Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  2. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  3. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  4. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  5. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  6. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  7. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  8. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  9. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  10. Corona-Virus hat nun auch Kardinal Woelki erwischt
  11. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  12. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  13. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  14. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  15. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit

Englisches Krankenhaus beendet künstliche Ernährung: Komatöser Patient tot

27. Jänner 2021 in Prolife, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach einem Herzinfarkt lag der Pole im Koma. Auf Anraten der Ärzte und der Ehefrau des Patienten wurde die künstliche Ernährung gegen den Widerstand der Herkunftsfamilie beendet - FOTO: R.S. als junger Mann mit Papst Johannes Paul II.


Plymouth (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Der polnische Patient, der nach einem Herzinfarkt in einem englischen Krankenhaus im Koma gelegen ist, ist am 26. Januar verstorben. Der nur unter den Initialen R.S. bekannte Mann kam nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus. Der Herzinfarkt verursachte Schädigungen des Gehirns. S. lag im Koma und musste künstlich ernährt werden.

Am 15. Dezember entschied ein Gericht, dass die künstliche Ernährung eingestellt werden kann. Die Ärzte des Krankenhauses und die Ehefrau des Patienten hatten dies gewünscht. Die Herkunftsfamilie von S., darunter seine Mutter, zwei Schwestern und eine Nichte, haben bis zuletzt versucht, das Urteil aufheben zu lassen. Sie argumentierten, S. sei ein gläubiger Katholik, der Euthanasie ablehnt. Es war ihnen zweimal gelungen, die Einstellung der künstlichen Ernährung zu verhindern. Mit Unterstützung der polnischen Regierung haben sie sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewandt, um mit dessen Hilfe zu erreichen, dass S. weiter ernährt wird. Auch die polnische Bischofskonferenz hat sich dafür eingesetzt.

Zuletzt hat die polnische Regierung S. einen Diplomatenpass ausgestellt, um ihn auf diesem Weg dem Einfluss britischer Gerichte zu entziehen. Polen wäre bereit gewesen, S. zurück in seine Heimat zu verlegen und ihn dort in einer Spezialklinik behandeln zu lassen. Der britische Richter hat einen Transport des Polen abgelehnt, da er unterwegs sterben könnte. Gleichzeitig hat er die Ansicht der Ärzte des NHS gutgeheißen, dass eine weitere künstliche Ernährung nicht im besten Interesse des Patienten sei. Am 14. Januar stellten die Ärzte die künstliche Ernährung ein.

Foto: Der Pole R.S., der in England nach Beendigung der künstlichen Ernährung starb, als junger Mann mit Papst Johannes Paul II.

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fink 27. Jänner 2021 
 

Das nennt man "passive Sterbehilfe". Ich finde es richtig.

Die vorgelegten Informationen zum Hergang sind lückenhaft. Ich reime mir das so zusammen: Herr R.S. hat bei einem Herzinfarkt einen Herzstillstand erlitten. Dabei kam es zu Durchblutungsstörung und einer dauerhaften Schädigung des Gehirns. Der Notarzt hat reanimiert (wiederbelebt), hat die Herz-Kreislauf-Funktion wieder in Gang gebracht, nicht aber die Atmung. Deswegen muss auf der Intensivstation dauerhaft beatmet werden. Der Patient ist im Dauerkoma. Jetzt stellt sich die Frage: die künstliche Beatmung abstellen und die künstliche Ernährung einstellen (das ist "passive Sterbehilfe", KEINE EUTHANASIE), oder auf unbestimmte Dauer intensivmedizinisch so weitermachen. In der Tat wäre hier eine Patientenverfügung überaus nützlich. Ersatzweise entscheidet die Ehefrau. "Verhungern lassen", "Verdursten lassen", was soll denn diese Stimmungsmache? -Dem Lebensschutz ist mit solchen Extrempositionen nicht gedient, meine ich!


0
 
 Richelius 27. Jänner 2021 
 

Mir kommt das alles sehr bekannt vor. Nur lebe ich nicht in England...


2
 
 [email protected] 27. Jänner 2021 
 

@Herbstlicht

"In Polen hätte es vielleicht eine kleine Chance zur Besserung gegeben..."
Ich kann Ihnen versichern, dass er in Polen eine bessere Chance hätte als in GB. Er wäre sicherlich auch nicht getötet worden


7
 
 Herbstlicht 27. Jänner 2021 
 

Ich empfehle den Verstorbenen in Gottes gute Hände.

Bei IHM wird er mehr Liebe erfahren als hier auf der Erde.

Nicht ins Heimatland Polen transportieren wegen Todesgefahr,
aber verhungern und verdursten lassen.
Solch ein abwegiges Handeln ist einfach nur krank und alles andere als rational nachvollziehbar.

In Polen hätte es vielleicht eine kleine Chance zur Besserung gegeben, vielleicht ...
Verhungern und verdursten jedoch ist der sichere, richterlich erlaubte Tod.


10
 
 Dr Feingold 27. Jänner 2021 
 

@nazareth

woher nehmen Sie das Wissen,daß der Wille des Patienten nicht beachtet wurde ?


3
 
 SalvatoreMio 27. Jänner 2021 
 

Vorsorge treffen

@DrFeingold: ich teile Ihre Meinung! Wenn der Verstorbene keine Vorsorge getroffen hat, gilt als erstes der Wille der Ehepartnerin. -Inwieweit Mediziner und Gerichte in Großbritannien noch christliche Entscheidungen treffen, da darf man zumindest Zweifel hegen. - Ansonsten möchte ich diese Gelegenheit nutzen: wer im Falle von ernster Krankheit oder beim Ableben die Sterbesakramente wünscht und auch ein Requiem, der sollte das nicht dem "Schicksal" überlassen, sondern mit Angehörigen besprechen und am besten schriftlich vorsorgen!


8
 
 nazareth 27. Jänner 2021 
 

Das war ja wohl Mord. Und der Wille des Kommatösen null von Bedeutung. Sollten jene bedenken, die groß von Freiheit zur Entscheidung reden.


6
 
 Bene16 27. Jänner 2021 
 

Herr, erbarme Dich!

R.I.P.


10
 
 Rolando 27. Jänner 2021 
 

Mystery

Genauso schlimm ist es mit den Ungeborenen, durch Verdacht auf Behinderung oder mögliche kurze Lebenserwartung werden sie getötet.


12
 
 Dr Feingold 27. Jänner 2021 
 

entscheidend ist

was er wollte und wenn er das nicht klar geregelt hat die Ehefrau das ist nicht Sache der Verwandtschaft
Man kann nur jedem raten für solch einen Fall rechtlich Vorsorge zu treffen
Ihr Dr. Feingold


4
 
 Haifisch 27. Jänner 2021 

Dies ist ein trauriger Fall,

der bekannt wurde genau wie die Fälle der beiden Jungen, die man hat sterben lassen. Ich möchte wissen, wieviele arme Menschen in England oder sonstwo, hinter denen niemand stand, euthanasiert wurden.


12
 
 Mystery 27. Jänner 2021 

Sorry aber perverser geht

es wohl nicht. Die englischen Gerichte haben seinen Tod beschlossen aber die Verlegung in seine Heimat Polen abgelehnt da er während der Fahrt sterben könnte...?!?!


16
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Euthanasie bei todkranken Neugeborenen in Belgien
  2. Irland: Justizausschuss des Parlaments lehnt Euthanasiegesetz ab
  3. Deutscher Ärztetag streicht Verbot zur Hilfe bei Selbsttötung
  4. Schweizer Kanton will Pflegeheime zu Sterbehilfe verpflichten
  5. Sterbehilfe: Katholischer Familienverband bestürzt von Entscheidung

Großbritannien

  1. Impfpass im UK: Christliche Pastoren warnen vor ‚medizinischer Apartheid’
  2. Papst kondoliert zum Tod von Prinz Philip
  3. Prinz Philip gestorben: Erzbischof von Westminster kondoliert
  4. Britische Regierung bittet Religionsgemeinschaften um Werbung für Covid-Impfung
  5. Britische Religionsführer gegen Verbot öffentlicher Gottesdienste

Polen

  1. Polnische Bischofskonferenz: Franziskus distanziert sich vom deutschen 'synodalen Weg'
  2. Kirche in Polen kritisiert staatliche Missbrauchskommission
  3. Für Dialog und Versöhnung zwischen Deutschland und Polen
  4. Seligsprechung von Kardinal Wyszynski am 12. September
  5. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen







Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  4. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  5. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  6. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  7. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  8. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  9. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit
  10. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  11. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  12. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  13. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  14. Churer Priesterkreis: „Angesichts der entstandenen Verwirrung fordern wir…“
  15. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz