Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  11. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  14. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  15. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet

„Wieder ein spalterischer Artikel von kath.ch“

3. Dezember 2020 in Schweiz, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kath.ch, das offizielle Medienportal der Katholischen Kirche in der Schweiz, erhält nach Pro-Homo-Ehe-Artikel kräftige Leserkritik auf Facebook – „Gilt die Meinungsfreiheit nur für Positionen, die gegen das Lehramt der Katholischen Kirche sind?“


Zürich (kath.net) „Katholiken hoffen auf die ‚Ehe für alle‘“. Mit diesem Titel beschreibt das offizielle Medienportal der katholischen Kirche in der Schweiz die aktuelle Entwicklung bezüglich zivilrechtlicher Vorstöße zur Einführung der sogenannten „Ehe für alle“, die homosexuellen Paaren eine „Ehe“ mit allen Rechten ermöglichen soll. Das Sujetbild zeigt den Schattenriss zweier Männer mit dem Regenbogenmotiv und der Behauptung „it´s normal!“ [Es ist normal]. Bereits im Untertitel des völlig einseitigen Beitrags sieht man kath.ch bei weiterer Stimmungsmache: „Katholiken in der Schweiz sind begeistert.“ Der Artikel zitiert ausschließlich Stimmen, die sich pro „Homo-Ehe“ äußern. Ein Konflikt mit dem katholischen Lehramt wird nicht geäußert, ebensowenig werden Katholiken zitiert, die die Ehe – genau wie Papst Franziskus – als nur zwischen Mann und Frau möglich verstehen.

Das kommentiert auf Facebook eine Leser folgendermaßen: „Wieder ein spalterischer Artikel von kath.ch. Nichts mit Journalismus sondern reine Stimmungsmache. Lange nicht all* Katholik* (zumal mit einer Ausnahme all* Befragt* selber LGBTIQ** sind) sind und werden mit der Ehe für all* begeistert sein, und das ist auch gut so (oder gilt die Meinungsfreiheit nur für Positionen die gegen das Lehramt der Katholischen Kirche sind?). Wieso soll man aber mit solchen Artikeln und Titeln aufhetzen?“ Für kath.ch antwortete ein Betreuer des Facebookauftritts: „Bitte genau lesen: Da steht ‚Katholiken‘ - nicht alle. Zudem gibt es schwule bzw. lesbische KatholikInnen.“ Auf diese schwache Antwort entgegnet ein weiterer Leser: „kath.ch hat für mich beschlossen, dass ich auf die Ehe für alle hoffen muss...“


Ein dritter Leser erinnert: „Die katholische Soziallehre lehnt die Ehe für alle ab.“ Eine vierte Stimme stellt fest: „Wie könnte die Kirche etwas segnen, was Gott nicht gesegnet hat? Der Artikel von kath.ch ist natürlich wieder parteisch in dieser Sache. Soll Journalismus parteisch sein und nur eine Seite zu Wort kommen lassen? Ich glaube nicht... Schade...“. Eine fünfte Person schreibt: „Pauschaliert der Titel einfach ein wenig, gibt dem Thema einen Spin in die richtige Richtung (?) - oder man ‚Wagt zu träumen‘ ... ?“ Ein weiterer User kommentiert: „Katholiken, die auf die Ehe für alle hoffen haben weder verstanden was die Ehe gemäss Gott und dem katholischen Glauben ist noch scheinen sie den katholischen Glauben in dieser Hinsicht zu teilen. Die Ehe ist der auf Dauer ausgelegte Bund zwischen Mann und Frau und nichts anderes. Laut katholischen Glauben stellt die Ehe für alle bzw. die Homoehe eine unzulässige Analogie zur Ehe dar. Titel wie ‚Katholiken hoffen auf die Ehe für alle‘ suggerieren in irreführende und provozierender Weise es handle sich dabei um offiziell durch die Kirche legitimierte Position. Dabei ist schlicht und einfach heterodox.“ Vereinzelt findet sich auch Zustimmung zum Gedanken der staatlichen „Ehe“ zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen.

Erst vor gut einer Woche war in Schweizer Medien darüber diskutiert worden, dass es zu einem „beinharten Konflikt“ zwischen Schweizer Bischöfen und ihrem Nachrichtendienst „kath.ch“ gekommen sei. Gemäß der „Limmattaler Zeitung“ haben Schweizer Bischöfe ihr eigenes Medienportal kath.ch als zu aggressiv kritisiert, kath.net hat berichtet.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  7. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  8. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  9. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  10. Paris: Klassische lateinische Messe bringt eine neue Generation in die katholische Kirche
  11. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  12. Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
  13. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  14. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  15. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz