Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  11. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  12. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  13. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  14. Priesterboom in den USA - Erneut mehr als 400 katholische Neupriester
  15. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode

Vorbehaltlos Ja zum Leben!

28. Dezember 2025 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Stellungnahme zum Fest der „Unschuldigen Kinder“ - Von Josef Spindelböck


St. Pölten (kath.net)

Ab dem Zeitpunkt der Empfängnis bzw. der Befruchtung liegt neues menschliches Leben vor, das schützenswert ist. Primär liegt es in der Verantwortung der Eltern, diesen Schutz zu gewährleisten, sodass eine möglichst ungehinderte Entwicklung des Embryo möglich ist, bis das Kind geboren wird und weiter versorgt werden kann.

Wenn angesichts dessen – wie in einem Gastkommentar von Pamela Huck in der Zeitung „Die Presse“ vom 09.12.2025 – ein abtreibungsbefürwortender „pro choice“-Standpunkt eingenommen wird, wird übersehen, dass wir als Menschen stets Verantwortung füreinander tragen. Dies schließt gerade jene als Adressaten und Empfänger des Respekts, der Fürsorge und der Hilfeleistung ein, die noch schwach und hilflos sind. Das ungeborene Kind im Schoß der Mutter ist ein einzigartiges Beispiel dafür, da es ganz der liebenden Sorge seiner Eltern und weiterer Menschen anvertraut ist.


Daher kann es niemals recht sein und darf es niemals gesetzlich verfasstes Recht werden, ein ungeborenes Kind zu töten, egal in welchem Stadium. Davon zu unterscheiden ist eine medizinische Intervention in dem Fall, dass Leben gegen Leben steht, wenn der Arzt angesichts einer Konfliktschwangerschaft versucht, das Leben sowohl der Mutter als auch des Kindes zu retten und dennoch an medizinische Grenzen stößt.

Die in Österreich geltende Fristenregelung verletzt durch ihre willkürliche Festlegung des Schutzes das Lebensrecht des ungeborenen Kindes. Dennoch wäre es ein noch größeres Übel, ein Recht auf Abtreibung zu akzeptieren. Schwangere Frauen in Not bedürfen der qualifizierten Beratung und der umfassenden Unterstützung, damit sie in der Lage sind, in Freiheit („pro choice“) Ja zum eigenen Leben und zum Leben ihres ungeborenen Kindes zu sagen. Nur eine Förderung der Kultur des Lebens auf allen Ebenen wird die Zukunft der Menschen in unserem Land und auch weltweit zu sichern vermögen!

Prof. Dr. theol. habil. Josef Spindelböck ist Ethiker und Moraltheologie an der Katholischen Hochschule ITI in Trumau.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  7. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  8. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  9. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  10. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  11. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  12. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘
  13. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  14. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  15. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz