Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Segnen geht anders
  2. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  3. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. Die Krise: ein Weckruf an die Menschheit
  6. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  9. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  10. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  11. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  12. Frankreichs Bildungsminister verbietet Gendern an Schulen
  13. China: Kein Zugang mehr zu Bibel-Apps und christlichen WeChat-Accounts
  14. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  15. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf

Die menschliche Liebe im göttlichen Heilsplan

16. Jänner 2021 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Theologie des Leibes als Blog - Von C. Klaus - Erster Blog-Beitrag


Wien (kath.net)

Johannes Paul II. erklärte uns von 1979 bis 1984 in seinen Mittwochskatechesen, wer der Mensch ist und was seine Bestimmung ist. Er sprach vom Menschen, der als Gottes Ebenbild und als Mann und Frau erschaffen wurde, wie es in der Genesis geschrieben steht (Gen 1,27). Doch der Mensch trägt aufgrund von seinem freien Willen auch die Verantwortung, wirklich zum Abbild Gottes zu werden und sein Mann- oder Frausein auch als Abbild Gottes zu leben.

Aber wie können wir das verwirklichen? Die Antwort darauf hat uns der heilige Papst Johannes Paul II. durch seine Theologie des Leibes gegeben. Er war nicht nur ein Heiliger, der als Theologe ein sehr tiefgehendes Verständnis von der heiligen Schrift hatte, sondern auch ein Philosoph, der sich mit dem zeitgenössischem Denken und den daraus entstehenden Handlungsweisen der Menschen auseinandergesetzt hat. Wegen seiner tiefen Verbundenheit mit Gott konnte er uns die Sichtweise Gottes zu Themen wie der Beziehung zwischen Mann und Frau vermitteln. Anhand von biblischen Texten erklärte er das christliche Menschenbild und die Bestimmung des Menschen. Durch das Wort Gottes, unseres Schöpfers, können wir am besten verstehen, wer wir als Menschen sind und wozu wir berufen sind. Diese Erkenntnis ist entscheidend dafür, wie wir unsere Beziehungen gestalten. In ihr finden wir auch die Antworten auf die ethischen Fragen in Bezug auf Sexualität, Ehe und Familie.


Im Schöpfungsbericht der Genesis lesen wir, dass der Mensch als Abbild Gottes erschaffen wurde. Aufgrund seines Verstandes und seines freien Willens ist der Mensch den Tieren eindeutig überlegen. Der Mensch ist aber nicht nur als Individuum Abbild Gottes, sondern vor allem in der Gemeinschaft. Gott Vater, Jesus und der Heilige Geist sind die drei göttlichen Personen der Dreifaltigkeit. Zwischen ihnen besteht die vollkommenste Form der Liebe. Der Mensch wurde von Gott aus Liebe erschaffen und mit der wunderbaren Schöpfung beschenkt. Gott ist Liebe und der Mensch, der liebt, wird durch seine Liebe Gott ähnlich. Die Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau und ihr sexuelle Vereinigung in der Ehe sollen daher ein Abbild der Liebe Gottes sein. Unser Körper als Mann oder als Frau zeigt, dass wir für die Liebe geschaffen sind, um Liebe zu empfangen und Liebe zu geben. Wir sind auf das andere Geschlecht hin geschaffen. Unsere Berufung zur Liebe, zur Hingabe, zum Schenken und zum Empfangen und die Sehnsucht nach dieser Berufung wurden also in unseren Körper von unserem Schöpfer hineingeschrieben.

Das war ein kleiner Vorgeschmack auf die großen Themen der Theologie des Leibes. Johannes Paul II. beschrieb auch den Menschen vor dem Sündenfall, der die Liebe in der vollkommenen Reinheit des Herzens verwirklichen konnte. Dann sprach er über den „geschichtlichen“ Menschen in unserer Welt, der mit der egoistischen Begierde kämpft. Und schließlich erläuterte er die Auferstehung des Leibes und den Menschen in der zukünftigen Welt des ewigen Lebens.

In diesem Blog möchte ich über einige Themen der Theologie des Leibes schreiben. Wer sich darin weiter vertiefen möchte, kann es bei dem Studiengang „Theologie des Leibes“ in Heiligenkreuz, den ich auch absolviere und der mich sehr fasziniert.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 doda 16. Jänner 2021 

Danke für diese Initiative, der ich eine sehr große Leserschaft und den Segen Gottes wünsche!


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Wie viele Schweizer Katholiken werden ihre Stimme gegen die Fake Ehe erheben?
  2. Papst: Eherichter müssen Wohl der Familie im Blick haben
  3. Die Liebe Gottes als Vorbild für das Liebesleben
  4. Er gab ihnen das Gesetz des Lebens zum Erbe
  5. Natürliche Empfängnisregelung oder Verhütungsmittel?
  6. Die Sprache des Leibes in der Wahrheit wiederlesen
  7. Das Buch Tobit – die Liebe als Bewährungsprobe
  8. Das Hohelied
  9. Die Ehe als das ursprünglichste Sakrament
  10. Die Erlösung des Leibes








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Segnen geht anders
  4. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  5. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  8. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  9. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  10. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  11. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  12. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  13. Erzbischof Gänswein weiht Priester in Altötting
  14. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  15. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz