Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. „Warum bin ich Christ“
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu

Ismail Tipi: "Europa muss gemeinsam gegen Scharia- und Dschihadtendenzen vorgehen"

8. Jänner 2021 in Kommentar, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Salafismus und Dschihadismus darf sich in Europa nicht etablieren – Hessischer CDU-Integrationsexperte: „Es darf nicht sein, dass sich mitten unter uns Parallelgesellschaften bilden, die nach der Scharia und ihren Regeln leben


Wiesbaden (kath.net/pm) Die Europaministerin Lucia Puttrich hat sich jüngst zum Thema „Politischer Islam“ geäußert. Dabei machte sie deutlich, dass es die Kampfansage des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gegenüber dem radikalen Islam zu unterstützen gilt und Europa eine neue Strategie im Umgang mit dem politischen Islam brauche. Denn der Umgang mit dem radikalen Islam sei eine ungelöste Herausforderung in ganz Europa.

Der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi, der sich bereits seit Jahren für den rechtsstaatlichen Kampf gegen radikalen Islamismus, Salafismus und Dschihadismus einsetzt, kann diesen Worten nur zustimmen. Bereits kurz nach den Angriffen in Frankreich hatte er sich für ein europäisches Vorgehen gegen den Dschihadismus stark gemacht. „Islamistische Gefährder bedrohen schon seit geraumer Zeit unsere Freiheit und Sicherheit. Sie ziehen sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurück, verbreiten Hass und säen Spaltung. Doch der Terror macht nicht an der Grenze halt. Einmal mehr ist durch die Angriffe im letzten Jahr deutlich geworden, dass der islamistische Terrorismus die Freiheit und die Sicherheit aller Europäischen Bürger und nicht nur einzelne Länder, sondern vielmehr unseren Kontinent als ganzen bedroht. Deshalb können wir nur effektiv gegen islamistische Gefährder vorgehen, wenn wir gemeinsam arbeiten und an einem Strang ziehen“, betont Tipi abermals.


Im Dezember legte die EU-Kommission eine neue Antiterrorstrategie vor. Dabei setzt man unter anderem auf eine bessere Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden innerhalb Europas. Für Tipi ist neben einem abgestimmten Vorgehen im Kampf gegen den Terror auch die Überwachung der Finanzierung von Hinterhofmoscheen und radikaler Islamverbände wichtig. „Gleichzeitig muss die Europäische Union gemeinsam ihre Werte verteidigen, gegen jegliche Form des Extremismus“, stimmt Tipi damit der Europaministerin Puttrich zu. Diese sagte, es brauche ein klares gesellschaftliches Signal, dass der Kampf um Meinungsfreiheit, rechtsstaatliche Werte und Menschenrechte eine gemeinsame Sache aller Mitgliedsstaaten sei.

Weiter sagte sie, es sei nicht zu tolerieren, wenn in Moscheen gegen den Staat und die in der Verfassung garantierten Grundrechte gepredigt wird, wenn Gewalt gutgeheißen oder das Märtyrertum gefeiert werde. Der derzeit in Österreich diskutierte Straftatbestand des „fortgesetzten und gesetzeswidrigen Versuchs der Ersetzung der demokratischen Rechtsordnung durch eine ausschließlich religiös begründete Gesellschafts- und Staatsordnung“ könne ein Grenzsignal für ganz Europa darstellen. „Ich fordere schon lange, dass wir uns als Gesellschaft klar gegen den radikalen Islamismus und Dschihadismus stellen. Wir müssen endlich anfangen, gemeinsam dagegen vorzugehen und dem Treiben der Gefährder und Salafisten Einhalt zu gebieten. Es darf nicht sein, dass sich mitten unter uns Parallelgesellschaften bilden, die nach der Scharia und ihren Regeln leben. Wir müssen daher für unser Werte einstehen und die Einhaltung unserer Gesetze fordern“, so Tipi abschließend.

Pressefoto MdL Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  3. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  6. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  10. Mit dem Rosenkranz im Gym
  11. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  14. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz