SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
- Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
- Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
- ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
- Der anderskatholische Papstkritiker
- Bätzing gegen Papst Leo
- „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
- Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
- Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
- Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
- Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
- ‚Entschuldigung, aber … was?‘
- Drei Stunden im Fegefeuer
- Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
- Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
| 
US-Bischöfe beenden Herbstvollversammlung mit Kritik an Biden18. November 2020 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Konferenzvorsitzender EB Gomez: Einzug ins Weiße Haus "bietet Chancen, aber auch Herausforderungen" - Kritik an Bidens Unterstützung für Abtreibungsrechte - Bischof von Knoxville: Bidens Haltung zur Abtreibung ist 'ultimativer Kindesmissbrauch'
Washington (kath.net/KAP/red) Der zweite Katholik im Weißen Haus hat sein Amt noch nicht angetreten, da hebt der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz bereits mahnend den Zeigefinger. Die Wahl Joe Bidens "bietet gewisse Chancen, aber auch gewisse Herausforderungen", sagte Jose Horacio Gomez zum Abschluss der ersten virtuellen Herbsttagung der US-Bischöfe am Dienstag (Ortszeit). Einige der politischen Positionen des designierten Präsidenten, darunter jene zum Thema Abtreibung, schafften "eine schwierige und komplexe Situation" für die Kirche, hielt der Konferenzvorsitzende fest. Als bekennender Katholik sorge Biden damit "für Konfusion unter den Gläubigen darüber, was die Kirche zu diesen Fragen lehrt", so der Erzbischof von Los Angeles. 
"Wenn Politiker katholischen Glaubens Abtreibungsrechte unterstützen, schafft das nur zusätzliche Probleme", betonte Gomez. Ausdrücklich hob der Erzbischof hervor, dass der Demokrat das sogenannte "Hyde Amendment" ablehne. Es verbietet den Gebrauch von US-Steuergeldern aus dem Bundeshaushalt für Schwangerschaftsabbrüche. Daneben kritisierte Gomez Bidens Unterstützung für das Grundsatzurteil "Roe v. Wade", mit dem der Supreme Court Abtreibungen zur Privatsache erklärt hatte. Hoffnungsvoll zeigte sich der Bischofskonferenz-Vorsitzende hinsichtlich der politischen Vorhaben Bidens bei Einwanderung, Armut, Todesstrafe und Klimawandel oder dem Umgang mit Rassismus im Land. Die Frage der Abtreibungsrechte habe aus Sicht der Bischöfe allerdings Priorität, erinnerte Gomez. Kritisch fällt der Blick der Bischofskonferenz auch in Fragen der Ungleichbehandlung der katholischen Schulen oder zum "Equality Act", dem Gleichstellungsgesetz aus.
Eine neu eingesetzte Sonderarbeitsgruppe der Bischofskonferenz soll sich mit allen Fragen im Zusammenhang mit der Wahl Bidens befassen, kündige Gomez an. Den Vorsitz dieser "working group" wird der stellvertretende Konferenz-Vorsitzende Erzbischof Allen Vigneron aus Detroit übernehmen. Der scharfe Ton von Erzbischof Gomez zum Ende des zweitägigen Treffens kam überraschend, nachdem der katholische Bischofskonferenz-Vorsitzende einer der ersten führenden Kirchenrepräsentanten gewesen war, die Biden zu seinem Wahlsieg beglückwünscht hatten. Der Bischof von Knoxville im Bundesstaat Tennessee, Richard F. Stika, erinnerte aber vergangene Woche auch daran, die Wahlen noch nicht vorüber seien. . Bidens Haltung zur Abtreibung nannte er wörtlich "den ultimativen Kindesmissbrauch".
Siehe dazu auch den kath.net-Kommentar: Die verhaltene Gratulation der US-Bischofskonferenz an Biden/Harris nennt Sorgenthema „Lebensschutz“
Mit Material der KAP, dafür Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Labrador 18. November 2020 | | | | Lieber Zsupan - Sie werfen Thomas Moore vor “@ThomasMoore
Haben Sie die Diskussionen in den vergangenen beiden Jahren nicht mitbekommen?”
obwohl er absolut Richtiges schrieb, nämlich ebenso wie der Artikel auf die USCCB Bezug nahm,
- Sie ignorieren das indem Sie von amerikanischen Bischöfen unbestimmter Zahl sprechen.
- ich zeige Ihre Themenverfehlung auf und kommentiere sie
- Sie erbitten Mäßigung.
Das halte ich angesichts Ihres Eingangsstatements gegen Thomas Moore für ein ziemlich verwegenes Ansinnen ... |  0
| | | | | Zsupan 18. November 2020 | | | | @Labrador "Knapp daneben ist auch vorbei."
Mäßigen Sie sich bitte. |  0
| | | | | Labrador 18. November 2020 | | | | Lieber Zsupan - der Artikel berichtet von der Tagung der USCCB also einer Stellungnahme der US Bischofskonferenz.
Thomas Moore nennt das zurecht Krokodilstränen der BiKo.
Darauf Sie:
“Es ist mitnichten so, als würde amerikanischen Bischöfen erst jetzt auffallen, dass Biden Abtreibungsbefürworter ist.”
Knapp daneben ist auch vorbei
Klar gab es einzelne Bischöfe, die schon vor der Wahl klar Stellung bezogen haben, zB B Tyler aus Strickland, Texas (wenn Sie den Scherz nicht verstehen, hören Sie sich doch das Interview von B Strickland mit Tim Gordon an), aber eben NICHT die USCCB
Und natürlich gab es auch jede Menge Prominente, wie etwa die Kardinäle Tobin, Cupich und andere Anhänger von “seamless garment”, die wussten und doch nichts taten.
Ebenso gibt es den Vorwurf von Pro Lifern, dass manche Bischöfe zwar ab und an ein Lippenbekenntnis gegen Abtreibung ablegen, bevor sie wieder einmal zum Spenden aufrufen, man aber dazwischen nichts von ihnen sieht und hört.
2016 bekam die USCCB $95,256,272 vom Staat, das sind 39% des Budget .... |  3
| | | | | maran atha 18. November 2020 | | | | Exkommunikation Denn wenn man nicht handelt, könnte das d. Eindruck vermitteln, dass ein "moderner" Katholik durchaus die teuflischen Werke wie Abtreibung... unterstützen kann. |  5
| | | | | Zsupan 18. November 2020 | | | | @ThomasMoore Haben Sie die Diskussionen in den vergangenen beiden Jahren nicht mitbekommen?
Es ist mitnichten so, als würde amerikanischen Bischöfen erst jetzt auffallen, dass Biden Abtreibungsbefürworter ist.
(Disclaimer: Wovon Biden eigentlich überzeugt ist, weiß ja sowieso niemand genau. Es scheint, als würde er sein Fähnchen schon seit vielen Jahren in den Wind des gerade herrschenden Zeitgeistes hängen.) |  4
| | | | | ThomasMoore 18. November 2020 | |  | Krokodilstränen Nun, nach der Wahl stellen die Bischöfe auf einmal fest dass Bidens Standpunkt zur Abtreibung nicht der kath. Lehre entspricht - so als ob Biden das verheimlicht hätte. Da verrate ich den Bischöfen auch noch gleich ein weiteres Geheimnis: Auch Bidens Einstellung zur Homo-"Ehe", Leihmutterschaft, Kinderadoption durch LSBTQ entspricht nicht dem was die Kirche lehrt. Das hätte die Bischofkonferenz vor der Wahl deutlich sagen sollen, statt immer nur zu behaupten, mit Biden hätten wir einen katholischen Kandidaten fürs Präsidentenamt. Und das betrifft nicht nur die amerikanischen Bischöfe. |  6
| | | | | stat crux dum volvitur orbis 18. November 2020 | | | | Wenn schon die ganze Welt dauernd gebannt in die Staaten blickt, warum können wir uns nicht auch daran ein Vorbild nehmen: klare Worte der US-Bischöfe. Hierzulande, nicht nur zum (Un-)Thema "Abtreibung": tiefes Schweigen in vorauseilendem Gehorsam gegenüber der allmächtig zeitgeistigen Politik.
Dafür aber hektische Betriebsamkeit, wenn es um nebensächliche Themen geht.
"Was ihr einem dieser Geringsten n i c h t getan habt, das habt ihr MIR nicht getan."
Jeden Tag die Seelen der im Mutterleib getöteten ungeborenen Kinder in's Abendgebet einschließen, das ist das mindeste ... |  6
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
- Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
- ‚Entschuldigung, aber … was?‘
- Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
- IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
- ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
- Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
- Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
- Der unbekannte Bekannte: St. Martin
- Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
- Allerheiligen oder Heilige für alle?
- Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
- „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
- Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag
|