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Norditaliener wird neuer Leiter des Souveränen Malteserordens

8. November 2020 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Marco Luzzato leitet als Statthalter die Geschicke des Ordens bis zur Wahl des Nachfolgers des verstorbenen Großmeister della Torre im Herbst 2021


Rom (kath.net/KAP) Der Internationale Malteserorden hat einen neuen Leiter. Wie der Orden am Sonntag mitteilte, wählten die Delegierten des Großen Staatsrates den Italiener Marco Luzzago (70) zum Leutnant oder Statthalter des Großmeisters. Als solcher ist er Nachfolger des im April gestorbenen Großmeisters Giacomo della Torre und leitet den Orden zunächst für ein Jahr.

Luzzago stammt aus dem norditalienischen Brescia. Nach dem Studium der Medizin in Padua und Parma musste er die Leitung familieneigener Unternehmen übernehmen; seit 1975 ist er Mitglied des Malteserordens. Als Statthalter wird Luzzago den Orden, der sich seit 2018 in einem größerem Reformprozess befindet, zunächst bis Herbst 2021 leiten. Dann muss ein neuer Großmeister gewählt werden. Zudem soll dann eine neue Verfassung des Ordens beschlossen werden.

Von den 56 stimmberechtigten Mitgliedern des Großen Staatsrats, unter ihnen zwei Frauen, waren 44 persönlich zur Wahl nach Rom angereist. Die übrigen waren nach Aussage einer Sprecherin durch Reisebeschränkungen oder gesundheitlich verhindert. Die Stimmabgabe musste laut Satzung persönlich erfolgen; ein Quorum gibt es nicht. Ordensangaben zufolge kamen die Wahlberechtigten aus Argentinien, Peru, den USA, dem Libanon, Frankreich, Schweden, Österreich, Deutschland, den Niederlanden, Spanien, Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik, Schweiz und Italien.

Nach dem Tod della Torres Ende April hatte der Portugiese Ruy Goncalo do Valle Peixoto de Villas-Boas (80) den Orden übergangsweise geleitet. Der Souveräne Malteserorden ist politisch ein eigenes Völkerrechtssubjekt und unterhält diplomatische Beziehungen zu 110 Staaten, darunter Deutschland und Österreich.



Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 aronia 11. November 2020 
 

Luzzato entstammt dem Boese-Lager.

Das sagt schon alles.


1
 
 Mmh 9. November 2020 
 

Ist das eine göttliche Fügung,

dass die Wahl ausgerechnet da stattfand, als sieben britische Profeßritter aufgrund von Coronabeschränkungen nicht an der Wahl teilnehmen konnten?

Herr, vergib mir meinen Sarkasmus!

Der Herr weise diesen Orden in die Schranken.


7
 
 Zeitzeuge 9. November 2020 
 

Die Malteser - wirklich genuin katholisch?

Marco Lazzago ist lt. meinen Internetrecherchen

dem "Böselager-Flügel" zuzuordnen.

Ich erinnere an die "Kondom-Affäre",
vgl. kath.net 59330,

die dubiose "30-Millionen-SFR-Spende"

und auch an das Verbot von hl. Messen
im a.o. Ritus bei den Maltesern

Im Link bewirbt ein Malteser-Krankenhaus

Methoden der naturwidrigen Empfängnisvereitelung!

Das ist mit dem Prädikat "katholischer Orden"

unvereinbar, ob der neue Leutnant daran etwas

ändert? Hoffentlich, denn gegenüber der ver-

bindlichen kath. Morallehre gibt es keine

"Souveränität"!

www.malteser-krankenhaus-stjohannes.de/mvz/mvz-gynaekologie/verhuetung.html


6
 
 bücherwurm 9. November 2020 

@claude: Wir haben die Überschrift und den ganzen Text übernommen...

nur so als Hintergrundinfo. Es handelt sich um einen Agenturbericht, bei dem wir hier auch die Überschrift nicht verändert haben.


2
 
 Pilgrim_Pilger 9. November 2020 
 

souverän muss nicht dem Wortsinn von souverän bedeuten

Nach den Eingriffen des Pontifex ist das Wort "souverän" nur noch Bestandteil des Namens des Ordens, der Wortsinn ist im Malteser Orden seitdem Eingriffen des Pontifex, nicht mehr vorhanden.


6
 
 claude 8. November 2020 
 

Uii, was für eine Schlagzeile..

... so kann man auch den Kopf in den Sand stecken...


3
 
 girsberg74 8. November 2020 
 

Mir ist nicht ganz klar,

wie ich nach den Querelen der letzten Jahre und nach den Eingriffen des Pontifex die Bezeichnung des Ordens als "souverän" sehen soll.


7
 

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