Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  2. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  3. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  4. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  5. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  6. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  7. Theologe: Christen sollten sich bei Kommentaren in den Sozialen Medien zurückzuhalten
  8. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  9. „Gott ist mein Bräutigam“
  10. Georgia ermöglicht steuerliche Begünstigungen für ungeborene Kinder
  11. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben
  12. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
  13. „Gender widerspricht sich selbst“
  14. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  15. Die Synodale Parallelgesellschaft

Papst macht Priestern Roms Mut: Keine Zeit ohne Gnade

2. Juni 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Päpstliches Schreiben an die Priester der Diözese Rom: "Die Nächstenliebe, vor allem zu den Schwächsten der Gesellschaft, war nicht in Quarantäne"


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Der Papst hat die Priester der Diözese Rom zu einem Neustart der kirchlichen Arbeit nach dem Corona-Lockdown ermutigt. Dabei seien "Weisheit, Vorsicht und gemeinsames Engagement" nötig, um die bisherigen Erfolge im Kampf gegen das Virus nicht zu gefährden, so Franziskus in einem am Pfingstwochenende veröffentlichten Schreiben. Der Papst bedauerte, dass er die Geistlichen seiner Diözese nicht - wie sonst üblich - bei der gemeinsamen Chrisam-Messe während der Karwoche habe empfangen können. Um ihnen dennoch nahe zu sein, schreibe er ihnen nun diesen Brief.

 

Viele Priester in Rom hätten ihm während der Pandemie über ihre Erfahrungen berichtet, so der Papst. Dies habe ihm gezeigt, dass notwendiges Social Distancing keineswegs zu einer Lähmung der kirchlichen Fürsorge geführt habe. "Die Nächstenliebe, vor allem zu den Schwächsten der Gesellschaft, war nicht in Quarantäne", lobte Franziskus. Doch auch Seelsorger seien sich angesichts des Leids der vergangenen Wochen ihrer eigenen Zerbrechlichkeit bewusst geworden. Der plötzliche Verlust von Angehörigen, Nachbarn, Freunden, Gemeindemitgliedern sei für viele schmerzhaft gewesen - ebenso die Hilflosigkeit in den Augen erschöpfter Helfer. "Als Priester bleibt uns diese Realität nicht fremd", betonte der Papst.

 

Zudem habe die Angst vor Ansteckung überall Spuren hinterlassen. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise bedrohten zahllose Familien. Trotz aller Schwierigkeiten sei es jetzt an der Zeit, mit Gottes Hilfe eine "neue Normalität" zu schaffen, schrieb Franziskus weiter. Es reiche aber nicht aus, alles wieder zu öffnen und so zu tun, als sei nichts geschehen, mahnte er. Das Virus habe den Blick auf die Realität verändert. Viele Fragen seien aufgeworfen worden, auf die es bislang keine Antwort gebe. Es sei daher "unausweichlich, eine neue Art des Zuhörens zu entwickeln". Dabei dürfe man nicht ängstlich oder verzagt vorgehen, so der Papst. Er forderte seine Priester auf, "voller Hoffnung" hinauszugehen und "die Wunden der Menschen zu heilen". Sie sollten sich jeden Tag aufs Neue vom wiederauferstandenen Jesus inspirieren lassen. "Keine Zeit ist ohne Gnade", betonte Franziskus. Gottes Liebe zeige, dass "Skeptizismus und Fatalismus" fehl am Platz seien.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Klerus

  1. Ermutigung für die Priester
  2. Der Priester handelt in persona Christi
  3. Erzbischof Viganò warnt Hirten der Kirche vor Menschenfurcht
  4. Magazin Crux: Papst findet Buch über Schwule im Vatikan gut
  5. Keine Beamten oder Experten des Heiligen!
  6. Wie „Klerikalismus“ wirklich aussieht
  7. Klerikalismus und Homosexualität – ein Zweikomponentensprengstoff?
  8. Papstkritik: Bischöfe akzeptieren ungeeignete Priesterkandidaten
  9. Experte meint: Pädophile Neigung kein Ausschlussgrund vom Priesteramt
  10. Vatikan: Papst trifft wichtige Personalentscheidungen







Top-15

meist-gelesen

  1. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  2. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  3. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  4. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  5. DRINGEND - Bitte um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  6. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  7. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  8. „Gott ist mein Bräutigam“
  9. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  10. "Das ist definitiv falsch – wir haben nicht nach einem Drehbuch Dritter gehandelt!"
  11. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  12. „Gender widerspricht sich selbst“
  13. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung
  14. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  15. Priester und späterer Bischof Emil Stehle hatte vertuscht, wird selbst des Missbrauchs beschuldigt

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz