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Ismail Tipi: „Ich fordere sofortigen Abbruch der Sponsorenverhandlungen mit Katar“15. Juli 2021 in Kommentar, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Hessischer Landtagsabgeordneter und CDU-Integrationsexperte: „Mit Terrorfinanciers verhandelt man nicht“ – Tipi kritisiert Doppelmoral der UEFA: Einerseits Werbung für ‚UEFA Respect‘, auf der anderen Seite ist Qatar Airways ein großer Sponsor.“
Wiesbaden (kath.net/pm) Zahlreiche Politiker auf Bundesebene haben sich jüngst zu den Verhandlungen des DFB mit der staatlichen Airline Qatar Airways geäußert und diese teils scharf kritisiert. Der DFB hatte durch die Corona-Krise die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Sponsor Lufthansa unterbrochen. Der Vertrag soll nach Medienberichten nun aber endgültig beendet werden. Als neuer Sponsor sei Qatar Airways im Gespräch.
Ismail Tipi, hessischer Landespolitiker, sieht in diesen Äußerungen eine Bestätigung seiner Forderungen. „Gerade in den letzten Wochen am Rande der Europameisterschaft habe ich immer wieder die UEFA und ihre Doppelmoral kritisiert. Auf der einen Seite werben sie mit Plakaten für ‚UEFA Respect‘. Auf der anderen Seite ist Qatar Airways ein großer Sponsor, der während der EM-Spiele großflächig über die Werbebanden zur allerbesten Sendezeit Werbung machen konnte. Daher kann ich auch die Verhandlungen des DFB mit der Airline nicht nachvollziehen“, so Tipi. 
Mit dieser Meinung steht Tipi auch nicht alleine da. Fraktionsübergreifend haben nun mehrere Bundespolitiker den DFB aufgefordert, die Gespräche sofort zu beenden. Hintergrund ist vor allem die angespannte Menschenrechtslage in Katar. Es sei ein falsches Signal, wenn man sich finanziell von so einem Land abhängig mache. „Katar ist nicht nur für seine extensiven Menschenrechtsverletzungen bekannt, sie betreiben sogar verdeckte Terrorfinanzierung für dschihadistische Gruppen und Milizen. Sie treten all die Werte mit Füßen, die wir hier in Deutschland und in Europa als essenziell betrachten: Menschenwürde, Toleranz, ein friedliches Nebeneinander unterschiedlichster Kulturen und Religionen, aber auch Freiheiten und Demokratie. Daher sage ich ganz klar: Wer Terror finanziert, der kann nicht zugleich ein Partner für Europas Demokratien sein, auch nicht auf einer sportlichen Ebene“, so Tipi.
„Wenn wir ernsthaft und glaubwürdig in Deutschland für all die genannten Werte eintreten wollen, für Menschenrechte und Gleichberechtigung, für Toleranz und Freiheit, dann dürfen wir nicht mit so einem Land oder auch einer staatlichen Airline verhandeln und uns sponsern lassen. Wenn sich die Spieler der Nationalmannschaft für Menschenrechte einsetzen und das auf und neben dem Platz auch deutlich machen, ist das ein gutes und wichtiges Zeichen. Wenn ein Fußballverband wie der DFB dann mit einem solchen Land wie Katar Sponsorenverträge abschließt, dann ist das eine höchst verwerfliche Doppelmoral. Wenn wir es wirklich ernst meinen mit unseren Werten, dann dürfen wir sie nicht für Geld und Finanzinteressen verkaufen. Ich erhoffe mir ein klares und deutliches Statement – Kein Geld für Terrorismusunterstützer, kein internationales Parkett für Feinde von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeiten, für die die Menschenrechtserklärung allenfalls eine unverbindliche Empfehlung darstellt.“
Pressefoto MdL Tibi (c) Ismail Tibi
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Lesermeinungen| | Chris2 15. Juli 2021 | | | | Sehr geehrter Herr @Lang Danke für die Korrekturen. Allerdings kann man Ismail Tipi nu wirklich nicht vorwerfen, dass er zuvor geschwiegen hätte, gamz im Gegenteil zu seiner Partei, die den Islamismus bei uns aktiv fördert (Zuwanderung nur aus islamischen Weltgegenden auch ohne Papiere und mit straffreien falschen Identitäten, Kooperation mit den streng islamischen Verbänden und Erdolfs Ditib, Hetze gegen Islamkritiker, Hineinnahme des Islams in das Hatespeechgesetz ("verhetzende Beleidigung"), Schweigen zu islamistischem Terror etc.)... |  3
| | | | | Manfred Lang 15. Juli 2021 | | | | @chris2: Artikel verwechselt? Kann es sein, dass Sie den Artikel, zu dem Sie kommentieren wollten, verwechselt haben? Aber vielleicht liegt es an mir, dass ich keinen Bezug zu diesem Artikel erkennen kann. |  2
| | | | | Chris2 15. Juli 2021 | | | | Immer das selbe Schema Täter Deutsch, Opfer Migrant:
- Täter mit Name und Photographie
- allgemeines Entsetzen
- wochen- bis jahrelange Berichterstattung
- Opfer haben Namen und Gesichter
- Motiv selbst bei offensichtlich massiven psychischen Störungen ("Manifest" zu Hanau!) = "rechts"
- Fußballer knien
- Merkel, Steinmeier & Co fordern Konsequenzen
- mehr "Kampf gegen rechts"
Täter Migrant, Opfer Deutsch:
- Täter ein "Mann"
- Merkel, Steinmeier & Co schweigen
- meist nur regionale Berichterstattung, überregional nur kurze Notiz ohne relevante Angaben
- Opfer haben weder Name noch Gesicht
- Motiv trotz "Allah u akbar"-Rufen unklar
- allgemeine Aufforderung, die Tat nicht zu instrumentalisieren und die polizeilichen Untersuchungen abzuwarten
- keiner kniet
- Die vertuschte Realität wird "instrumentalisiert", daher
- mehr "Kampf gegen rechts" |  3
| | | | | Manfred Lang 15. Juli 2021 | | | | Wahlzeit ist Hoch-Zeit für Menschenrechte Bringt hier der CDU-MdL nicht doch einiges gehörig durcheinander? Er fordert die UEFA, also den europäischen Fußballverband, und den DFB auf, keine Werbeverträge und kein Sponsoring mit Katar-Air abzuschließen, wegen der "angespannten" Menschenrechtslage und der Finanzierung des Terrorismus. Zur Erinnerung: Die Fußball-WM wird in Katar unter dem Schirm der FIFA ausgerichtet, nicht vom DFB und der UEFA. Sowohl die mehr als "angespannte" Menschenrechtslage als auch die Finanzierung des Terrorismus waren auch schon bei der Vergabe 2010 bekannt. Weder FIFA noch die UEFA oder der DFB, aber auch nicht die Bundesregierung und auch nicht dieser hessische MdL haben sich mit massiver Kritik gegen die Vergabe gewandt. Auch nicht Daimler Benz, das kein Problem hat, arabische Stakeholder in ihrem Portfolio zu haben, waren je in dieser Weise zu hören. Ach ja, wir sind kurz vor den Bundestagswahlen. Da wühlen verletzte Menschenrechte massiv in den Gewissen von Profipolitiker. |  2
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