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Vatikan reduziert erneut sein Osterprogramm

27. März 2021 in Weltkirche, 12 Lesermeinungen
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Nur wenige Gläubige bei den Feiern mit dem Papst zugelassen, Beginn der Osternachtsfeier wegen nächtlicher Ausgangssperre schon am frühen Abend.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Die Osterfeierlichkeiten im Vatikan finden erneut unter starken Einschränkungen durch die Corona-Krise statt. Papst Franziskus feiert das höchste christliche Fest in einem weithin leeren Petersdom. Die zentrale Liturgie der Osternacht beginnt mit Rücksicht auf die nächtliche Ausgangssperre in Italien bereits am frühen Abend. Bei sämtlichen Feiern sind nur wenige Gläubige zugelassen, wie am Dienstag aus dem vatikanischen Presseamt verlautete.

Die Messe am Ostersonntag und der von zahlreichen Sendeanstalten international übertragene Segen "Urbi et orbi" finden nicht wie früher auf dem Petersplatz, sondern im vorderen Teil des Petersdoms statt. Auch andere religiöse Höhepunkte der Kar- und Ostertage, die bis 2019 Zehntausende Pilger nach Rom zogen, werden in der äußeren Form reduziert. Mitglieder des Diplomatischen Corps erhielten am Dienstag eine Mitteilung, dass ihre Anwesenheit nicht vorgesehen sei.


Papst Franziskus eröffnet die Karwoche am kommenden Palmsonntag mit einer Messe in Sankt Peter. Die traditionelle Prozession auf dem Petersplatz, die an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert, entfällt. Gründonnerstag hält der Papst morgens ebenfalls im kleinen Rahmen die sogenannte Chrisam-Messe, bei der für Weihe- und Segenshandlungen benötigte Öle geweiht werden. Vor der Pandemie versammelten sich zu diesem Anlass sämtliche Priester der Diözese Rom um ihren Oberhirten.

Wie der Papst die Abendmahlsfeier am Gründonnerstagabend begeht, ist weiterhin nicht bekannt. In früheren Jahren pflegte Franziskus das Gedenken an den letzten Abend Jesu mit seinen Jüngern in einer Sozial- oder Vollzugseinrichtungen zu feiern. Voriges Jahr zelebrierte er die Messe im Chorraum des Petersdoms und verzichtete auf den Ritus der Fußwaschung. Diesen Gründonnerstag ist in Sankt Peter eine Feier unter Leitung des 87 Jahre alten Dekans des Kardinalskollegiums Giovanni Battista Re vorgesehen.

An Karfreitag erinnert der Papst am frühen Abend in der vatikanischen Basilika an das Leiden und Sterben Christi. Der sonst am römischen Kolosseum stattfindende abendliche Kreuzweg, der die Stationen des Leidensweges Jesu von seiner Gefangennahme bis zum Begräbnis symbolisch nachgeht, wird wie im ersten Corona-Jahr auf den Petersplatz verlegt und unter weitgehendem Ausschluss persönlich anwesender Teilnehmer abgehalten.

 

Die Osternachtfeier, in der die Kirche der Auferstehung Jesu gedenkt, beginnt an Karsamstag bereits um 19.30 Uhr und endet eine halbe Stunde vor der ab 22.00 Uhr geltenden Ausgangssperre. Das Mittagsgebet am Ostermontag spricht der Papst in der Bibliothek des Apostolischen Palasts; es wird als Livestream im Internet übertragen.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 28. März 2021 
 

@Totus Tuus

Hoffentlich haben Sie zur Kenntnis genommen was unser Mitbruder Norbertus bezüglich der Verstorbenen in seiner nächsten Umgebung geschrieben hat?! Haben Sie mit Ärzten von der Intensivstation gesprochen? Oder mit dem Pflegepersonal, das jetzt fast bis zum Zusammenbruch arbeitet? Wir kommen Österreich gerade ans Limit der Betten auf Intensivstationen und Sie machen es sich so leicht?


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 SCHLEGL 28. März 2021 
 

@ ChristophRheinDT

Eigentlich traurig,dass Sie Papst Pius XII.widersprechen,der in Kenntnis der Liturgiegeschichte die gesamte Liturgie der Karwoche reformiert hat!
Wenn Sie (Richelius hat Ihnen ganz richtig geantwortet) einmal auf DEUTSCH den Text des Exsultet (OSTERLOB) durchlesen, muss Ihnen auffallen, dass dort mehrfach von der WAHRHAFT SELIGEN NACHT gesprochen wird.
Die Auferstehung am Karsamstag Vormittag zu feiern, so sagten mir viele alte Priester, haben sie als Nonsens empfunden, weil kaum Leute gekommen sind. Abends gab es nur die Auferstehungsprozession.
Gott sei Dank hat schon Pius XII eine gründliche Reform der Karliturgie durchgeführt.


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 Richelius 28. März 2021 
 

@ Totus Tuus: Wenn man die Berichte aus den Zeiten der Pest liest, wird man feststellen, daß damals sehr wohl Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden. Es waren nur andere, aber zum Teil recht abenteuerliche. Das ist also nichts neues.
@ ChristohRheinDT: Die Osternachtsfeier war ursprünglich in der Nacht und ist dann im Spätmittelalter in der Westkirche immer weiter nach vorne gewandert, bis sie schließlich am Morgen des Karsamstag gelandet ist. Das ist schon vor dem Konzil als problematisch empfunden worden. Nicht zuletzt, der Gebete wegen: „Deus, qui hanc sacratissimam noctem gloria Dominicae Ressurectionis illustras...“
Es ist also höchst angemessen, diese Feier in der Nacht zu feiern.


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 norbertus52 27. März 2021 
 

@Totus Tuus

Da können Sie dem lieben Gott dankbar sein dass Sie soviele Leute kennen welche ohne größere Schäden dies überstanden haben. Auch ich kenne viele Menschen die es gut überstanden haben. Aber es gibt auch die andere Seite: meine Mutter ist im Jänner durch Corona verstorben(78). Der Vater meines Mesners ist an Corona verstorben(72) und wurde gestern begraben während seine Frau 65jährig in einem Wiener Spital mit dem Tod ringt (ebenfalls Corona).


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 Krfiko 27. März 2021 
 

Gottesdienste reduziert

Ich finde es ein Armutszeugnis, dass die Kar-und
Ostergottesdienste mit Gläubigen reduziert werden.
Es müßten deshalb doppelt soviele Gottesdienste stattfinden.
Schade, dass die Sicht der unsichtbaren Welt nicht mehr vorhanden ist, denn dann würde auch die Kirche und der Papst anders handeln.


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 Herbstlicht 27. März 2021 
 

@Totus Tuus

Es scheint, Sie sind vom Fach!
Auch schreiben Sie, dass demnächst ein Artikel von Ihnen veröffentlicht wird.
Hier auf kath.net?
Auch ich kenne einige Leute, die Corona hatten.
Der eine, ein benachbarter junger Polizist, der positiv getestet wurde, hatte allerdings nur geringe Symptome.
Noch vor Ablauf der Quarantäne-Zeit wurde er aus Gründen von Personalmangel wieder in den Dienst geholt.
Seine Familienangehörigen indes mussten die ganze Zeit über zuhause bleiben, u.a. seine Mutter, die als Lehrerin tätig ist.
Wie absurd das ist!


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 lakota 27. März 2021 
 

Nur wenige Gläubige zugelassen....

"Papst Franziskus feiert das höchste christliche Fest in einem weithin leeren Petersdom"...

Verstehe ich nicht, der Vatikan ist doch durchgeimpft...wo sind die rund 800 Einwohner? Die könnten doch teilnehmen.
Oder traut P.Franziskus der Impfung nicht?


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 Totus Tuus 27. März 2021 
 

@Herbstlicht

Diesbezüglich wird ein Artikel in den nächsten Tagen von mir veröffentlich, VERHÄTLTNISMÄSSIG. Ich habe mal einen Theologen auf den Heiligen Karl Borromäus angesprochen und wurde zusammen gestaucht, dass die Sakramententheologie klar sagt, ein Virus kann die Hostie befallen. JA DAS KANN ER, muss er aber nicht. Entweder man lebt im Vertrauen auf den Herrn oder nicht. Abstandhalten und Hände waschen, macht jeder wenn er krank ist, und mehr muss man nicht machen. Wir leben nun seit 8 Monat mit Maskenpflicht und Lockdwons, und die Panik geht weiter. Ich kenne über 50 Leute welche Corona oder eben eine Grippe hatten, heute gibt es ja nur noch Corona. 4 hat es wirklich 3 Wochen ins Bett geworfen, 1 ins Spital und alle andern hatten sehr milde Symptome NICHT wie bei der Pest oder Spanischen Grippe wo jeder aus allen Altersgruppen viele starben. Für mich ist das der grösste Betrug der Menschheit seit dem Sündenfall.


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 ChristophRheinDT 27. März 2021 
 

Zur Osternachtsliturgie

Ein Anfang ist gemacht! Bitte noch weiter vorziehen, damit die vollständige und überlieferte Osternachtsliturgie wieder sichtbar wird! Früher hieß es, das läßt jeder Ordo Maioris Hebdomadae erkennen zum Sabbato Sancto: "In Choro, dicta Nona..." also Nach der None wurde die Osternachtsliturgie begonnen und sie hatte den Charakter einer Ersten Vesper, daher auch das Magnifikat anstelle des Benedictus! Und dann braucht es nicht soviel Strom zur Erleuchtung der Kirchen und Kapellen!


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 priska 27. März 2021 
 

Vielleicht sollte man auch denen mal Gedenken ,alle die in dieser Zeit ohne Geistlichen Trost wie die Krankensalbung, und einsam gestorben sind!


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 Herbstlicht 27. März 2021 
 

Totus Tuus

Auch ich möchte die Zahl der Toten nicht kleinreden.
Aber man möge bedenken, dass zu Beginn stets die Worte gebraucht wurden: An Corona verstorben.
Heute wird wenigstens noch die Einschränkung gebraucht: An oder mit ...

Der Kirchenpatron unserer Dorfkirche ist der hl. Carl Borromäus.
Während die obere Gesellschaftsschicht aufgrund der Pest fluchtartig Mailand verlassen hat, ging er, zusammen auch mit anderen Priestern als Bischof durch die Straßen der Stadt und spendete der Bevölkerung die Kommunion.


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 Totus Tuus 27. März 2021 
 

Nach der Götze Pachamama nun die Götze Gesundheit

Ohne Corona zu verharmlosen, soll man doch einfach mal in die Geschichte schauen, wie die Kirchen zur Zeiten der Pest gehandelt haben. NIE MIT ANGST. Und nach einem Jahr Panikmache, sollte jeder welche den Verstand nutzt, doch erkennen das Corona nicht dieser Killer Virus ist der 1/3 der Menschheit tötet. Nach 14 Monaten 2.7 Millionen Tote bei 8.5 Milliarden Menschen oder 0.03%. Bei der Spanischen Grippe starben im Verhältnis 2.7% also 90mal mehr


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