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Kirche hat die Chance verpasst, Fels in der Brandung zu sein

26. Mai 2020 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
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Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen hat in den Corona-Krise die Präsenz der Kirchen in der Gesellschaft sehr vermisst


Freiburg (kath.net)

Der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen, der 2019 eine große Kirchensteuerstudie veröffentlicht hat, übt in einem Interview mit der KNA Kritik an der katholischen Kirche in Deutschland und meint meint, dass die Kirche im Rahmen der Corona-Epidemie die Chance verpasst habe, Fels in der Brandung zu sein. Man könne sich nur auf das zurückbesinnen, was Kirche soll.  Raffelhüschen wünscht sich ein ein "anständiges Benehmen". Dazu gehöre auch, dass man nicht Panik und Hysterie schüre. In dem Zusammenhang erinnerte er an Luther und an seinen Spruch: "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen." Raffelhüschen habe dies bei den Kirchen in Deutschlan in den letzten Wochen sehr vermisst. "Kirche muss Präsenz zeigen in der Gesellschaft - und wo wäre das wichtiger als in einer solchen Krise."



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Lesermeinungen

 exnonne 27. Mai 2020 
 

@wasser, @Diadochus: Pfingsten

Ja, das enttäuscht mich auch sehr! In dieser Situation sind wir ganz allein auf GOTT geworfen, der uns nicht im Stich lassen wird. Wir haben keine Hirten mehr!
"Wir haben in dieser Zeit weder Vorsteher noch Propheten und keinen, der uns anführt ... Du aber nimm uns an!" (Daniel 3,38f.)


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 Diadochus 27. Mai 2020 
 

@wasser

Der Fels hat auch Pfingsten abgesagt. Er feiert alleine im Petersdom und wartet auf die Erleuchtung.


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 wasser 27. Mai 2020 
 

Petrus der Fels

Alle Hirten inkl. der Fels sind verschwunden und die Schafherde zerstreut. Die Kirche hat sich selbst vollständig demontiert. Wo bleibt die Glaubwürdigkeit bei zukünftigen Predigten? Ich bin nur noch erschüttert, fassungslos und ratlos. Und alle Fragen bleiben unbeantwortet.


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 hape 27. Mai 2020 

Ausgerechnet Martin Luther?

Ob es sinnvoll ist, im Zusammenhang mit dem Abtauchen der Kirche ausgerechnet an Martin Luther zu erinnern, sei dahingestellt. Zum einen steht Luther nicht für die Kirche, sondern für ihr Gegenteil. Er steht wohl noch nicht mal für die meisten kirchenähnl. Gemeinschaften, sondern geistert eher als hagiographische Propaganda durch die Köpfe vieler Leute. Luther ist der geistige Brandstifter einer Selbsterlösungslehre. Es gehört zum ihrem Wesen, gerade keine Alternative zur Lebenswirklichkeit zu sein, sondern mit ihr zu verschmelzen. Genau das hat die Kirche mit ihrem Abtauchen eindrucksvoll getan. Sie hatte keine andere Botschaft, wie der Staat. Auch die Agenda des Synodalen Weg zeigt, dass von diesem Teil der Kirche ein Unterschied zur Welt gar nicht gewollt ist. Wollte man dagegen die Kirche ernsthaft wahrnehmen, dann sollte man sich nicht auf Martin Luther berufen, sondern auf die vielen Heiligen der Kirche und auf einen Mann, der wirklich wahre Worte des Lebens zu sagen hat: BXVI.


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 Stefan Fleischer 27. Mai 2020 

Wie will die Kirche

Fels in der Brandung sein, wenn sie keine
"Worte des ewigen Lebens." mehr hat? (vgl. Joh 6,68)


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 Herbstlicht 26. Mai 2020 
 

@Zitrunell

Ja, Sie haben recht.
Yoga ist "in", auch in Exerzitienhäusern.
In einem solchen in meiner Nähe ist für Juni "Klang-Yoga" angekündigt.
Was das mit dem Leben, dem Sterben und der Auferstehung Jesu zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht wirklich.


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 Winrod 26. Mai 2020 
 

Genau das ist der Punkt:

aber man will nicht mehr "Fels in der Brandung" sein. Stattdessen will man mit dem Wind mitsurfen.
"Man" sind vor allem die Verantwortlichen, die des Wortes mächtig wären, etwas öffentlich zu sagen.


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 exnonne 26. Mai 2020 
 

Beschämend

Eigentlich ist es doch eine Schande, dass ein Finanzfachmann unserer Kirche erklären muss, was in dieser Krisensituation eigentlich ihre Aufgabe gewesen wäre.
Und nun hören wir ständig Rechtfertigungsversuche unserer Bischöfe, die uns weismachen wollen, dass der eingeschlagene Weg (der ja kein Weg, sondern ein Stillstand, ein Wegducken war) alternativlos und richtig war.
War wohl nix mit "Fels in der Brandung" oder wenigstens mit ein bisschen Einsicht, dass man auch anders hätte reagieren können/müssen.


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 Zitrunell 26. Mai 2020 
 

@Herbstlicht

Der schöne Pfarrer von Bonn hat das auch so moniert, hat dabei aber sehr vergessen sich an die eigene Nase zu fassen.
Außer Anleitungen für Yoga-Übungen kam von dort nicht viel.
s.a.: https://www.facebook.com/domradio.de/posts/10158748637188311


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 Herbstlicht 26. Mai 2020 
 

die Stimmen mehren sich

Mittlerweile haben sich schon so Viele dahingehend geäussert, dass sie die Kirchenvertreter in den letzten Wochen als "sprachlos" empfunden haben.
Den Bischöfen müssten jetzt eigentlich ununterbrochen die Ohren klingeln.
Ob sie wohl hören?


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 MariaMutterDerKirche 26. Mai 2020 
 

vom Lockdown Mitte März bis 09.05.2020 nicht einen einzigen Priester in realiter gesehen


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