Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  13. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak

Dutzende Brandanschläge auf Kanadas katholische Kirchen

20. Juli 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hintergrund ist ein Rachefeldzug nach der Entdeckung von anonymen Gräbern indigener Kinder an katholischen Schulen. Die US-Presse schweigt zu den Brandstiftungen.


Calgary (kath.net/New York Post/mk) In Kanada wütet eine Serie von Brandstiftungen an katholischen Kirchen: dieses Monat wurden an einem Tag in einer einzigen Stadt, Calgary, zehn Kirchen verwüstet, letztes Monat hatten Brandstifter und Vandalen dutzende kanadische Kirchen niedergebrannt oder zerstört. Hintergrund ist die kürzlich erfolgte Entdeckung hunderter anonymer Gräber in der Nähe (vor allem) katholischer Schulen, in die die kanadische Regierung Kinder aus indigenen Familien über 100 Jahre lang bis Ende der 1990er-Jahre schickte.


In diesem Zeitraum wurden etwa 150.000 Kinder teilweise gewaltsam aus ihren Familien gerissen, um Englisch oder Französisch zu lernen und „produktive Mitglieder“ der kanadischen Gesellschaft zu werden. In den Schulen waren nicht nur die indigenen Sprachen verboten; die Kinder, an die europäischen Krankheiten nicht gewöhnt, bekamen oft Tuberkulose oder Grippe und starben daran – nach einer neuesten Studie insgesamt mehrere 1000. Weit weg von zu Hause wurden sie unter hölzernen Kreuzen begraben, deren Inschriften mit der Zeit verblassten.

Dieses tragische Kapitel der kanadischen Geschichte ist zwar schockierend, aber nicht neu oder überraschend. Umso verwunderlicher ist es, dass namhafte US-Medien (etwa die New York Times) von „Massengräbern“ sprachen und damit einen planmäßigen Völkermord anklingen ließen. Umgekehrt wurde über die nun erfolgten Brandstiftungen nicht berichtet, als ob diese im Lichte der Aufdeckungen gerechtfertigt wären. Linke Organisationen hatten auf Twitter sogar zu den Verbrechen aufgerufen und diese gerechtfertigt, in ähnlicher Weise wie den Vandalismus im Gefolge der Black-Lives-Matter-Proteste. Die Tragik dahinter: die meisten niedergebrannten Kirchen dienten indigenen Gemeinden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. So nicht, Mr. Präsident!
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz