Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

„Wieder ein spalterischer Artikel von kath.ch“

3. Dezember 2020 in Schweiz, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kath.ch, das offizielle Medienportal der Katholischen Kirche in der Schweiz, erhält nach Pro-Homo-Ehe-Artikel kräftige Leserkritik auf Facebook – „Gilt die Meinungsfreiheit nur für Positionen, die gegen das Lehramt der Katholischen Kirche sind?“


Zürich (kath.net) „Katholiken hoffen auf die ‚Ehe für alle‘“. Mit diesem Titel beschreibt das offizielle Medienportal der katholischen Kirche in der Schweiz die aktuelle Entwicklung bezüglich zivilrechtlicher Vorstöße zur Einführung der sogenannten „Ehe für alle“, die homosexuellen Paaren eine „Ehe“ mit allen Rechten ermöglichen soll. Das Sujetbild zeigt den Schattenriss zweier Männer mit dem Regenbogenmotiv und der Behauptung „it´s normal!“ [Es ist normal]. Bereits im Untertitel des völlig einseitigen Beitrags sieht man kath.ch bei weiterer Stimmungsmache: „Katholiken in der Schweiz sind begeistert.“ Der Artikel zitiert ausschließlich Stimmen, die sich pro „Homo-Ehe“ äußern. Ein Konflikt mit dem katholischen Lehramt wird nicht geäußert, ebensowenig werden Katholiken zitiert, die die Ehe – genau wie Papst Franziskus – als nur zwischen Mann und Frau möglich verstehen.

Das kommentiert auf Facebook eine Leser folgendermaßen: „Wieder ein spalterischer Artikel von kath.ch. Nichts mit Journalismus sondern reine Stimmungsmache. Lange nicht all* Katholik* (zumal mit einer Ausnahme all* Befragt* selber LGBTIQ** sind) sind und werden mit der Ehe für all* begeistert sein, und das ist auch gut so (oder gilt die Meinungsfreiheit nur für Positionen die gegen das Lehramt der Katholischen Kirche sind?). Wieso soll man aber mit solchen Artikeln und Titeln aufhetzen?“ Für kath.ch antwortete ein Betreuer des Facebookauftritts: „Bitte genau lesen: Da steht ‚Katholiken‘ - nicht alle. Zudem gibt es schwule bzw. lesbische KatholikInnen.“ Auf diese schwache Antwort entgegnet ein weiterer Leser: „kath.ch hat für mich beschlossen, dass ich auf die Ehe für alle hoffen muss...“


Ein dritter Leser erinnert: „Die katholische Soziallehre lehnt die Ehe für alle ab.“ Eine vierte Stimme stellt fest: „Wie könnte die Kirche etwas segnen, was Gott nicht gesegnet hat? Der Artikel von kath.ch ist natürlich wieder parteisch in dieser Sache. Soll Journalismus parteisch sein und nur eine Seite zu Wort kommen lassen? Ich glaube nicht... Schade...“. Eine fünfte Person schreibt: „Pauschaliert der Titel einfach ein wenig, gibt dem Thema einen Spin in die richtige Richtung (?) - oder man ‚Wagt zu träumen‘ ... ?“ Ein weiterer User kommentiert: „Katholiken, die auf die Ehe für alle hoffen haben weder verstanden was die Ehe gemäss Gott und dem katholischen Glauben ist noch scheinen sie den katholischen Glauben in dieser Hinsicht zu teilen. Die Ehe ist der auf Dauer ausgelegte Bund zwischen Mann und Frau und nichts anderes. Laut katholischen Glauben stellt die Ehe für alle bzw. die Homoehe eine unzulässige Analogie zur Ehe dar. Titel wie ‚Katholiken hoffen auf die Ehe für alle‘ suggerieren in irreführende und provozierender Weise es handle sich dabei um offiziell durch die Kirche legitimierte Position. Dabei ist schlicht und einfach heterodox.“ Vereinzelt findet sich auch Zustimmung zum Gedanken der staatlichen „Ehe“ zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen.

Erst vor gut einer Woche war in Schweizer Medien darüber diskutiert worden, dass es zu einem „beinharten Konflikt“ zwischen Schweizer Bischöfen und ihrem Nachrichtendienst „kath.ch“ gekommen sei. Gemäß der „Limmattaler Zeitung“ haben Schweizer Bischöfe ihr eigenes Medienportal kath.ch als zu aggressiv kritisiert, kath.net hat berichtet.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz