Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. Besser keine Laienpredigt
  4. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  5. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  9. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest

Am Ende siegt die Liebe

21. April 2021 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wir können das Böse nicht mit Bösem bekämpfen. Wir können das Böse nur mit Gutem bekämpfen, wie es in Rm 12,21 heißt. Es gibt nur ein Mittel gegen das Böse: Das Kreuz - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Victoria Samp


Linz (kath.net) Immer noch voller Begeisterung über die Geschehnisse des Triduums durften wir zuletzt den Barmherzigkeitssonntag erleben, ein Tag, der uns noch einmal zeigt, wie unergründet und unendlich die Liebe Gottes zu uns Menschen trotz unserer Schwäche ist! Dieses Verhältnis wird sehr schön im Tagebuch der hl. Schwester Faustina dargestellt, dessen Lektüre ich jedem herzlich empfehlen möchte!

Jesus kam in die Welt, um nicht nur durch uns alle, sondern auch für uns alle zu leiden. Ja, wir, die Verursacher Seines Leidens, sind zugleich das Ziel Seines Leidens! Dessen muss man sich erstmal bewusst werden und dann versuchen, diese unendliche Liebe Gottes zu begreifen. Es bleibt keine andere Antwort als dass diese unendlich ist und wir überglücklich sein müssen, Ihn „Vater“ nennen zu dürfen. Er ist die Liebe Selbst. Mit dieser Gewissheit können wir sagen „Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn Du bist bei mir“ (Ps 23,4). Alles, was uns geschieht, wird mit dem Bewusstsein, dass Gott, die reine Liebe, stets bei uns ist, viel erträglicher und kann zu einem Segen werden.


Im Tagebuch der hl. Schwester Faustina lesen wir einen sehr schönen Satz: „Wisse, wenn auch Menschen dir zürnen sollten, so zürnt dir Jesus doch nicht und wird dir auch niemals zürnen. Achte nicht auf die Meinung der Menschen.“ (Tagebuch 763). Jesus Christus, der frei von jeder Sünde ist, leidet durch uns alle und ist doch nicht zornig auf uns. Das ist wahre Barmherzigkeit. Und er spricht: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lk 6,36).

Doch wir Menschen, die wir alle mit Schuld beladen sind, sind wütend aufeinander, beschuldigen uns gegenseitig, beschimpfen uns, lästern – wir verurteilen uns einfach auf jedem Schritt. Aber mit welchem Recht? Lernen wir von Gott, dem Herrn, eine solche Liebe, die das Gute in anderen sucht und ihnen hilft, es hervorzubringen, während wir die Sünde bekämpfen. Jeder Mensch hat eine Lebensgeschichte, eine Erfahrung, die sein Verhalten beeinflusst. Wut wird nie eine Lösung sein und die Situation nur noch schlimmer machen. Wir können das Böse nicht mit Bösem bekämpfen, weil der Teufel den Teufel niemals bekämpfen will. Wir können das Böse nur mit Gutem bekämpfen, wie es in Rm 12,21 heißt. Es gibt nur ein Mittel gegen das Böse: Das Kreuz. Die Nachfolge Christi, indem wir das Kreuz annehmen in dem tiefen Glauben, dass es eine Auferstehung nach dem Kreuz geben wird. Es mag drei Tage dauern, aber es wird sicher zur Auferstehung kommen, sei es in unseren Herzen, in unseren Beziehungen, oder noch in anderen Bereichen, aber es wird sicher geschehen!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  14. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz