Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof von Limburg: Keine Interzelebration beim Ökumenischen Kirchentag, ABER...
  2. Freiheit und/oder Sicherheit! Alles oder Nichts!
  3. Ex-Mönch will seinen Freund heiraten: „Ich wusste schon im Kloster, dass ich auf Männer stehe“
  4. Initiative im Erzbistum München will mehr Aufgaben für Laien
  5. Künstliche Aufregung? - Pfarreigruß zu Ostern wurde nur an Männer verschickt
  6. US-Bischöfe raten von Covid-Impfstoffen AstraZeneca und Johnson & Johnson ab
  7. Wir sehen zum Himmel hinauf und gehen unseren Weg auf Erden
  8. Traurigkeit, Schmerz und Verwirrung
  9. „Wechsel doch! Werde Evangelisch – Protestiere mit Nachdruck gegen die katholische Kirche“
  10. Papst Franziskus warnt vor neuer Sintflut
  11. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  12. "Austragendes Elternteil" - Australische Uni möchte "Mutter" und "Vater" abschaffen
  13. Schweiz beschließt landesweites Gesichtsverhüllungsverbot
  14. Der Churer Medienbeauftragte Giuseppe Gracia verlässt nach Bischofsernennung das Bistum Chur
  15. Gruß und Dank. Der Abschied vom Irak rückt in die Nähe

Hagenkord: Papst hat Sorge, dass Kirche an Sexualmoral, Homosexualität, Frauen auseinanderbricht

17. Februar 2021 in Weltkirche, 41 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Geistlicher Begleiter des Synodalen Wegs: „Ich glaube schon, dass der Papst deutlich die Sorge hat, dass die katholische Kirche auch an einigen Konfliktthemen auseinanderbrechen könnte, weil einige Parteien einige Themen zu stark machen.“


Vatikan-Köln (kath.net) „Ich glaube schon, dass der Papst deutlich die Sorge hat, dass die katholische Kirche auch an einigen Konfliktthemen auseinanderbrechen könnte, weil einige Parteien einige Themen zu stark machen. Sexualmoral und Homosexualität sind so Themen, oder die Weihe der Frau. Das sind alles Dinge, die beim Synodalen Weg ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Seine Sorge ist die Einheit. Eigenständigkeit ja, aber gemeinsam mit der ganzen Weltkirche.“ Das sagte der frühere Redaktionsleiter der deutschsprachigen Ausgabe von Radio Vatikan/Vatican News, Bernd Hagenkord SJ, im Interview mit dem Kölner „Domradio“. Der Jesuit ist seit 2019 einer der geistlichen Begleiter des „Synodalen Wegs“ in der katholischen Kirche von Deutschland.


Auch über den Papst (Archivfoto) hinaus sehe man in Rom „den synodalen Weg mit etwas Unsicherheit und Nervosität“, erläuterte Hagenkord. Er führte dies darauf zurück, dass man vor allem Stimmen höre, die dem Synodalen Weg gegenüber kritisch eingestellt seien, doch höre man nicht „die anderen zweifelnden Stimmen“. Man bemerke besonders „die scharfen Formulierungen und die scharfen Konflikte, die in der Öffentlichkeit ausgetragen werden“. Auch bestünden Unsicherheiten, was der kirchenrechtlich nicht vorgesehene „Synodale Weg“ eigentlich sein soll.

Hagenkord vertrat gegenüber dem„Domradio“ weiter, dass „wir“ (er bezog sich offenbar auf den Synodalen Weg) Eigenständigkeit und Eigenverantwortung in der „Einheit in der Vielgestaltigkeit“ geschaffen werden sollten, das „bekommen wir hin“. „Dann, glaube ich, können wir da mit dem Papst und der Weltkirche gemeinsam gehen.“

Angesprochen auf den sogenannten „Sonderweg der Deutschen“ stellte der Jesuit weiter fest, dass es die Sorge zum „berühmten Sonderweg der Deutschen“ seit Martin Luther gebe. Doch seien dies „Einzelstimmen“,  wenn auch „sehr laute Einzelstimmen“. Er behauptete weiter: „Diese lauten Warnungen werden als Mittel benutzt, um die Debatte zu vergiften."

Fastenbotschaft von Bischof Marian Eleganti


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 phillip 22. Februar 2021 
 

Antwort auf Fragen Hildegard`s

Zum Begriffsinhalt von MTD ein Hinweis auf eine von vielfältige Darlegungen: http://stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/moralistisch.html.
Zur Moral: Ich denke, dass die technischen Voraussetzungen (Begrenztheit) einen tiefgreifenden Disput über Moral (Rückbezug auf Gott) und Ethik (Rückbezug auf den Menschen selbst) leider nicht zulassen. Ich sehe mich daher grundsätzliche Kenntnisse katholischer Moralbegriffsinhalte vorauszusetzen veranlasst.


1

0
 
 St. Hildegard 21. Februar 2021 
 

@philip

Genau das wollte ich mit meinem Beitrag leisten: Eine Verständnisfrage klären. Wenn Sie der Meinung sind, dass sie den Begriff des MTD besser verstanden haben, dann erläutern Sie ihn doch bitte. Außer ein paar kurzen Definitionssätzen im Netz habe ich hierzu nämlich auf Anhieb nicht viel gefunden.
Da der Begriff in diesem Forum aber häufig fällt, sollte man sich da schon einigen.
Zu klären wäre hier tatsächlich der Begriff "Moral". Denn die katholische Moral kann es ja nicht sein. Und auch das so genannte "Gutmenschentum" glaubt ja teilweise, sich auf die Bibel zu beziehen - Sie jedoch sagen, der linksgrünen Schickeria sei "jede Moral" fremd. Also: Mit welcher Moral haben wir es bei den Begriffen "gut und fair" zu tun?
Mein dritter Einwand ist eindeutig: Wer Gott als "Therapeuten" ansieht, also nach seiner Hilfe fragt, der fragt auch nach seinem Willen. Genau das scheint aber dem MTD fremd zu sein.
Also: Ich bitte um Erklärungen bzw. Meinungen!


1

1
 
 phillip 21. Februar 2021 
 

St Hildegard, Sie dürften zwei Dinge nicht verstehen:

1. Was die Pseudoreligion der "Church of MTD" tatsächlich bedeutet und
2. dass sowohl der "grün-linken" Schickeria als auch dem Zeitgeist jedwede Moral fremd ist.
Welchen Beitrag wollten Sie eigentlich zum Thema leisten?


1

1
 
 St. Hildegard 20. Februar 2021 
 

@Stefan Fleischer

Mit dem Begriff "moralistisch-therapeutsicher Deismus" bin ich nicht ganz glücklich, obwohl dies ein offizieller Ausdruck ist.

Deismus - ist klar. Gott scheint heutzutage aus seiner eigenen Schöpfung ausgesperrt, die Welt läuft nach irgendwelchen (seelenlosen) biologischen Parametern und nach unseren eigenen Regeln.
Moralistisch: auch klar. "Gut" im modernen christilichen Sinne ist wohl vor allem derjenige, der moralisch auf der richtigen (links-grünen) Seite steht und dem Zeitgeist folgt.

Aber wenn ich Gott tatsächlich noch als "Therapeuten" ansehe, dann frage ich doch eigentlich auch nach seinem Willen, lasse mich kurieren bzw. ggf. korrigieren? Genau diese Bereitschaft fehlt aber m.E. vielfach.


0

0
 
 borromeo 19. Februar 2021 

@phillip

"Aber für jemand zu beten, dass er eingreife, um die Kirche vor einem offenen Auseinanderbrechen zu bewahren, der selbst von sich sagt, 'er werde in die Geschichte als der eingehen, der die Katholische Kirche gespalten hat', und der wesentliche Glaubensgewissheiten des status de fidei der Katholischen Kirche verwirft, da kann ich Ihnen nicht zustimmen"

Diese Selbstaussage des Papstes zur Kichenspaltung war mir beim Schreiben durchaus bewußt und sehr präsent. Ich kann Ihnen daher soweit zustimmen, daß eine Umkehr des Papstes in dieser Hinsicht nach menschlichem Ermessen und Dafürhalten kaum möglich erscheint.

Aber: Ich halte es hier mit dem Wort Jesu: "Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich." (Mk 10,27). Daher ist Beten niemals falsch.


4

0
 
 Zeitzeuge 19. Februar 2021 
 

Liebe stephanus2,

im Link der Text des Katechismus, den ich im Religionsunterricht meiner Kindheit benutzt habe, gibt es sicher
auch als Printausgabe in den bekannten anti-
quarischen Handelsangeboten!

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte!

Laudetur Jesus Christus!

www.kathpedia.com/index.php?title=Katholischer_Katechismus_der_Bist%C3%BCmer_Deutschlands_1955


5

0
 
 phillip 18. Februar 2021 
 

Haben Sie, wedlerg, nicht den

Pater in cathedra apostolica vergessen?


2

0
 
 phillip 18. Februar 2021 
 

"Der Papst habe die Aufgabe, die Kirche zu einen ...

... und dafür habe er als Nachfolger Petri die volle und ungeteilte Binde- und Lösegewalt vom Herrn übertragen bekommen". So weit, borromeo, so gut; das wäre der Auftrag Jesu. Aber für jemand zu beten, dass er eingreife, um die Kirche vor einem offenen Auseinanderbrechen zu bewahren, der selbst von sich sagt, "er werde in die Geschichte als der eingehen, der die Katholische Kirche gespalten hat", und der wesentliche Glaubensgewissheiten des status de fidei der Katholischen Kirche verwirft, da kann ich Ihnen nicht zustimmen - er wird sein Werk der Dekonstruktion solange weiterbetreiben, bis ihm Gott Einhalt gebieten wird.


6

1
 
 lesa 18. Februar 2021 

[email protected]@stephanus 2: Danke für Ihre Rückmeldungen!
Der rote Katechismus ist leicht berarbeitet und sehr zu empfehlen. (Der blaue ist der Vorgänger.
Z.B. Oldenburg, D81671 München
ISBN 978-3-486-56637-6


4

0
 
 Frank12 18. Februar 2021 
 

Die Sorge ist berechtigt...

...allerdings dann, wenn die Kirche den durch die Bibel vorgegeben Weg zugunsten des Zeitgeistes verläßt. Als warnendes Beispiel sollte uns die ev. Kirche dienen, diese hat sich in allen Dingen angepaßt und trotzdem laufen ihr die Schäfchen in Scharen davon !


5

0
 
 SalvatoreMio 18. Februar 2021 
 

Christi Menschsein: das Ursakrament

@Liebe lesa! Ihre Worte erinnern an das Video
"Frauenpriestertum, Warum nicht?" Ich finde es großartig. Es beinhaltet Fundamentales, das man sich gut mehrfach anhören kann.


2

0
 
 stephanus2 18. Februar 2021 
 

[email protected]

Danke für das Zitat aus dem Katechismus !"Religiöser Lügenwahn", ein erhellendes, klares, zutreffendes Wort.Man liest es und weiß sofort, es trifft zu und ist wahr. Klar steht auch da, dass dieser in der Endzeit in Erscheinung tritt. Ich besitze viel religiöse Literatur (im Moment ergreift mich Pater Rupert Mayer, gest. 1948), aber noch keinen Katechismus. Welche Ausgabe könnte man mir empfehlen ? :-)


4

0
 
 MaterEcclesiae 18. Februar 2021 
 

Dass der kleine Zwischenbereich im Menschen für so viele Probleme sorgen kann...


1

0
 
 lesa 18. Februar 2021 

Urzelle, ohne die alles zerfällt

"Nur wer sakramental denkt, versteht die Untrennbarkeit der Erlösungsordnung von der Schöpfungsordnung – zum Beispiel die Bedeutung der Geschlechterdifferenz von Mann und Frau für die sakramentale Darstellung des Verhältnisses Christi zu seiner Kirche. Eine Reform der Kirche, die diesen Namen verdient, ist immer praktische Christologie: Bindung der Christen an Christus und deshalb Sakramentalisierung der Getauften.
Hier müsste die Neuevangelisierung Deutschlands ansetzen. Im Kern geht es um die Wiedergewinnung des sakramentalen Denkens. Jesu Menschsein ist kein bloßes Symbol. Ein Symbol ist von der Wirklichkeit, die es bezeichnet, trennbar; aber ein Sakrament nicht. Das Menschsein Jesu ist untrennbar von der Gottheit des Sohnes. Jesus ist personal (hypostatisch) identisch mit dem göttlichen Logos. Deshalb ist sein Menschsein das Ursakrament...Die Kirche ist Leib Christi, weil sie sich in der Eucharistie täglich neu von Christus her empfängt." (Prof. K.H. Menke, TP)


6

0
 
 lesa 18. Februar 2021 

Urzelle, ohne die die Gemeinschaft zerfällt

"Wir können darauf vertrauen, dass Gott Männlichkeit und Weiblichkeit erdacht hat und diese Differenz benutzt, um uns zur Fülle des Lebens zu führen. Die Aufgabe der Kirche ist es, hier nicht eigene Wege zu gehen, sondern den Willen Gottes zu wahren und ihm zu folgen. Als Quellen dienen hier die Heiligen Schrift und 2000 Jahre Tradition der Kirche. Katholisch sein bedeutet, auf Gott als liebenden Schöpfer zu vertrauen und zu wissen, dass jeder Mensch die gleiche Würde hat."(Marianne Schlosser)


3

0
 
 lesa 18. Februar 2021 

Urzelle ohne die die Gemeinschaft zerfällt

Ein religiöser Lügenwahn bringt Menschen in der Endzeit um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme. Der schlimmste Betrug ist der des Antichrist, das heißt, eines falschen Messianismus, worin der Mensch sich selbst verherrlicht, statt Gott und seinen im Fleisch gekommenen Messias.“ ( Katech. 675)


6

0
 
 SalvatoreMio 18. Februar 2021 
 

An "Zeitzeuge"

Lieber Zeitzeuge! Sehr herzlichen Dank für Ihre Mühe und die weiteren Informationen. Jetzt müsste man nur noch den Schöpfer des Himmels und der Erde darum bitten, dass der Tag mehr als 12 Stunden hätte. Es gäbe so viel zu erfahren! Ihnen einen gesegneten Tag!


5

0
 
 Zeitzeuge 18. Februar 2021 
 

Liebe SalvatoreMio,

BQ hat anscheinend mehrere, rührige Journalisten
und erscheint dreisprachig.

Der Beitrag von Kardinal Burke ist offenbar
exklusiv dort erschienen.

In Italien gibt es mehrere, konservativ-katholische Internetpräsenzen, im Link z.B. die
sehr gute Seite im Gedenken an den 2017 verstorbenen Kardinal Caffarra mit vielen Beiträgen dieses bedeutenden Moraltheologen.

Der Vatikanist von kath.net, Armin Schwibach,
informiert aber auch hier im Forum ständig über die neuesten Verlautbarungen aus dem Vatikan,
seine Artikel sind ebenfalls sehr gediegen!

Ich nutze die Gelegenheit und wünsche Ihnen und
allen hier eine gesegnete, gnadenreiche Fastenzeit!

www.caffarra.it/index.php


6

0
 
 KatzeLisa 17. Februar 2021 
 

Wolf im Schafspelz

Pater Hagenkord kommt mir vor wie der Wolf im Schafspelz. Er ist ein Vertreter des Synodalen Weges und kümmert sich ebenso wenig um Rom wie die überwiegende Mehrheit der DBK, die trotz mahnender Schreiben des Papstes weiter ihre sog. "Reformen" verfolgen. Bischöfe, die den Synodalen Weg kritisieren, werden von ihren Mitbrüdern offen angegangen und mit Hilfe der Medien fertig gemacht, wie man gerade bei Kardinal Woelki feststellen kann.
Papst Franziskus hat vielmals selber dazu beigetragen, daß die deutschen Bischöfe ihr eigenes Süppchen kochen. Er reagiert oft zweideutig und redet mißverständlich. Warum ist Kardinal Marx immer noch Mitglied des Kardinalsrats?


10

0
 
 SalvatoreMio 17. Februar 2021 
 

Frage an "Zeitzeuge"

Manchmal, wenn die Zeit reicht, schaue ich ein bisschen in die "Bussola Quotidiana" und denke erstaunt: Die sind voll im Bilde und wissen genau, was gespielt wird. Sehen Sie das auch so?


4

0
 
 Zeitzeuge 17. Februar 2021 
 

Leider ist die Kirchenkrise natürlich nicht auf Deutschland beschränkt,

mehr dazu im Link von Kardinal Burke!

lanuovabq.it/it/tutti-hanno-il-dovere-di-combattere-la-menzogna-nella-chiesa


4

0
 
 Ulrich Motte 17. Februar 2021 
 

Wedlerg: Fragen - nicht Behauptungen

Bei welcher schweigenden Mehrheit sehen Sie Gegnerschaft zum "synodalen Weg"? Zumindest nach Meinungsumfragen sind doch wohl eher Mehrheiten der Katholiken (Mitgliedern der katholischen Kirche im üblichen Sinn) in mehreren Ländern eher pro "synodaler Weg", oder?


1

5
 
 ottokar 17. Februar 2021 
 

Hagenkord ist ein Jesuit und Fanatiker des Synodalen Weges.

Ein Mitglied der Societas Jesu, der Gemeinschaft Jesu fördert die Destruktion der Una Sancta.Warum nur waren es in der Vergangenheit ebenso wie heute immer wieder Jesuiten, die entgegen ihrem Treueschwur,sich als Kämpfer für Christus hinzugeben,seine Kirche zerstören oder eine andere Kirche schaffen wollen.Es ist immer der Zeitgeist, von dem sich diese Glaubensbrüder leiten lassen.


8

0
 
 Andrzej123 17. Februar 2021 
 

"Papst hat Sorge,

dass Kirche an Sexualmoral, Homosexualität, Frauen auseinanderbricht. "
Und nur aus diesem Grund, bremst er etwas sen synodalen Weg; denn er möchte, dass der Weg der Anpassung der kirchlichen Lehre an heutige Welt sich einheitlich weltweit mögl ohne Verluste / Schisma oä vollzieht.
Was folgt für diejenigen daraus, die das erkennen und diesen Weg nicht wollen?


4

0
 
 Zeitzeuge 17. Februar 2021 
 

Exkurs, nicht nur Deutschlands Ortskirche steht zu Recht im Fokus,

aus aktuellem Anlaß im Link eine Nachricht mit

Dokumenten aus China.

Das äusserst fragwürdige Abkommen muß endgültig

als gescheitert betrachtet werden.

Es werden nur noch regimetreue Seminaristen

zugelassen etc., die sog. "Patriotische Kirche"

besteht aus Kollaborateuren, die vor über 60

Jahren vom Vatikan erneuerte Exkommunikation

dieser Regimeunterstützer ist bis heute gültig.

Was sagen die Verantwortlichen im Vatikan dazu?

Kardinal Zen hatte von Anfang an mit seiner

Kritik recht!

Verzeihen Sie mir diesen Exkurs, aber auch das

Thema "China" ist sehr wichtig.

Zum Thema: Pater Hagenkord ist ein typischer

Neo-Jesuit, der mit dem Hegel-Schema

These-Antithese-Synthese eine Einheit ohne

Wahrheit anzustreben scheint, katholisch wäre

das aber nicht mehr, da Wahrheit und Irrtum

aneinander ausschliessen und darum niemals

eine "Synthese" begründen können.

bitterwinter.org/enter-the-administrative-measures-for-religious-clergy/


7

0
 
 Stefan Fleischer 17. Februar 2021 

@ SalvatoreMio

Was läuft schief?
Ist doch klar. Ein grosser Teil unserer Kirche driftet immer mehr in Richtung Moralistisch-therapeutischen Deismus. Es geht immer mehr nur darum, dass der Mensch sich wohl fühlt. Gott ist gut und recht, solange er uns hilft und/oder uns sonst ein Wohlbefinden schenkt. Aber sonst braucht er sich nicht unser Leben einzumischen. Das schaffen wir allein. Wir wissen selbst, was uns gut tut und was nicht. Und der Himmel ist für alle, welche irgendwie Gutes tun, eine Selbstverständlichkeit. Für die anderen ist nach dem Tod einfach alles Schluss.
Das aber ist nicht mehr die Kirche, welche der Herr gegründet hat. Ab solange die Denomination katholisch oder nötigenfalls auch römisch-katholisch nützlich ist, wird man sie behalten. Vielleicht heisst das dann einmal Moralistisch-therapeutisches Christentum oder auch Jesuanismus, denn von Christus, dem Herrn ist längst nicht mehr viel vorhanden.


12

0
 
 lesa 17. Februar 2021 

Ein Geist der Verdrehung hat hier die Führung!

"Wehe euch, die ihr alles verdreht" (Jes 29, 16)
"Wehe denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen.; die Finsternis zu Licht machen und das Licht zu Fnsternis."( Jes 5, 20 ff)
"Weil der Urteilsspruch über die böse Tat nicht schnell vollzogen wird, ist das Herz des Menschen davon erfüllt, Böses zu tun … doch dem Ungerechten wird es nicht gut gehen, er wird dem Schatten gleich, weil er sich vor dem Angesicht Gottes nicht fürchtet … (vgl Koh 8, 11)


9

0
 
 Aschermittwoch 17. Februar 2021 
 

Täuschung

"Einheit in der Vielgestaltigkeit" kann nur gelingen, wenn die Vielgestaltigkeit innerhalb des Grundgesetzes (10 Gebote Gottes, resp. Kirchenrecht) liegt. Alles andere ist Täuschung und die Trennung wäre Pflicht.


9

1
 
 SalvatoreMio 17. Februar 2021 
 

Frauen als Priester - "Traum" vieler Bischöfe

Dahinter steckt gewiss auch eine Zukunftssorge! Immer weniger Männer fühlen sich berufen zum Priestertum oder ihnen fehlt vielleicht der Mut. Das darf jedoch nicht zu Fehlentscheidungen führen, vielmehr stellt sich die Frage: was läuft seit langem schief in der Gemeinschaft der Gläubigen? Was läuft schief in den Familien, der Erziehung? Was läuft schief in der Priesterausbildung, den Seminaren? Kann man, darf man, nicht mehr sprechen von der wunderbaren Berufung, Christus in einzigartiger Weise nachzufolgen? Kann es denn sein, dass kaum noch junge Männer bereit sind, für den Herrn alles einzusetzen und auch Opfer zu bringen?


8

1
 
 Chris2 17. Februar 2021 
 

Ich habe mich immer gefragt, wie diese extreme Kontinuität

bei den Vorsitzenden der Bischofskonferenz zustandekam. Die Antwort heißt wohl Hagenkord...


11

2
 
 Chris2 17. Februar 2021 
 

OK. Aber warum fordern dann diese "lauten Einzelstimmen" Dinge,

die buchstäblich kein Mensch, kein Bischof und kein Papst, ändern kann, weil Gott selbst es anders verfügt bzw. vorgelebt hat, insbesondere beim eigentlich schon seit 2000 Jahren beendeten Thema "Frauenpriestertum"?


10

2
 
 leodorn 17. Februar 2021 
 

Selige Zeiten, als Gott noch glaubte, er habe den Menschen als Mann und Freu erschaffen....
Leo Dorner


16

0
 
 hape 17. Februar 2021 

Lächerlich. 3/3

Angesichts dessen beklagt sich Hagenkord nun also ausgerechnet darüber, dass der Papst nicht nur, wie vom Synodalen Weg geplant, die lauten, sondern auch die leisen Stimmen wahrnimmt? Ja ist denn der Papst eine Marionette an den Fäden des Synodalen Weges? Darf er keine andere Meinung vertreten, als die vom Synodalen Weg vorgegebene?

Die Idee, dass die Unsicherheit des Papstes gar nichts mit der vermeintlichen Lautstärke der Kritiker am Synodalen Weg zu tun hat, sondern mit dessen Inhalt, scheint für Hagenkord unvorstellbar zu sein. Hagenkord wirkt auf mich wie ein weinerlicher Goliath, der darüber jammert, dass ein David es wagt, ihm ins Angesicht zu widerstehen. – Damit aber macht sich der Synodale Weg selbst lächerlich.


12

2
 
 wedlerg 17. Februar 2021 
 

Geistlicher Begleiter Hagenkord?

Es dürfte wohl kaum einen säkulareren, extremistischeren Pater in der Kirche geben, als Herrn Hagenkord. Es ist bezeichnend, dass ein dermaßen verweltlichter Pater sich als geistlicher Begeliter titulieren lässt. Das zeigt im übringen auch, wie weltlich die Synodalen sind.

Zwischen den Zeilen lese ich aber Frust bei Hagenkord (und das ist gut so), darüber, dass offenbar aus Rom klare Stopschilder gesetzt sind und darüber, dass eine Kirchenrefrom 2.0 ausfallen muss.

Es sind nicht die lauten Einzelstimmen, die das verhindern. Es ist die schweigende Mehrheit, die dem politischen Spektakel nichts abgewinnen kann, dem Geschachere um noch mehr bürokratosche Posten für diejenigen, die schon die theologischen Fakultäten geleert haben und jetzt die Kirchen leeren.

Schließlich ist es die Weltkirche, die die SChnauze voll hat, von dt. Belehrungen, gerade weil die WEltkirche mit Christenverfolgung zu tun hat und aus D maximal Sympathie für die linken und muslimischen Verfolger kommt.


20

3
 
 antony 17. Februar 2021 

Die "Einheit in der Vielgestaltigkeit" findet ihre Grenzen bei der Wahrheit.

Entweder die gelebte Sexualität hat nach Gottes Plan ihren Platz ausschließlich in der Ehe (nach dem Zeugnis von Schrift und Tradition selbstredend zwischen Mann und Frau). Dann ist alles andere Sünde.

Oder Gott sieht das anders (was aber bei der jüdisch-christlichen Tradition sehr erklärungsbedürftig wäre, weil Juden und Christen dann Gott über tausende von Jahren in einem wichtigten Punkt falsch verstanden hätten).

Hier "Vielgestaltigkeit" zu propagieren, heißt, ein gleichberechtigtes Nebeneinander zwischen Wahrheit und Lüge zu fordern.

Wie soll das gehen? Wir sind doch keine politische Partei, in der Ansichten und Vorlieben verhandelt werden. Wir sind die Verwalter der Wahrheit.


19

0
 
 hape 17. Februar 2021 

Lächerlich. 2/3

Hagenkord scheint darüber hinaus mit der synodalen Bubble quasi symbiotisch verschmolzen zu sein. Anders kann ich mir sein Argument nicht erklären, die Sorge des Papstes beruhe auf der einseitigen Wahrnehmung der Kritiker des SW.

Ich erinnere nur an die ungleiche Verteilung der Kriegskassen. Es gibt wenige Ortskirchen, die über derart viele finanzielle Ressourcen verfügen, wie die DBK. Im Verbund mit dem ZdK, den theol. Fakultäten, den Verbänden und Räten, sowie der überwältigenden Mehrheit der deutschen Bischöfe, in Kooperation mit willfährigen kirchenfeindlichen Medien und in ökumenischer Einheit mit der EKD, bekämpfen die, die sich heute unter dem Label „Synodaler Weg“ selbst vermarkten, die Kirche schon seit Jahrzehnten. Der Synodale Weg ist nur der temporäre Höhepunkt einer kirchenfeindliche Kampagne, die ihresgleichen sucht.


15

0
 
 hape 17. Februar 2021 

Lächerlich. 1/3

Das sind doch Krokodilstränen, die Hagenkord hier pu­b­li­ci­tysüchtig verströmt. Den Papst unter Druck zu setzen, ist das erklärte Ziel des Synodalen Weges und keine unbeabsichtigte Nebenwirkung. Insofern ist die Sorge des Papstes, dass sich die Weltkirche durch die Synodalen erneut spalten könnte, durchaus ein Erfolg der Synodalen, der aus meiner Sicht allerdings ein trauriger Erfolg ist.


15

0
 
 Stephaninus 17. Februar 2021 
 

Aha: die warnenden Stimmen vergiften also die Debatte

Dass die warnenden Stimmen die Debatte vergiften, mag ich nicht erkennen. Ist es nicht vielmehr diese etwas selbstverliebte Deutschlandzentriertheit weiter Teile der deutschen Kirche, die sich toxisch auswirkt?


14

0
 
 borromeo 17. Februar 2021 

Ich frage mich wirklich, warum der Papst,

wenn er doch "deutlich die Sorge hat, dass die katholische Kirche auch an einigen Konfliktthemen auseinanderbrechen könnte" nicht deutlich eingreift.

Er hat doch schon vielfach gezeigt, daß er hart eingreifen kann wenn er will, so z.B. beim Malteserorden, bei den Franziskanern der Immakulata, mit Äußerungen gegen die "Rigiden", mit Ruhigstellen oder Entfernen von Kurienkardinälen und Kurienbischöfen etc.

Daß er könnte, so denke ich, ist klar. Die Frage stellt sich: Warum tut er es nicht? Ein oder zwei Schreiben an die deutschen Bischöfe, die zudem von diesen ignoriert oder umgedeutet werden, reichen nicht. Der Papst hat die Aufgabe, die Kirche zu einen und dafür hat er als Nachfolger Petri die volle und ungeteilte Binde- und Lösegewalt vom Herrn übertragen bekommen. Ich bete darum, daß er erkennt, wann und wie er eingreifen muß, um die Kirche vor einem offenen Auseinanderbrechen zu bewahren.


21

1
 
 bücherwurm 17. Februar 2021 

Ich teile die Sorge unseres Papstes!


7

0
 
 matthieu 17. Februar 2021 
 

Laute Einzelstimmen

Und viele dankbare Gläubige dahinter. Und nicht die lauten Einzelstimmen vergiften die Debatte. Sie dienen der Klärung, damit alle erkennen könn(t)en, was auf dem sünod. Weg geplant ist.


10

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie im MÄRZ ein neues IPAD!
  2. Ex-Mönch will seinen Freund heiraten: „Ich wusste schon im Kloster, dass ich auf Männer stehe“
  3. US-Bischöfe raten von Covid-Impfstoffen AstraZeneca und Johnson & Johnson ab
  4. Traurigkeit, Schmerz und Verwirrung
  5. Bischof von Limburg: Keine Interzelebration beim Ökumenischen Kirchentag, ABER...
  6. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  7. Freispruch von Prof. Kutschera – Gericht: Meinung ist vom Grundgesetz geschützt!
  8. „Das Ziel dieser Kampagne gegen Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI. ist sehr durchsichtig“
  9. Freiheit und/oder Sicherheit! Alles oder Nichts!
  10. Der Churer Medienbeauftragte Giuseppe Gracia verlässt nach Bischofsernennung das Bistum Chur
  11. Keine Priester-Laien-Pfarrleitung im Bistum Trier
  12. Missbrauchskandal: Fragen, die es auch geben muss
  13. Initiative im Erzbistum München will mehr Aufgaben für Laien
  14. „Wechsel doch! Werde Evangelisch – Protestiere mit Nachdruck gegen die katholische Kirche“
  15. Treffen mit Großayatollah Sayyid Ali Al-Husayni Al-Sistani

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz