Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  13. Der Realismus der Barmherzigkeit
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“

Ismail Tipi: „Ich fordere sofortigen Abbruch der Sponsorenverhandlungen mit Katar“

15. Juli 2021 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hessischer Landtagsabgeordneter und CDU-Integrationsexperte: „Mit Terrorfinanciers verhandelt man nicht“ – Tipi kritisiert Doppelmoral der UEFA: Einerseits Werbung für ‚UEFA Respect‘, auf der anderen Seite ist Qatar Airways ein großer Sponsor.“


Wiesbaden (kath.net/pm) Zahlreiche Politiker auf Bundesebene haben sich jüngst zu den Verhandlungen des DFB mit der staatlichen Airline Qatar Airways geäußert und diese teils scharf kritisiert. Der DFB hatte durch die Corona-Krise die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Sponsor Lufthansa unterbrochen. Der Vertrag soll nach Medienberichten nun aber endgültig beendet werden. Als neuer Sponsor sei Qatar Airways im Gespräch.

Ismail Tipi, hessischer Landespolitiker, sieht in diesen Äußerungen eine Bestätigung seiner Forderungen. „Gerade in den letzten Wochen am Rande der Europameisterschaft habe ich immer wieder die UEFA und ihre Doppelmoral kritisiert. Auf der einen Seite werben sie mit Plakaten für ‚UEFA Respect‘. Auf der anderen Seite ist Qatar Airways ein großer Sponsor, der während der EM-Spiele großflächig über die Werbebanden zur allerbesten Sendezeit Werbung machen konnte. Daher kann ich auch die Verhandlungen des DFB mit der Airline nicht nachvollziehen“, so Tipi.


Mit dieser Meinung steht Tipi auch nicht alleine da. Fraktionsübergreifend haben nun mehrere Bundespolitiker den DFB aufgefordert, die Gespräche sofort zu beenden. Hintergrund ist vor allem die angespannte Menschenrechtslage in Katar. Es sei ein falsches Signal, wenn man sich finanziell von so einem Land abhängig mache. „Katar ist nicht nur für seine extensiven Menschenrechtsverletzungen bekannt, sie betreiben sogar verdeckte Terrorfinanzierung für dschihadistische Gruppen und Milizen. Sie treten all die Werte mit Füßen, die wir hier in Deutschland und in Europa als essenziell betrachten: Menschenwürde, Toleranz, ein friedliches Nebeneinander unterschiedlichster Kulturen und Religionen, aber auch Freiheiten und Demokratie. Daher sage ich ganz klar: Wer Terror finanziert, der kann nicht zugleich ein Partner für Europas Demokratien sein, auch nicht auf einer sportlichen Ebene“, so Tipi.

„Wenn wir ernsthaft und glaubwürdig in Deutschland für all die genannten Werte eintreten wollen, für Menschenrechte und Gleichberechtigung, für Toleranz und Freiheit, dann dürfen wir nicht mit so einem Land oder auch einer staatlichen Airline verhandeln und uns sponsern lassen. Wenn sich die Spieler der Nationalmannschaft für Menschenrechte einsetzen und das auf und neben dem Platz auch deutlich machen, ist das ein gutes und wichtiges Zeichen. Wenn ein Fußballverband wie der DFB dann mit einem solchen Land wie Katar Sponsorenverträge abschließt, dann ist das eine höchst verwerfliche Doppelmoral. Wenn wir es wirklich ernst meinen mit unseren Werten, dann dürfen wir sie nicht für Geld und Finanzinteressen verkaufen. Ich erhoffe mir ein klares und deutliches Statement – Kein Geld für Terrorismusunterstützer, kein internationales Parkett für Feinde von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeiten, für die die Menschenrechtserklärung allenfalls eine unverbindliche Empfehlung darstellt.“

Pressefoto MdL Tibi (c) Ismail Tibi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 15. Juli 2021 
 

Sehr geehrter Herr @Lang

Danke für die Korrekturen. Allerdings kann man Ismail Tipi nu wirklich nicht vorwerfen, dass er zuvor geschwiegen hätte, gamz im Gegenteil zu seiner Partei, die den Islamismus bei uns aktiv fördert (Zuwanderung nur aus islamischen Weltgegenden auch ohne Papiere und mit straffreien falschen Identitäten, Kooperation mit den streng islamischen Verbänden und Erdolfs Ditib, Hetze gegen Islamkritiker, Hineinnahme des Islams in das Hatespeechgesetz ("verhetzende Beleidigung"), Schweigen zu islamistischem Terror etc.)...


3
 
 Manfred Lang 15. Juli 2021 
 

@chris2: Artikel verwechselt?

Kann es sein, dass Sie den Artikel, zu dem Sie kommentieren wollten, verwechselt haben? Aber vielleicht liegt es an mir, dass ich keinen Bezug zu diesem Artikel erkennen kann.


2
 
 Chris2 15. Juli 2021 
 

Immer das selbe Schema

Täter Deutsch, Opfer Migrant:
- Täter mit Name und Photographie
- allgemeines Entsetzen
- wochen- bis jahrelange Berichterstattung
- Opfer haben Namen und Gesichter
- Motiv selbst bei offensichtlich massiven psychischen Störungen ("Manifest" zu Hanau!) = "rechts"
- Fußballer knien
- Merkel, Steinmeier & Co fordern Konsequenzen
- mehr "Kampf gegen rechts"

Täter Migrant, Opfer Deutsch:
- Täter ein "Mann"
- Merkel, Steinmeier & Co schweigen
- meist nur regionale Berichterstattung, überregional nur kurze Notiz ohne relevante Angaben
- Opfer haben weder Name noch Gesicht
- Motiv trotz "Allah u akbar"-Rufen unklar
- allgemeine Aufforderung, die Tat nicht zu instrumentalisieren und die polizeilichen Untersuchungen abzuwarten
- keiner kniet
- Die vertuschte Realität wird "instrumentalisiert", daher
- mehr "Kampf gegen rechts"


3
 
 Manfred Lang 15. Juli 2021 
 

Wahlzeit ist Hoch-Zeit für Menschenrechte

Bringt hier der CDU-MdL nicht doch einiges gehörig durcheinander? Er fordert die UEFA, also den europäischen Fußballverband, und den DFB auf, keine Werbeverträge und kein Sponsoring mit Katar-Air abzuschließen, wegen der "angespannten" Menschenrechtslage und der Finanzierung des Terrorismus. Zur Erinnerung: Die Fußball-WM wird in Katar unter dem Schirm der FIFA ausgerichtet, nicht vom DFB und der UEFA. Sowohl die mehr als "angespannte" Menschenrechtslage als auch die Finanzierung des Terrorismus waren auch schon bei der Vergabe 2010 bekannt. Weder FIFA noch die UEFA oder der DFB, aber auch nicht die Bundesregierung und auch nicht dieser hessische MdL haben sich mit massiver Kritik gegen die Vergabe gewandt. Auch nicht Daimler Benz, das kein Problem hat, arabische Stakeholder in ihrem Portfolio zu haben, waren je in dieser Weise zu hören. Ach ja, wir sind kurz vor den Bundestagswahlen. Da wühlen verletzte Menschenrechte massiv in den Gewissen von Profipolitiker.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  3. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  4. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  5. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  6. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  7. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  8. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  9. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  10. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe
  11. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  12. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  13. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  14. Christus ist der Fels, der uns trägt
  15. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz