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Unsolidarisch, egoistisch und verletzend

1. Juni 2020 in Deutschland, 30 Lesermeinungen
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Bischof Fürst übt scharfe Kritik an den Demonstranten in Deutschland, die sich gegen umstrittene Coronamaßnahmen wehren


Rottenburg  (kath.net)

Gebhard Fürst, der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart,  hat am Freitag laut Medienberichte die Teilnehmer an Demonstrationen gegen Freiheitsbeschränkungen in der Corona-Krise scharf attackiert und wirft den Demonstranten vor, dass diese ihr Bedürfnis nach Freiheit über den Schutz der besonders schwachen und verletzlichen Menschen stellen. Wörtlicht meinte der Bischof in seiner Pfingstbotschaft: "Das ist nicht nur unsolidarisch, sondern geradezu egoistisch und im höchsten Maße verletzend."



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Lesermeinungen

 Fischlein 4. Juni 2020 
 

Sehr geehrter Prinz Lobkowicz,

Siei berufen sich auf Ihre Erfahrung aus Tschechien. Leider weiß ich nicht, wie es in Tschechien war. In Deutschland wurde das kirchliche Leben offiziell eingestellt. Ich lehne nicht die Vorsicht ab. Verbot der Gottesdienste war aber übertrieben. Vernünftige Einschränkungen können viele verstehen, die übertriebenen deutlich weniger.
Bischof Fürst differenziert hier leider nicht.


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 Chris2 3. Juni 2020 
 

@ "Downthumber"

Wer mir einen Daumen nach unten zeigt, möge mich inhaltlich korrigieren oder widerlegen. Ich lerne gerne dazu. Fakten bleiben aber Fakten. Und sich politisch einseitig äußernde Bischöfe darf man kritisieren. Nicht nur, wenn sie als "rechts" diffamierte Positionen (vor allem den früheren Markenkern von CDU und CSU!) hochhalten, sondern auch, wenn sie linke Thesen vertreten. Ganz besonders, wenn sie dies aggressiv tun.


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 lesa 3. Juni 2020 

Unangemessen verkürzte und kränkende Beurteilung

Der Bischof fühlte sich offensichtlich bedrängt. Aber mit den Ettikettierungen "unsolidarisch, egoistisch und verletzend" beleidigt der Bischof nicht wenige Christen. Seine Sichtweise ist einseitig.
"Hilfeleistungen müssen ethisch verantwortet werden können. Das ist jedoch nur dann der Fall, wenn der Nachteil für den Helfenden deutlich unter dem Vorteil des Bittenden liegt." Was Heribert Lennartz, Kaplan und Jurist in der Tagespost TP vom 28.5.2020 geschrieben hat, dürfte auch für das Abwägen der Maßnahmen im religiösen Bereich, speziell hinsichtlich der Sakramente gelten. Oder nicht?


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 Lilia 2. Juni 2020 
 

Bischof Fürst ist ein Fürstbischof,

dem das Seelenheil der ihm anvertrauten Gläubigen ziemlich schnurz ist. Soll er als Hirte doch mal mit gutem Beispiel vorangehen und mit dem Schutz der schwachen und verletzlichen Menschen anfangen, das er von anderen einfordert. Große Töne spucken kann jeder!


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 Chris2 2. Juni 2020 
 

Als Maria, Mia, Mireille und all die anderen ermordet wurden,

als in Köln und Hamburg fast 1000 Frauen Opfer sexueller Gewalt wurden, als es mindestens 4 islamistische Anschläge in nur einem Jahr gab, schwiegen die Hirten. Mei, wes' Brot ich es, des' Lied ich sing...


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 Eselchen 2. Juni 2020 
 

Ich nehme die Worte des Hochwürdigsten Herrn Bischof zur Kenntnis

und versuche ihn zu verstehen.
Es gelingt mir leider nicht, ich bin nur Mensch.
Ich finde die Wortwahl eines angeblich liebenden Bruders, der sich aber nicht um die Ängste seiner Geschwister kümmern will und sie geradezu stigmatisiert, beispiellos.
Bitte schweigen Sie, wenn das Ihre einzigen Worte an die Menschen sind, die sich hilflos fühlen. Was ist nur aus den Hirten geworden, wenn das nun Hirtenworte sein sollen? Geht davon irgendein Verständnis aus,irgendeine Art von Friedensstiftung? Nein,nur Haß und Ausgrenzung! Das haben wir schon von der Welt zu erleiden. Dazu brauchen wir Sie nicht Hochwürdigster


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 Zsupan 2. Juni 2020 
 

@urserolu

"Ostern ist doch nicht ausgefallen, nur weil es nicht in der gewohnten Form gefeiert werden durfte! Es gab Wege, das Fest - ganz anders, aber nicht schlechter - zu begehen! Christus ist auferstanden!"

Der katholische Glaube ist der Glaube an die reale Präsenz Christi ("wo zwei oder drei in meinem Namen *versammelt* sind...").

Uns zu Ostern in den Livestream zu zwingen, was soll das anderes sein, als Ostern faktisch ausfallen zu lassen?

Über diesen Skandal hat es nicht mal den Ansatz einer öffentlichen Diskussion gegeben.

Ich hätte Ende März verstanden, dass wir die Messe mit Masken und Desinfektionsmitteln bestreiten müssen. Jetzt ist das alles nur noch absurd.


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 lakota 2. Juni 2020 
 

@Goldfisch

Daß sich viele Priester so gut wie möglich eingesetzt haben und in Italien viele gestorben sind, bestreitet doch keiner.

Hier geht es aber um den Medienbischof Fürst, von dem man die ganze Coronakrise über nichts gehört hat, der sich aber jetzt wieder aufspielt und meint, Menschen, von denen er keine Ahnung hat, verurteilen zu müssen. Er hat so lange geschwiegen, dann soll er es jetzt auch!


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 urserolu 2. Juni 2020 
 

@morus24

>Ostern, das höchste Fest der Christenheit, geflissentlich ausfallen ließen.<
Ostern ist doch nicht ausgefallen, nur weil es nicht in der gewohnten Form gefeiert werden durfte! Es gab Wege, das Fest - ganz anders, aber nicht schlechter - zu begehen! Christus ist auferstanden!


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 Herbstlicht 1. Juni 2020 
 

Geehrte Bischöfe - eine Bitte!

Wie oft habe ich mir schon gewünscht, so mancher zeitgeistige Bischof würde sich einmal die Mühe machen, die Kommentare von treuen Gläubigen zu lesen, z.B. auch hier auf kath.net.
Dann bekäme er einen Eindruck, wie sehr verlassen und unverstanden sich viele von uns fühlen, gerade auch, was die Verkündigung des Wortes Gottes betrifft.
Wir nehmen manche Bischöfe oftmals nicht mehr als besorgte Hirten wahr, sondern als Angehörige einer kirchlichen Elite. Sie leben in commoden Verhältnissen, finanziell abgesichert, bewegen sich in höheren Kreisen, leben abgehoben und haben wohl nur wenig Ahnung vom Leben eines Arbeitnehmers, eines Kurzarbeiters, eines Arbeitslosen und eines Menschen, der um seine Zukunft bangt.
Dassselbe gilt natürlich auch für Politiker. Sie sind völlig unberührt vom alltäglichen Leben der normalen Bürger. Diese sind für die Politiker nur relevant in Wahlkampfzeiten.


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 Authentisch 1. Juni 2020 

(1) Ich danke kath.net für diese Möglichkeit des Austausches.
Ich habe mit großer Aufmerksamkeit die Äußerungen hier im Leserforum (erst zum Teil) wahrgenommen. Vieles habe ich auch durch Recherchen und Austausch zur Kenntnis erhalten, die zwischenzeitlich das fortgesetzte einschränkende Handeln der Regierenden in Frage stellen lassen. Es ist an der Zeit, in ein normales Leben zurückzufinden/zurückzufahren. Es können im Rechtsstaat nicht fortgesetzt Grundrechte in dem Maße eingeschränkt werden. Wir können nicht aus dem Bedürfnis heraus, "vor Allem, was der Gesundheit schaden kann" schützen zu wollen, einen Schutzzwang allen auferlegen und Grundrechte fortgesetzt einschränken. Wir können keinen "absoluten Schutz" herbeiführen. Das gab es nie, das wird es nie geben (können)! Denn dies ist dem Menschen nicht möglich.
(... 2)


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 Sandrose 1. Juni 2020 
 

Man fasst es einfach nicht

Prof Baghdi, den ich selbst noch als einen besonders kompetenten und sympatischen Professor aus Vorlesungen kenne, die ich besucht habe, ist Buddhist.Er äusserte in einem kürzlichen Interview mit Ken Jebsen seine Fassungslosigkeit über die Untätigkeit der Christen. Wir lassen es zu, dass die elementarsten Menschenrechte mit Füßen getreten werden.
Ich würde Ihnen wünschen, mein Bischof, Sie könnten einmal die Qualen einer Mutter nachfühlen, die mit Maske gebären muß.


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 morus24 1. Juni 2020 

Si tacuisses ...

... (forsitan) bonus episcopus mansisses!

Ich hatte schon selisch-geistig genug damit zu kämpfen, daß sich die Bischöfe wieder einmal (leider nur historisch konsequent) den Regierungsvorgaben total unterwerfen und Ostern, das höchste Fest der Christenheit, geflissentlich ausfallen ließen.

Aber daß ein Bischof zum jetzigen Zeitpunkt, wo man die Menschen möglichst zurückgewinnen muss, bevor im Herbst (wie JEDES Jahr) alle Erreger wieder hochgehen, den Leuten, die Freiheit und Sicherheit anders priorisieren, aufs Maul haut - das zeugt einfach nur von unfassbarer Ignoranz.

Daher: Wenn Du geschwiegen hättest, wärst Du (vielleicht) ein guter Bischof geblieben.


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 urserolu 1. Juni 2020 
 

@ leibniz

Sie schrieben >Jetzt, Ende Mai ist die Ansteckungsgefahr gleich Null.<
So weit ich informiert bin, werden in D immer noch jeden Tag hunderte neuer Infektionen gefunden!


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 Diadochus 1. Juni 2020 
 

Not der Menschen

An wen sollen sich Menschen in ihrer Not denn noch wenden? Wo sollen sie Ihrem Unmut noch Ausdruck verleihen? Die Kirche hört nicht auf die Not der Menschen, jedenfalls nicht Bischof Fürst. Er hat sich auf die Seite der Unterdrücker gestellt.


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 Konrad Georg 1. Juni 2020 
 

Am 21. März war der Höhepunkt der Neuinfektionen erreicht

Am 23. kam der Lockdown.
Nichts war da, trotz Studie 2013. Keine Schutzkleidung für das Sanitärwesen, Feuerwehr und Polizei.
Dem Gesundheitsminister war wichtig, aussteigewillige Schwule vor Konversionsangeboten zu schützen. Und alle anderen zu Organlieferanten zu machen.
Leider habe ich versäumt, alle Daten seit dem 10. Dezember aktuell zu notieren.


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 Winrod 1. Juni 2020 
 

Wenn jemand aus Angst vor dem Verlust seines Arbeitsplatzes,

"auf die Straße geht", warum soll der "verletzend, egoistisch und unsolidarisch" sein? Die Angst ist ja, wie man zu sehen beginnt, durchaus real und keine Phantasterei.
So kann man eigentlich nur reden, wenn man einen gesicherten Arbeitsplatz hat.


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 Lämmchen 1. Juni 2020 
 

Wenn Bischöfe

Zu eng mit ranghohen Politikern befreundet sind, kommt so was bei raus...


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 doda 1. Juni 2020 

Mich hat Ihre gnadenlose, unbarmherzige Verurteilung verletzt, Herr Bischof!

Darf ich Sie fragen, was Sie seit dem 16.03.20 persönlich für Mütter im Schwangerschaftskonflikt und ihre ungeborenen Kinder getan haben, damit sie sich nicht den Beratungsschein oder die Abtreibungspille nach Hause haben schicken lassen?
Was haben Sie seit Aschermittwoch für Sterbewillige getan, damit sie nicht der freigegebenen Werbung fur Sterbehilfe zum Opfer fielen?
Wieviele Sterbende haben Sie begleitet, damit sie nicht verlassen sterben mussten?
Ist Ihnen bewußt, was der Lockdown und die Hygieneverordnungen für Familienmütter bedeuten?
Nun, Sie haben wohl genauso wie Ihre Kollegen mindestens eine Haushälterin, einen Fahrer und einen Sekrätär - ausserdem keine Kinder zu betreuen und zu beschulen, keine Einkommenseinbuße oder Sorge, Ihren Arbeitsplatz zu verlieren...
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, zeigt gleichzeitig mit drei Fingern auf sich selbst.
*facepalm*


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 Goldfisch 1. Juni 2020 
 

An" Reichert" zum Komentar Goldfisch

Ach ja, was soll ich sagen, Ich diene den Herrn der jeden Menschen achtet und das ist JESUS CHRISTUS ! Denken Sie doch bitte an die vielen einmaligen und wertvollen Priester in Italen, die sich für Kranke Gläubige aufgeopfert haben und dabei infiziert würden und dann leider gestorben sind ! Die Sicherheitsmaßnahmen waren damals zu diesen Zeitpunkt in Italien leider noch nicht gut! genug ! Viele von diesen Priester könnten heute noch leben !! Wir haben leider e- so wenig Priester !! Es geht bei Sicherheitsvorkehrungen um den Schtz der Gesundheit und Schutz des Nächsten ! Das ist doch auch die Pflicht der Christen den "Nächsten" zu schützen !


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 winthir 1. Juni 2020 

Ist die Ansteckungsgefahr wirklich jetzt gleich Null?

Meine Meinung: nein.

ich trage Mundnasenatemschutzmaske auf der Straße.

Und wenn ich dann belächelt, blöd angegrinst, usw.

werde,

Dann ist mir das (höflich ausgedrückt) a bisserl arg gleichgültig).


2

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 Reichert 1. Juni 2020 
 

Kommentator Goldfisch, dann ist ja alles bestens!Jetzt weiß ich, wes Geistes Kind Sie sind.
Ich kann auf politisch korrekte Hirten verzichten, denn es heißt schon in der Bibel, daß man nicht zwei Herren dienen könne.


9

2
 
 Goldfisch 1. Juni 2020 
 

Verantwortunsvolle Einstellung

Einen goßen Dank an Herrn Bischof Fürst ! Ein Bischof der sich für die SEELE und auch für die Gesundheit der Menschen Sorgen macht und einsetzt ! Nochmals tausend Dank , für Ihre verantwortunsvolle Einstellung


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 Winrod 1. Juni 2020 
 

Zu kurz gedacht, Herr Bischof!


5

2
 
 rebhan 1. Juni 2020 
 

Profiteure der Angst ?

Ach dem Herrn Bischof Fuerst empfehle ich den Fil m "Profiteuere der Angst (Arte/2009". Ansonsten kann man sich unter wodarg.com sehr gut ueber die wahre Gefaehrlichkeit des Virus informieren.
Bonuslink fuer Bischoefe: https://veritasliberabitvos.info/

wodarg.com


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 Cosmas 1. Juni 2020 
 

Diese drei Eigenschaften passen vielmehr auf das Verhalten vieler Bischöfe dem kath. Glaubensgut geg

Es wäre schön, würde Bi. Fürst das depositum fidei so vollständig und gehorsam verteidigen, wie er sich jetzt der staatlichen Autorität gegenüber verhalten zu müssen meint.


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 exnonne 1. Juni 2020 
 

Kein Recht auf die heilige Messe?

@Vladimir Lobkowitz
Natürlich ist die heilige Messe ein großes Geschenk, da gebe ich Ihnen recht. Aber als Katholiken haben wir tatsächlich auch ein Recht darauf und auf die übrigen Sakramente. Schauen Sie doch mal in Canon 213 des Codex Iuris Canonici (leicht im Internet zu finden)!


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3
 
 Vladimir Lobkowicz 1. Juni 2020 
 

Nicht verletzend

Also ich bin mit Bischof Fürst vollkommen einverstanden: hier in der tschechischen Republik haben wir von Anfang an Masken getragen und die Ausgangssperre sehr strikt eingehalten.

Insbesondere die katholische Kirche hat die Anweisungen der Regierung besonders sorgfältig befolgt und es war für uns tatsächlich eine Zeit der Entsagung. Aber wir gehorchten, weil wir denken, dass es unsere Bürgerpflicht ist, etwas für die Volksgesundheit zu tun.

Umso grösser war dann die Freude über die erste Messe, vor allem da es uns bewusst war, dass es kein Recht auf Messe gibt, sondern dass die Möglichkeit zur Teilnahme ein grosses Geschenk ist.

Angesichts dessen haben wir selbstverständlich gerne auf einige unserer Grundrechte (z.B. Reisefreiheit) verzichtet. Aber die Fallzahlen in unserem Lande, verglichen mit D, geben uns recht.
MfG


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 leibniz 1. Juni 2020 
 

Wo schützen die Bischöfe in Deutschland die Schwachen? Wo zeigen sie Solidarität?
Wo wart Ihr denn, als die Bewohner in den kirchlichen Pflegeheimen m März und April einsam gestorben sind? Ich musste dort arbeiten. Seelsorger habe ich keinen gesehen!
Pfleger, die zur Risikogruppe gehörten, mussten dort übrigens trotz Attest weiter arbeiten, anfangs sogar ohne Schutzkleidung.

Jetzt, Ende Mai ist die Ansteckungsgefahr gleich Null. Wie wäre es, wenn Sie sich erst erkundigen, bevor Sie unbescholtene Demokraten anklagen?
Wenn Sie Recht hätten, müsste dann nicht die Zahl der Infektionen nach den Demonstrationen rasant ansteigen?
Hoffentlich richtet die DBK Suppenküchen ein, wenn bald die Massenarbeitslosigkeit kommt aufgrund der ach so verantwortungsvollen Politik von Merkel Söder, Spahn und co.
Warum machen Sie weiter Werbung für solche Politiker?


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 exnonne 1. Juni 2020 
 

Sehr verletzend!

Sehr geehrter Herr Bischof Fürst,

Ihre Äußerungen empfinde ich als empörend und verletzend.

Erstens leben wir hier nicht in einer Meinungsdiktatur, und insofern steht es jedem frei, sich eine eigene, vom Mainstream abweichende Meinung zu bilden, auch was Corona und den Umgang damit betrifft.

Zweitens hat jeder Bürger das Recht, seine Grundrechte wahrzunehmen, indem er gegen deren Einschränkung demonstriert. Und zwar auch und gerade dann, wenn das der Kirche und der Politik nicht in den Kram passt.

Drittens verlangt keiner der Demonstranten, dass die Risikogruppen nicht geschützt werden sollen, im Gegenteil. Viele waren und sind selbst für diese engagiert.

Und zu guter Letzt finde ich es unerträglich, wie Sie und Ihre Mitbrüder in den letzten Tagen ihr eigenes Verhalten rechtfertigen und jegliche Kritik von sich weisen, gleichzeitig aber andere so gnadenlos verurteilen, deren Motivation Sie nicht einmal kennen.

Ich bin bitter enttäuscht von meiner Kirche!


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