Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  10. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  11. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  12. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  13. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘

Kardinal Parolin verteidigt vatikanische China-Politik

6. April 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinalstaatssekretär im Interview mit spanischem Sender Cope über Schutz für Chinas Christen, Glaubensverlust in Europa und innerkirchliche Spannungen zwischen Konservativen und Reformern


Vatikanstadt (KAP) Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat sich in einem Interview am Ostermontag zu mehreren aktuellen kirchenpolitischen Fragen geäußert. Gegenüber dem spanischen Sender Cope sprach er über die Lage in China, Glaubensverlust in Europa, die Kurienreform und sein persönliches Verhältnis zum Papst. Im Blick auf die schwierige Situation der Kirche im kommunistischen China zeigte sich Parolin überzeugt, dass die bisher unternommenen Schritte in die richtige Richtung gingen, "auch wenn sie noch nicht alle Probleme gelöst haben". Man wolle die Katholiken im Reich der Mitte schützen und ihnen ein "normales Leben" ermöglichen. Die Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri sei jedoch unabdingbar.


Der Vatikan hatte mit China 2018 ein vorläufiges Abkommen zur Ernennung von Bischöfen geschlossen und 2020 verlängert. Kritiker halten dies für einen Fehler.

"Wir müssen Zeugnis geben von unserem Glauben", betonte der Italiener im Interview weiter angesichts einer schwindenden Religiosität in vielen Teilen der Welt. Besonders wichtig sei dies in Europa, wo es immer neue Gesetze gebe, die sich von den christlichen Wurzeln entfernten. Er spüre in diesem Zusammenhang einen "starken Glaubensverlust", so Parolin. Das "Grundproblem" - etwa bei der Abtreibungsdebatte - sei allerdings ein Mangel an Vernunft, nicht der Glaube.

Mit Blick auf weltweite innerkirchliche Spannungen zwischen Konservativen und Reformern sieht Parolin "Grund zur Besorgnis". Papst Franziskus lege großen Wert darauf, die Kirche zu reformieren. Das sorge für Verwirrung. Manche könnten nicht unterscheiden "zwischen wesentlichen unabänderlichen Dingen - und dem, was nicht wesentlich ist und reformiert werden muss".

Angesprochen auf die geplante Kurienreform, kündigte Parolin an, dass sich die Rolle des Kardinalstaatssekretärs nicht ändern werde. Sein Verhältnis zu Papst Franziskus sei intakt. Das Kirchenoberhaupt und er hätten zwar ein unterschiedliches Temperament. Das sei aber von Vorteil. Schließlich gehe es darum, "unsere Unterschiede in Reichtum für die Welt zu verwandeln".

Wer Franziskus nahe komme, merke, "dass er ein einfacher Mann ist, dem das Protokoll nicht so wichtig ist". Vielmehr gehe es dem Papst um die Begegnung mit den Menschen; er wolle "die Kirche in der Verkündigung des Evangeliums glaubwürdiger machen".

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  6. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  11. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  12. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  13. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz