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Ex-"idea"-Chef Helmut Matthies kritisiert Aachener katholische Verbände wegen Anti-AfD-Aktion

18. August 2020 in Deutschland, 16 Lesermeinungen
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Matthies: „Warum nicht auch eine Warnung, #Grüne oder die #Linke zu wählen? Sie sind für eine völlige Freigabe der Möglichkeit, Gottes Geschöpfe im Mutterleib zu töten“ - Birgit Kelle ironisch: „Bistum Aachen schreibt schon an Wahlempfehlung“


Aachen (kath.net) „Warum nicht auch eine Warnung, #Grüne oder die #Linke zu wählen? Sie sind für eine völlige Freigabe der Möglichkeit, Gottes Geschöpfe im Mutterleib zu töten. #Abtreibung – Ganz abgesehen davon, dass die Ursprungspartei der Linken, die #SED, Katholiken in der DDR schwer diskriminiert hat.“ So kommentiert Helmut Matthies einen Artikel des Kölner „Domradio“, der über die Werbeaktion „Wir wählen! NICHT die AfD!“ durch die katholischen Verbände des Bistums Aachen berichtet. Matthies ist Theologe und evangelischer Pfarrer, Journalist und Buchautor. Er war bis 2017 der Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“. Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sind am 13. September Landtagswahlen.


Der Diözesanverbänderat des Bistums Aachen hatte in Zusammenhang mit dieser Aktion festgestellt, dass man sich normalerweise mit konkreten Wahlempfehlungen zurückhalte und dass das auch diesmal gelte. Allerdings stehe die AfD für eine nationalistische und rassistische Umdeutung der Werte Tradition und Heimat, man wolle nicht, „dass Rechtsextreme und menschenfeindliche Parteien in unseren Rathäusern etwas zu sagen haben“, so der Diözesanverbänderat. Außerdem würden die Rechtspopulisten versuchen, katholische Verbände für ihre Sicht zu gewinnen, so die Darstellung der katholischen Verbände.

Auch die bekannte Journalistin Birgit Kelle reagierte auf Twitter auf die Nachricht. Mit gewohnt spitzer Feder notierte sie: „Was für eine wunderbare Idee von @MatthiesHelmut. Ich bin sicher das Bistum Aachen schreibt schon eifrig an der nächsten Wahlempfehlung.“

 


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 25. August 2020 
 

Kommt nicht immer und bei jedem gut an,

wenn man Klartext redet und "die Dinge" beim Namen nennt...


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 Hermann Contransky 21. August 2020 
 

@Norbert Langenfeld - Korrektur

sehr treffend Herr Langenfeld. Das 8. Gebot ? Das gilt für unsere Hochwürden und die kath. Verbände natürlich nicht.

Kleine Fußnote :
wäre es nicht besser, wenn man in der kath. Kirche erstmal sich an die eigene Nase packt und vor dem eigenen Kirchenportal kehrt ? Stichwort : Missbrauch an Messdienern/- innen ( bitte ersparen Sie mir jetzt die mainstreamgemäß korrekte Form "d")
Stichwort : das Abnehmen des Kreuzes durch Herrn R. Marx ( ich weigere mich auch als Katholik ihn noch " Bischof" zu nennen) am Tempelberg in Jerusalem im Herbst 2016.

Zusammengefasst : ich benötige kein betreutes Denken. Ich kann meine Wahlentscheidung noch auf Grund meiner Lebenserfahrung, meines erlernten Wissens allein treffen. Dafür benötige ich keinen kath. Verband.

Noch eine Fußnote um die Fähigkeit der kirche für Politik einzuschätzen ....
Wer stimmte denn dem Ermächtigungsgesetz der Nazis im März 1933 zu ? War es nicht das kath. Zentrum ?


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 Gandalf 19. August 2020 

Verwarnung für Diasporakatholik!

Für einen Beitrag, der nicht freigeschaltet wurde. Wer hier sich nicht mäßigen will, der wird rausfliegen.


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 Andrzej123 19. August 2020 
 

@Diasporakatholik: Sehr richtig!

Ich finde sehr gut, dass Sie CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne nicht wählen wollen, die ja alle frühere Mitglieder der NSDAP in ihren Reihen hatten und überhaupt nicht nur "geduldet".
Ebenso natürlich auch auch nicht die Linke, seitdem wir wissen, das die "Nationale Volksarmee" ua mit 300 SS Offizieren als Experten aufgebaut wurde.

Diese Haltung gegen Nazi Duldung gefällt mir !

Der Nazis sind heute gar allzu viele.
In der AFD war zum Bsp. Prof. Lucke nicht nur geduldet, sondern Vorsitzender.
Infolge der Verwendung des Wortes "entartet" war er als Nazi überführt worden.
Da dieses Wort nun auch von Thomas Mann verwendet wurde, darf man gespannt sein, wann auch dies gebührlich aufgearbeitet wird.
(Vielleicht künftige Textausgaben mit ausführlicher "Einordnung" versehen oder "verbessern"?)

BTW: Wie kommt es nur, dass einem bei Schildern wie "Berlin Nazi frei!" doch irgendwie unwohl wird?


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 Diasporakatholik 19. August 2020 
 

No Choice for Nazis

Nur um vielleicht linke Parteien zu verhindern, werde ich noch lange keine Nazis wählen bzw. Parteien, die solche in ihren Reihen dulden!


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 Diadochus 19. August 2020 
 

Wahl

Jeder bekommt das, was er gewählt hat. Außer der AfD ist nichts mehr gut. Es soll sich hinterher keiner beklagen.


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 Chris2 18. August 2020 
 

@schlicht

Ich werde nie verstehen, warum besonders Feministinnen (außer Alice Schwarzer) und Schwule (außer David Berger) das totale Multikulti bejubeln. Werden sie doch die ersten Opfer sein, falls "Das kann klappen" (Mounk) und "Wir schaffen das" (die Alternativlose) vielleicht doch nicht klappt - und die Polizei (und vielleicht sogar die kaputtgesparte Bundeswehr) vor einer wie in Stuttgart in effektiven Kleingruppen zuschlagenden "Üvüntszünü" kapitulieren...


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 pjka 18. August 2020 

Wir sind nicht der Islam ...

wo der Imam jedem Gläubigen sagt was er zu tun hat. Wir sind Christen und zuerst unserem Gewissen verpflichtet. Eine derartige Wahlaussage empfinde ich als Bevormundung. Als Christ kann ich mir selbst ein Bild machen. Unsere Kirchenfürsten haben weder Qualifikation noch Berufung mich politisch zu bevormunden. Aber wenn sie schon eine Aussage über die Wählbarkeit politischer Parteien machen, dann für alle Parteien. Bei dieser Wertung würde allerdings herauskommen, daß die AfD die meisten ÜBereinstimmungen mit christlichen Werten hat und nicht etwa die CDU. Und das kann man den Wahlprogrammen entnehmen. Bei der AfD zitiert man Aussagen einzelner Mitglieder die überwiegend nicht mit den Werten der AfD übereinstimmen. Keine andere Partei setzt sich derart für die Schöpfungsordnung ein auch wenn sie es "Tradition" nennen.
Ich werde AfD wählen und bin mit mir (und Gott) da im Reinen.


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 schlicht 18. August 2020 
 

im Übrigen hat Woelki

vor der letzten Bundestagswahl auch eine Wahlempfehlung gegen die AFD und die Linken abgegeben (aber nicht die Grünen). Und seine liebedienerischen Pfarrer haben diese auch gleich in den Schaukästen ihrer Gemeinden aufgehängt. Da fragt man sich schon welche Werte dem Klerus eigentlich noch wichtig sind. Abtreibung z.B. ist anscheinend kein wichtiges Thema mehr.


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 schlicht 18. August 2020 
 

@Chris2

Hätte das Erzbistum Köln besser nach der Silvesternacht geschwiegen und nicht ein Plakat ans Diözesanmuseum mit dem Text" Es gibt leine Fremden, nur Freunde, die man noch nicht kennt" anbringen lassen. So wenig Empathie mit den weiblichen Opfern besagter Nacht grenzt an Frauenfeindlichkeit, aber gerade unsere Grün*innen und Maria2.0-AnhängerInnen haben dazu nichts zu sagen...


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 girsberg74 18. August 2020 
 

Eieiei, katholische Verbände, auch noch in Aachen. - Naja!

Wer es noch nicht tat, sollte diese katholischen Verbände verlassen;
nicht weil deren Denkfabriken etwa etwas gegen die AFD haben, - nein überhaupt nicht, auch nicht wenn deren Äußerungen etwa gegen jeden hier gerichtet sein könnten, sondern weil diesen Denkfabriken der gesunde Menschenverstand abgeht.


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 Andrzej123 18. August 2020 
 

Markierung des politischen Gegners als "menschenfeindlich"

ist die Fortschreibung des Kampfbegriffes "Volksfeind" (üblich ua in NS, und Stalinismus) in der Zeit der Globalisierung.
Mit dieser Begrifflichkeit nimmt man dem Gegner jede menschliche Würde, degradiert ihn zu einer Art moralischem Untermenschen, gegen den mehr erlaubt ist, als was sonst erlaubt ist: Plakate zerstören, Autos abfackeln, Steine in Fenster schmeißen und zusammenschlagen oder jedenfalls diesbezüglich "klammheimlicher Freude" empfinden.

"Menschenfeindlich" ist zuallererst derjenige, der andere dessen beschuldigt.


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 Chris2 18. August 2020 
 

@Norbert Langenfeld

Die umbenannte SED ("Die Linke") hat lt. WELT sage und schreibe 7 vom Verfassungsschutz beobachtete Untergruppen,. Bei der AfD hat man getrickst und getäuscht (das dem VS sogar gerichtlich verbotene Framing vom "Prüffall"), bis man den "Flügel" in der AfD endlich beobachten lassen konnte. Die AfD zog die Konsequenzen und löste ihn auf, während selbst die bei der AfD sehr einseitige Wikipedia über die "kommunistische Plattform" der SED schreibt: "Das Bundesamt für Verfassungsschutz zählt sie in seinem Jahresbericht für 2017 zu den 'offen extremistischen' Zusammenschlüssen innerhalb der Partei Die Linke.". Dennoch liebäugelt selbst die Merkel-"CDU" längst mit der Mauer- und Stasipartei...


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 Norbert Langenfeld 18. August 2020 

Kleine Korrektur

Am 13.9. finden in NRW Kommunal-, nicht Landtagswahlen statt.
Noch eine Korrektur: Die AfD ist weder rechtsextrem noch menschenfeindlich, weder rassistisch noch nationalistisch.
Wie halten es die Aachener Bistumsverbände mit dem 8. Gebot?


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 Chris2 18. August 2020 
 

Fundamental[ gegen die ]opposition

Das Problem ist ja nicht nur die Einseitigkeit der Kirche und anderer kirchlicher Gemeinschaften, die beispielsweise zu den fast 1000 Opfern sexueller Massenübrgriffe in der Silversternacht, zu all den islamistischen Terroranschlägen von 2016 oder zu den Ursachen für den "neuen Antisemitismus" und die "neue Gewalt" seit 2015/2016 dröhnend schwiegen und schweigen.
und wie nennt man ein Land, in dem buchstäblich jede Gesetzes- und andere Initiative der größten Oppositionspartei von allen Parteien außer der FDP aus Prinzip [sic!] abgelehnt wird und in dem in den meisten Medien und dem Staatsfernsehen zwar die Grünen omnipräsent sind, die AfD aber fast niemals zu Wort kommen darf (vgl. Talkshows, Berichterstattung über die schweren Ausländerkrawalle in Stuttgart)? Oder der ihr zustehende Bundestagsvizepräsidentenposten auch im 16. Wahlgang und dem 4. Bewerber abgelehnt wurde? Früher nannte man so etwas jedenfalls "Bananenrepublik"...


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 Winrod 18. August 2020 
 

Sie haben in ihrem Auge halt den "Roten Star".

Das ist Ideologie , da kann kein Arzt helfen. Höchstens einmal die bittere Realität, wenn wir sie vor unserer Nase haben und wir dann jammern können: wenn wir nur genauer hingeschaut hätten!
Aber dann wird es zu spät sein und Abtreibung und Euthanasie haben sich vollends durchgesetzt.


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