Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  6. Es gibt keine zweite Chance mehr
  7. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  11. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

Papst macht Priestern Roms Mut: Keine Zeit ohne Gnade

2. Juni 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Päpstliches Schreiben an die Priester der Diözese Rom: "Die Nächstenliebe, vor allem zu den Schwächsten der Gesellschaft, war nicht in Quarantäne"


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Der Papst hat die Priester der Diözese Rom zu einem Neustart der kirchlichen Arbeit nach dem Corona-Lockdown ermutigt. Dabei seien "Weisheit, Vorsicht und gemeinsames Engagement" nötig, um die bisherigen Erfolge im Kampf gegen das Virus nicht zu gefährden, so Franziskus in einem am Pfingstwochenende veröffentlichten Schreiben. Der Papst bedauerte, dass er die Geistlichen seiner Diözese nicht - wie sonst üblich - bei der gemeinsamen Chrisam-Messe während der Karwoche habe empfangen können. Um ihnen dennoch nahe zu sein, schreibe er ihnen nun diesen Brief.

 

Viele Priester in Rom hätten ihm während der Pandemie über ihre Erfahrungen berichtet, so der Papst. Dies habe ihm gezeigt, dass notwendiges Social Distancing keineswegs zu einer Lähmung der kirchlichen Fürsorge geführt habe. "Die Nächstenliebe, vor allem zu den Schwächsten der Gesellschaft, war nicht in Quarantäne", lobte Franziskus. Doch auch Seelsorger seien sich angesichts des Leids der vergangenen Wochen ihrer eigenen Zerbrechlichkeit bewusst geworden. Der plötzliche Verlust von Angehörigen, Nachbarn, Freunden, Gemeindemitgliedern sei für viele schmerzhaft gewesen - ebenso die Hilflosigkeit in den Augen erschöpfter Helfer. "Als Priester bleibt uns diese Realität nicht fremd", betonte der Papst.


 

Zudem habe die Angst vor Ansteckung überall Spuren hinterlassen. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise bedrohten zahllose Familien. Trotz aller Schwierigkeiten sei es jetzt an der Zeit, mit Gottes Hilfe eine "neue Normalität" zu schaffen, schrieb Franziskus weiter. Es reiche aber nicht aus, alles wieder zu öffnen und so zu tun, als sei nichts geschehen, mahnte er. Das Virus habe den Blick auf die Realität verändert. Viele Fragen seien aufgeworfen worden, auf die es bislang keine Antwort gebe. Es sei daher "unausweichlich, eine neue Art des Zuhörens zu entwickeln". Dabei dürfe man nicht ängstlich oder verzagt vorgehen, so der Papst. Er forderte seine Priester auf, "voller Hoffnung" hinauszugehen und "die Wunden der Menschen zu heilen". Sie sollten sich jeden Tag aufs Neue vom wiederauferstandenen Jesus inspirieren lassen. "Keine Zeit ist ohne Gnade", betonte Franziskus. Gottes Liebe zeige, dass "Skeptizismus und Fatalismus" fehl am Platz seien.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Klerus

  1. Ermutigung für die Priester
  2. Der Priester handelt in persona Christi
  3. Erzbischof Viganò warnt Hirten der Kirche vor Menschenfurcht
  4. Magazin Crux: Papst findet Buch über Schwule im Vatikan gut
  5. Keine Beamten oder Experten des Heiligen!
  6. Wie „Klerikalismus“ wirklich aussieht
  7. Klerikalismus und Homosexualität – ein Zweikomponentensprengstoff?
  8. Papstkritik: Bischöfe akzeptieren ungeeignete Priesterkandidaten
  9. Experte meint: Pädophile Neigung kein Ausschlussgrund vom Priesteramt
  10. Vatikan: Papst trifft wichtige Personalentscheidungen






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  12. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  13. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Es gibt keine zweite Chance mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz