Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  2. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  3. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. Zwei Formen - ein Ritus
  13. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut

Kiewer Großerzbischof warnt vor russischer Invasion

21. April 2021 in Weltkirche, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Griechisch-katholisches Kirchenoberhaupt Schewtschuk: Ukrainer erleben Augenblick "größter Furcht" durch Truppenaufmarsch an Grenze - Religionen-Aufruf zum Frieden


Kiew (kath.net/KAP) Der Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk warnt angesichts des Truppenaufmarsches entlang der ukrainisch-russischen Grenze vor einem Einmarsch Moskaus. Die Ukrainer erlebten einen Augenblick "größter Furcht", sagte das Oberhaupt der Griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine dem Portal "Exaudi". Eine Invasion "wäre eine echte Katastrophe, nicht nur für die Ukraine, sondern für die ganze Region", betonte Schewtschuk und rief die internationale Gemeinschaft zu verstärken Anstrengungen auf, um einen Krieg zu vermeiden.

Auch Papst Franziskus hatte am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz die zunehmende Gewalt und Aufrüstung in der östlichen Ukraine verurteilt und zu friedensschaffenden Maßnahmen aufgerufen. Der Appell des Papstes sei im Kern "ein Aufruf zum Frieden, ein 'Nein' zum Krieg" gewesen, so Großerzbischof Schewtschuk. "Und genau das ist das Gebet und der Wunsch des ukrainischen Volkes in diesem Moment."


Unabhängig von ihrer religiösen und ethnischen Zugehörigkeit oder ihrer nationalen Identität, wollten die Ukrainer nicht, dass der Konflikt in eine schwerere militärische Auseinandersetzung ausartet, zeigte sich Schewtschuk überzeugt. In diesem Sinn habe auch der Allukrainische Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften in einer Erklärung zum Frieden aufgerufen. "Vereint und mit einer Stimme wollen sagen: Bitte, legt die Waffen nieder!", so der Großerzbischof. Krieg könne niemals ein legitimes Instrument sein, um eine politische, geopolitische, nationale oder wirtschaftliche Absicht durchzusetzen.

Die Kirche bemühe sich darum, Frieden auf allen Ebenen zu fördern, betonte Schewtschuk: "Wir sind überzeugt, dass es keine militärische Lösung für die Frage der Ostukraine gibt. Es gibt nur eine diplomatische Lösung."

Kirchen fordern internationale Vermittlung

Der Allukrainische Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften unter Schewtschuks Vorsitz hatte in der Vorwoche alle Entscheidungsträger des Ostukraine-Konflikts aufgerufen, "Kraft und Mut zu finden, um die ursprünglichen Selbstverpflichtungen wiederherzustellen und einen Weg für die friedliche Lösung zu finden". Der Konflikt habe bereits zu "irreparablen menschlichen Verlusten geführt, die tiefen menschlichen Schmerz und Leid verursachen".
Angesichts der derzeitigen "beispiellosen Mobilisierung russischen Truppen nahe der Staatsgrenze der Ukraine" drängten die ukrainischen Kirchenvertreter die internationale Gemeinschaft und die Diplomatie zu "entschlossenem Engagement", damit erneut die Suche nach einer diplomatischen Lösung aufgenommen werde, damit sich ein "gerechter Friede im ganzen Land innerhalb seiner von der internationalen Gemeinschaft anerkannten Grenzen" einstelle. Das schon so lange andauernde Blutvergießen müsse "ein für alle Mal beendet" werden.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  3. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  4. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  7. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  8. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  9. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  10. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  11. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  12. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  13. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz