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US-Bischofskonferenz ruft Pharmakonzerne zur Entwicklung moralisch unbedenklicher Impfstoffe auf!

21. April 2021 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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USA: Bischofskonferenz stellt Katholiken Musterbriefe zur Verfügung, um gegen Entwicklung von Covid-Impfstoffen aus Zelllinien abgetriebener Kinder Stellung zu nehmen - Mit: Links zu deutschen/österreichischen Büros von Corona-Impfstoffherstellern


Washington D.C. (kath.net/The Catholic Sun/mk) Das Sekretariat für Pro-Life-Aktivitäten der US-Bischofskonferenz hat Katholiken dazu aufgerufen, Pharmakonzerne wie Pfizer, Moderna und AstraZeneca schriftlich aufzufordern, keine Zelllinien aus Abtreibungen mehr für die Entwicklung ihrer Impfstoffe zu benutzen. Die Kampagne betrifft in erster Linie die Covid-Impfstoffe. Während AstraZeneca und Johnson & Johnson derartige Zelllinien für die Serienproduktion brauchen, verwenden Pfizer und Moderna sie „nur“ für die Testung der Impfstoffe. Hingegen hat der Pharmakonzern Sanofi Pasteur letzten Herbst bekannt gegeben, aus Abtreibung gewonnene Zelllinien künftig nicht mehr zur Entwicklung seines Impfstoffes gegen die Kinderlähmung zu verwenden. Ob das auch für eine allfällige Covid-Impfung gelten wird, bleibt abzuwarten. Die Päpstliche Akademie für das Leben drängt jedenfalls in einem Dokument aus 2017 darauf, dass die Entwicklung von Impfstoffen und anderen Medikamenten langfristig von Praktiken Abstand nehmen müsse, die das Leben entwerten.


Die US-Bischofskonferenz hat Musterbriefe zur Verfügung gestellt, die einfach an die Konzerne verschickt werden können. Die Briefe starten mit einem Dank an das Unternehmen für die Bemühungen um die Entwicklung eines Impfstoffes, betonen dann aber, dass die Verwendung von aus Abtreibungen gewonnenen Zelllinien in jedem Stadium der Impfstoffentwicklung unmoralisch sei. Wenn man die Wahl habe, werde man einen moralisch unbedenklichen Impfstoff wählen und diese Alternative auch bekannt machen.

[AstraZeneca Österreich GmbH, Landstraßer Hauptstraße 1A, 1030 Wien, Geschäftsführer Dr. Michael Pohl; [email protected];
für Deutschland: AstraZeneca GmbH, Tinsdaler Weg 183, 22880 Wedel, Geschäftsführer: Dr. Hans Sijbesma; [email protected];
Pfizer Deutschland GmbH, Linkstraße 10, 10785 Berlin, Geschäftsführer Peter Albiez; [email protected];
Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H., Floridsdorfer Hauptstraße 1, Postfach 439, 1210 Wien, Geschäftsführer Prof. Dr. Robin Rumler; [email protected];
für Österreich: Johnson & Johnson GmbH, Vorgartenstraße 206B, 1020 Wien; [email protected];
für Deutschland: Johnson & Johnson GmbH, Johnson & Johnson Platz 2, 41470 Neuss, Geschäftsführer Paul Copeland; [email protected]]

Link zu den Beispielbriefen auf der Homepage der US-amerikanischen Bischofskonferenz: "Letters to Pharmaceutical Companies" unter Berufung auf das Prolife-Engagement des Vatikans.

 


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Lesermeinungen

 discipulus 21. April 2021 
 

Kann mir jemand sagen,

weshalb der angebliche Pro-Life-Präsident Trump in seiner Amtszeit nichts unternommen hat, um die US-Pharmakonzerne an der Arbeit mit diesen skandalösen Zelllinien zu hindern?


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 Smaragdos 21. April 2021 
 

So ist recht! Somit korrigiert die amerikanische Bischofskonferenz ein 20-Punktepapier des Vatikans vom vergangenen Dezember (17.12.2020), das besagt, dass die Verwendung von Zelllinien abgetriebener Kinder unbedenklich sei, mit der furchtbaren Begründung, dass die Pandemie letztlich schlimmer als Abtreibung sei! Siehe Link unten. Das ist schlicht skandalös.

Zum Glück hat die US-Bischofskonferenz das Wort ergriffen und die wahre Lehre der Kirche in dem Punkt dargelegt.

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20201221_nota-vaccini-anticovid_en.html


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 girsberg74 21. April 2021 
 

Deutschland?

Wenn die Vorbereitungen für den Gewaltmarsch des Synodalen Weges nicht unnötig Kräfte binden würden, wäre der Frontmann der deutschen Bischöfe vielleicht von selbst auf den Gedanken gekommen, dass Inhalte des Glaubens durch eine solche Maßnahme stärker bewusst gemacht werden könnten.

In Polen ist man schon weiter - Ablehnung bestimmter Impfstoffe.


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