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Parlamentsabgeordnete gegen Abtreibungsregelung für Nordirland

16. Jänner 2020 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Abgeordnete verschiedener Parteien betonten das Recht der Ungeborenen auf Leben und kritisierten, dass die Regelung gegen den Willen Nordirlands eingeführt werde.


London (kath.net/lifesitenews/jg)
Im Unterhaus des britischen Parlaments haben sich Abgeordnete verschiedener Parteien für eine Aufhebung der Abtreibungsregelung für Nordirland ausgesprochen.

Das Parlament hat im Juli 2019 einen Beschluss gefasst, der Nordirland eine sehr liberale Abtreibungsregelung bescheren wird. Die neue Regelung tritt Ende März 2020 vollständig in Kraft. Abtreibungen sollen dann bis zur 28. Schwangerschaftswoche auf Verlangen legal möglich sein. Diese Regelung ist liberaler als in den anderen Landesteilen England, Schottland und Wales.


Carla Lockhart, eine neu gewählte Abgeordnete der Democratic Unionist Party, rief bei ihrer Antrittsrede zu einer Aufhebung des Abtreibungsgesetzes für Nordirland auf. „Ich möchte eine Gesellschaft in Nordirland, die das Leben hoch achtet und ich möchte Sozialleistungen, die den Frauen helfen, sich für das Leben zu entscheiden“, sagte sie wörtlich.

Lisa Cameron, eine Abgeordnete der Scottish National Party (SNP) warnte vor den negativen Auswirkungen, welche die Abtreibungsregelung für Menschen mit Down Syndrom und deren Familien haben werde.

Jim Shannon, ein Abgeordneter der DUP, erinnerte an den Marsch für das Leben, an dem im September 2019 20.000 Menschen teilgenommen hatten. Sie seien über die Grenzen von Parteien und Religionen zusammen gekommen, um das Parlament in London aufzufordern, die Abtreibung in Nordirland nicht einzuführen.

Fiona Bruce von der Konservativen Partei sagte, die Abtreibungsregelung sei Nordirland von einer Koalition von Abgeordneten aus England, Schottland und Wales „auferlegt“ worden. Das sei unangemessen und falsch, warf sie dem Parlament vor.



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Lesermeinungen

  16. Jänner 2020 
 

Franziskus' Verhalten ist schändlich:

zwei Mitarbeiter zum Lügen zwingen. Das ist wirklich das Allerletzte.

Beeindruckend die Reaktion des amerikanischen Verlags Ignatius Press. Es gibt doch noch vernünftige Jesuiten.


2
 

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