Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  2. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  3. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  4. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  5. 'Weihe ist Signal gegen die Gottvergessenheit'
  6. Georgia ermöglicht steuerliche Begünstigungen für ungeborene Kinder
  7. Potsdam: Vergünstigte Sondertarife für Katholiken und Protestanten bei Strom und Gas
  8. Theologe: Christen sollten sich bei Kommentaren in den Sozialen Medien zurückzuhalten
  9. Maria 1.0: „Schreiben aus dem Sekretariat der Bischofskonferenz beantwortet „Offenen Brief“ NICHT
  10. US-Theologe kritisiert jüngste Buchveröffentlichung der Päpstlichen Akademie für das Leben
  11. FAZ: „Die Sprachgemeinschaft erziehen zu wollen ist eine Anmaßung der öffentlich-rechtlichen Sender“
  12. Das Feuer der Liebe Gottes
  13. Nein, Doch, Oooooh!
  14. Deutsche Ärzte wehren sich gegen mögliche Maskenpflicht in Schulen ab Oktober
  15. 'Aussetzen der Kirchenbeiträge wäre ein Zeichen aktiver christlicher Nächstenliebe'

Dutzende Brandanschläge auf Kanadas katholische Kirchen

20. Juli 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hintergrund ist ein Rachefeldzug nach der Entdeckung von anonymen Gräbern indigener Kinder an katholischen Schulen. Die US-Presse schweigt zu den Brandstiftungen.


Calgary (kath.net/New York Post/mk) In Kanada wütet eine Serie von Brandstiftungen an katholischen Kirchen: dieses Monat wurden an einem Tag in einer einzigen Stadt, Calgary, zehn Kirchen verwüstet, letztes Monat hatten Brandstifter und Vandalen dutzende kanadische Kirchen niedergebrannt oder zerstört. Hintergrund ist die kürzlich erfolgte Entdeckung hunderter anonymer Gräber in der Nähe (vor allem) katholischer Schulen, in die die kanadische Regierung Kinder aus indigenen Familien über 100 Jahre lang bis Ende der 1990er-Jahre schickte.

In diesem Zeitraum wurden etwa 150.000 Kinder teilweise gewaltsam aus ihren Familien gerissen, um Englisch oder Französisch zu lernen und „produktive Mitglieder“ der kanadischen Gesellschaft zu werden. In den Schulen waren nicht nur die indigenen Sprachen verboten; die Kinder, an die europäischen Krankheiten nicht gewöhnt, bekamen oft Tuberkulose oder Grippe und starben daran – nach einer neuesten Studie insgesamt mehrere 1000. Weit weg von zu Hause wurden sie unter hölzernen Kreuzen begraben, deren Inschriften mit der Zeit verblassten.

Dieses tragische Kapitel der kanadischen Geschichte ist zwar schockierend, aber nicht neu oder überraschend. Umso verwunderlicher ist es, dass namhafte US-Medien (etwa die New York Times) von „Massengräbern“ sprachen und damit einen planmäßigen Völkermord anklingen ließen. Umgekehrt wurde über die nun erfolgten Brandstiftungen nicht berichtet, als ob diese im Lichte der Aufdeckungen gerechtfertigt wären. Linke Organisationen hatten auf Twitter sogar zu den Verbrechen aufgerufen und diese gerechtfertigt, in ähnlicher Weise wie den Vandalismus im Gefolge der Black-Lives-Matter-Proteste. Die Tragik dahinter: die meisten niedergebrannten Kirchen dienten indigenen Gemeinden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 21. Juli 2021 
 

Ganz klar eine Rache für die Diskussion

um die aktive Förderung der millionenfachen Tötung ungeborener Kinder durch Joe Biden, dem etliche amerikanische Bischöfe gere die Kommunion verweigern würden. Das wichtigste gesellschaftliche Korrektiv muss endgültig sturmreif geschossen werden, bis nur noch ein ungefährliches, staatskirchenähnliches Etwas übrigbleibt, wie in Deutschland. Dazu sind alle Mittel recht, auch das Verschweigen der Tatsache, dass dies staatliche Maßnahmen waren und das der Todeursache der Kinder.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  2. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  3. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  4. 'Weihe ist Signal gegen die Gottvergessenheit'
  5. BITTE um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  6. Merz als Cancel-Kandidat
  7. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  8. LGBTQ-Anbiederung – Ralf Schuler hat genug und verläßt „Bild“
  9. Maria 1.0: „Schreiben aus dem Sekretariat der Bischofskonferenz beantwortet „Offenen Brief“ NICHT
  10. Woelki wehrt sich gegen Anschuldigungen von Kirchenrechtler Schüller
  11. Malteser aus aller Welt appellieren an Papst wegen Ordensreform
  12. Nein, Doch, Oooooh!
  13. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  14. Potsdam: Vergünstigte Sondertarife für Katholiken und Protestanten bei Strom und Gas
  15. So wünsche ICH MIR MEINE Kirche'

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz