Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Catholic League: Kamala Harris hat ein Problem mit Katholiken

21. August 2020 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bill Donohue, Präsident der ‚Catholic League’ führt mehrere Gründe an, warum die Vizepräsidentschaftskandidatin der Demokraten ein Problem mit katholischen Wählern hat.


Washington D.C. (kath.net/jg)

Kamala Harris, Kandidatin für die Vizepräsidentschaft von Joe Biden, wird es schwer habe, katholische Wähler für sich zu gewinnen, schreibt Bill Donohue, der Präsident der „Catholic League“ in einer Pressemitteilung.

 

Er erinnert an ihr Vorgehen bei der Anhörung des katholischen Juristen Brian Buescher im Senat 2018. Buescher war von der Regierung Trump als Richter für ein Bundesgericht nominiert worden. Harris habe Buescher wegen dessen Mitgliedschaft bei den „Knights of Columbus“, einer katholischen Bruderschaft mit mehr als 2 Millionen Mitgliedern, abgelehnt. Sie habe Bueschers Zugehörigkeit ins Spiel gebracht, weil die Kolumbusritter Abtreibung ablehnen. Harris’ eigentliches Ziel sei die katholische Kirche gewesen, schreibt Donohue, weil der Einsatz für den Lebensschutz für eine katholische Organisation nichts Ungewöhnliches sei.


 

Harris’ Pro-Abtreibungspolitik sei es auch gewesen, die sie als Generalstaatsanwältin von Kalifornien veranlasst habe, gegen David Daleiden vorzugehen, als dieser verdeckt gedrehte Videos von Mitarbeitern von Abtreibungskliniken veröffentlich habe, die davon berichten, wie sie Gewebe und Organe von abgetriebenen Embryonen gewinnen und verkaufen. Die Mehrheit der Amerikaner sei für Einschränkungen bei der Abtreibung, Harris wolle keine, betont Donohue.

 

2015 habe sie – ebenfalls in ihrer Position als Generalstaatsanwältin – versucht, mit „drakonischen Maßnahmen“ gegen Schwangerschaftskrisenzentren vorzugehen, die keine Abtreibungen durchführen. Sie sei geklagt worden, der Fall sei bis zum Obersten Gerichtshof gegangen, der 2018 gegen Harris entschieden habe.

 

Harris setze sich für die „Homo-Ehe“ und Transgender-Rechte ein. Sie habe sich 2004 „besonders patriotisch“ gefühlt, als sie ein gleichgeschlechtliches Paar in San Francisco „getraut“ habe, zitiert Donohue aus einer Rede der Politikerin. Sie habe sich weiters dafür ausgesprochen, dass biologische Männer, die sich als Frauen fühlen, bei Sportbewerben für Frauen antreten dürfen, schreibt er.

 

Als Joe Biden 2019 mit Vorwürfen sexueller Belästigung von Frauen konfrontiert war, habe Harris bekannt gegeben, sie glaube den Anschuldigungen. Das habe sie nie zurück genommen, trete jetzt aber gemeinsam mit Biden an. Eine Entscheidung, die schwer nachvollziehbar sei, merkt Donohue an.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  4. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  5. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  6. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  7. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  6. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  7. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  4. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  5. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  8. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  12. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  15. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz