Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

'Otto v.Freising gründete Klöster, Kard. Marx gründet Arbeitskreise'

13. Jänner 2020 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alexander Kissler: "Marx hat nicht gespendet. Er hat die Mittel anderer Leute, der Kirchensteuerzahler vor allem, verwendet, um auf der Drehbühne des täglichen Moraltheaters ins Schweinwerferlicht der guten Gesinnung zu rücken"


München (kath.net)
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat ein ambitiöses Verhältnis zur Wirklichkeit. Diese Einschätzung vertritt der katholische Journalist Alexander Kissler in einem Beitrag auf seiner Website. Anlass dafür ist der Satz „Ich weiß, wie groß die Probleme des vergangenen Jahrzehnts waren, und sie werden künftig nicht kleiner werden.“von Marx zu Silvester-Abend. "Da stand also ein augenscheinlich pumperlgsunder, gut genährter Berufsprediger der Besoldungsklasse B10 – immerhin 13231 Euro brutto im Monat, überwiesen vom bayrischen Staat – und teilte seinen Schäfchen mit, dass er erstens in die Zukunft zu schauen vermöge und dass er zweitens da nichts Gutes erblicke."


Kritisch zeigt sich Kissler auch über die weitere 50.000 Euro-Spende an eine umstrittene "Seenotrettungsgruppe. In dem Zusammenhang erinnert der Journalist daran, dass Marx schon 50.000 Euro an "Lifeline" gespendet hatte , die den österreichischen Kanzler als "Baby-Hitler" beschimpfte. "Freilich: Marx hat nicht gespendet. Er hat Gelder, die seinem Bistum zuflossen, umgewidmet. Er hat die Mittel anderer Leute, der Kirchensteuerzahler vor allem, verwendet, um auf der Drehbühne des täglichen Moraltheaters ins Schweinwerferlicht der guten Gesinnung zu rücken. Das ist nicht mutig, das ist wohlfeil. Das ist so phantasielos, dass es kracht. Kein Serienschauspieler, der etwas auf sich hält, kommt heute ohne öffentlich hinaus posaunte Spendentätigkeit aus. Mit dem Unterschied, dass Serienschauspieler das Geld, das sie weiterreichen, zuvor selbst verdienen müssen.", schreibt Kissler.

Abschließt schreibt der Journalist: "Probier’s mal ohne Kirchensteuer! Lass dich mal nicht vom Staat bezahlen! Red‘ mal nicht von dir oder der Gesellschaft! Fühl‘ dich mal nicht als Prophet der eigenen Denkungsart! Sei weniger selbstgewiss, weniger dreist, weniger ambitiös. Otto von Freising gründete Klöster. Reinhard Marx gründet Arbeitskreise."

Link zum Ciero-Beitrag in voller Länge: Besoldungskünstler von der Isar/


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Marx

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  3. Wenn der Münchner Erzbischof das unselige "Wir schaffen das" von Angela Merkel verteidigt...
  4. Wenn der Erzbischof von München das Trump-Bashing vom Spiegel nachplappert
  5. US-Bischof Strickland: "Marx hat den katholischen Glauben verlassen. Er sollte zurücktreten"!
  6. Kardinal Marx und die Anbiederung an die Münchner Gay-Community
  7. Der Angriff von Marx auf die Lebensform von Jesu
  8. 'Bruder Marx', bleib in München!
  9. Rundumschlag statt geistige Auseinandersetzung
  10. Marx-Kurs in München: Erstmals mehr als 10.000 Kirchenaustritte in 1 Jahr







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz