Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  2. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  3. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  4. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  5. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  6. Genderkompatible Monstranz
  7. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  8. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  9. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  10. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  11. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  12. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  13. Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum bringt ‚Jesus als queere Person’ auf die Bühne
  14. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  15. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“

„Kirche in Not“ schnürt zweites Hilfspaket für Beirut

11. September 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gut fünf Wochen nach der Explosion im Hafen von Beirut, die weite Teile der Stadt zerstörte, stellt das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ weitere Nothilfemaßnahmen für die betroffene Bevölkerung zusammen.


Wien-München (kath.net/KIN)

Gut fünf Wochen nach der Explosion im Hafen von Beirut, die weite Teile der Stadt zerstörte, stellt das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ weitere Nothilfemaßnahmen für die betroffene Bevölkerung zusammen. Mitarbeiter des Hilfswerks reisen in diesen Tagen in die libanesische Hauptstadt, um sich die Lage vor Ort anzusehen und noch vor Winterbeginn weitere Hilfsprojekte zu starten. Diese werden vorrangig pastorale Projekte und Wiederaufbauhilfen umfassen. Unmittelbar nach der Katastrophe hatte „Kirche in Not“ geholfen, Lebensmittelpakete und weitere notwendige Bedarfsgüter bereitzustellen. Sie kamen 6000 Familien zugute, die am schwersten von der Explosion betroffen sind.

Über 100 Kirchen, Klöster und Schulen zerstört


Nur drei Kilometer vom Detonationsort liegt der überwiegend von Christen bewohnte Bezirk Aschrafiyya (Achrafieh). Wie Projektpartner gegenüber „Kirche in Not“ berichteten, seien dort und in weiteren Teilen Beiruts über 100 Kirchen, Klöster, kirchliche Schulen, Kindergärten und andere Einrichtungen zerstört.

Neben der humanitären Notlage befürchtet die Projektdirektorin von „Kirche in Not“, Regina Lynch, eine Auswanderungswelle der libanesischen Christen: „Viele von ihnen machen sich Sorgen über die wirtschaftliche und politische Situation, die sich fortlaufend verschlechtert. Die Explosion vom 4. August könnte der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.“ Es bestehe die Gefahr, dass viele Angehörige der christlichen Gemeinschaft, der größten im Nahen Osten, die Geduld verlören und anderswo eine bessere Zukunft suchten. „Wir wollen ihnen durch unsere Unterstützung zeigen, dass es für sie eine Zukunft im Libanon gibt – einem Land, das so lange ein Leuchtturm des Christentums gewesen ist“, sagte Lynch.

Über 30 000 Familien sind obdachlos

„Kirche in Not“ stimmt die weiteren Nothilfen mit anderen katholischen Hilfsorganisationen ab. Jede Organisation ist dabei für einen anderen Bereich verantwortlich, zum Beispiel für Wiederaufbau, medizinische Versorgung, Schule und Bildung oder Infrastruktur.

Durch die Explosion haben über 30 000 Familien in Beirut ihre Wohnungen und Häuser verloren. Es seien längerfristige Nothilfen nötig, da die Instandsetzung einige Zeit brauchen werde, erklärte Lynch. Überwältigt zeigte sie sich von der Hilfsbereitschaft der Wohltäter von „Kirche in Not“: „So viele Menschen haben mit so viel Mitgefühl auf das Leid der Menschen in Beirut reagiert. Die Nachrichten von unseren Projektpartnern sind voller Dankbarkeit. Die Botschaft ist angekommen: Die Leidtragenden sind nicht allein.“

Foto: Aufräumarbeiten in der von der Detonation beschädigten  maronitischen Georgs-Kathedrale in Beirut. © Maronitische Kirche Beirut


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche in Not

  1. „Kirche in Not“ begrüßt Ernennung des neuen EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit
  2. „Bericht über Religionsfreiheit ist Quelle der Hoffnung für viele Menschen“
  3. „Kirche in Not“ unterstützt „Josefsprojekte“ weltweit
  4. In dubio pro reo
  5. "Die Schilderung war glaubhaft, auch wenn die Schuldfrage nicht mehr geklärt werden konnte"
  6. Demokratische Republik Kongo: „Massaker folgt auf Massaker“
  7. Viel Schatten und einige Lichtblicke: „Kirche in Not“ Bilanz für 2020

Kirche

  1. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  2. Tunesiens Krise aus Kirchensicht "kein Staatsstreich, aber Notfall"
  3. Wer will „auf Augenhöhe“ in leere Kirchen blicken?
  4. Kirchen-Kartoffeln in Corona-Zeiten
  5. Das Verschwinden der kirchlichen Eheschließungen
  6. Altabt Henckel-Donnersmarck: "Kirche in Europa ist erschlafft"
  7. Norwegen: Arme Kirche in reichem Land







Top-15

meist-gelesen

  1. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  2. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  3. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  4. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  5. Götzen und Göttern oder Gott dienen?
  6. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  7. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  8. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  9. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  10. Genderkompatible Monstranz
  11. Sieben von 68 katholischen Bischöfen/Weihbischöfen senden Grußwort zum Marsch für das Leben/Berlin
  12. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  13. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  14. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  15. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz