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Schottland: Bischof exkommuniziert drei Eremiten

9. Jänner 2020 in Weltkirche, 61 Lesermeinungen
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Die drei Eremiten hatten zuvor Papst Franziskus als "Häretiker" bezeichnet. Ein Gesprächsangebot der Diözese hatten sie ausgeschlagen.


Edinburgh (kath.net)
In Schottland wurden drei Eremiten exkommuniziert, nachdem diese Papst Franziskus als "Häretiker" bezeichnet hatten. Die Mönche leben auf der der Insel Westray, einen Teil der schottischen Orkney-Inseln. Ein Sprecher der Diözese teilte gegenüber der BBC mit, dass die Mönche vorher gewarnt worden waren und ein Gesprächsangebot verweigert hatten. Stephen De Kerdrel, einer der Mönche, meinte gegenüber der BBC: "Die meisten christlichen Kirchen, mit Ausnahme der orthodoxen Kirchen, sind so von Liberalismus und Säkularismus zersetzt, dass sie aufgehört haben, wirkliche Kirchen zu sein. Heute befinden wir uns in einer großen Schlacht zwischen der westlichen Gesellschaft und dem Christentum." Auf ihrer Website hatten sie mehrfach den Papst kritisiert und die römisch-katholische Kirche als ein sinkendes Schiff bezeichnet. Sie könnten daher nicht anders, als dem Papst dem Gehorsam zu verweigern. In Schottland selbst gibt es derzeit etwa 700,.000 Katholiken.



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Lesermeinungen

 greti 13. Jänner 2020 
 

Häretiker

Ich lese gerade von Hilaire Belloc "Die großen Häresien" und meine zu verstehen, er hätte es für uns geschrieben.
Den Vortrag von Prof. Dr. Dr. Ralph Weimann in Augsburg (Forum) 2019 "Kirchenkrise, Glaubenskrise, Lösungsansätze und Sackgassen" kann ich auch empfehlen.
Beide Texte mit der Nachricht über die Exkommunikation lassen mir den Atem stocken.

Etwas ganz anderes: Hat jemand vernommen, daß die Deutsche Bischofskonferenz beschlossen hat, bei keinem "Mißbrauchstäter" - und auch nicht bei den Verdächtigen - am Begräbnis teilzunehmen? (Bei uns wird das total umgesetzt)
Ich finde das ein starkes Stück! Hat nicht jeder ein Gewissen, um zu entscheiden, und einen Kopf, um für sich zu denken?
wenn hier schon so klar und eindeutig entschieden wird, warum dann nicht auf "höherer" - also wichtigerer - Ebene auch?


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 lesa 12. Jänner 2020 

Tradition, das ist der Hl. Geist, der der Kirche das Evangelium erklärt. (M. Thurian)

@C+M+B: Gewiss sucht der Papst den Willen Gottes für die heutige Zeit zu erkennen. Aber ob etwas progressiv oder konservativ ist in Wirklichkeit nicht relevant, sondern ob es der göttlichen Offenbarung entspricht oder nicht.
"Die Kirche kann in der Begegnungen mit den geschichtlichen Erfahrungen der Menschheit tiefer in die Wahrheit geführt werden und neue Dimensionen darin erkennen, die ohne diese Erfahrungen nicht zu verstehen gewesen wären. Aber Skepsis ist immer da angebracht, wo neue Auslegungen die Identität des kirchlichen Gedächtnisses angreifen und es durch ein anderes Denken ersetzen, also als Gedächtnis zerstören wollen. Von den jeweiligen Auslegungen ist abzuziehen, was von der Ideologie kommt. Umgekehrt: Die Vereinbarkeit mit dem Grundgedächtnis der Kirche ist der Maßstab für das, was als historisch und sachlich treu anzusehen ist gegenüber dem, was nicht aus dem biblischen Wort, sondern aus eigenem Denken kommt." (B. XV!.)


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 Zeitzeuge 10. Jänner 2020 
 

Gesellschaft Jesu heute, o Jesus, was für eine Gesellschaft!

Dann wurde ein Jesuit zum Papst gewählt,
der natürlich seine Mitbrüder protegierte,
siehe z.B. die Kardinalsernennungen.

Für die Gegenwart trifft die Analyse
unseres werten Users Bernhard Joseph
zu, die deutschen Jesuiten sind wohl
fast alle "Talib Rahner" um es einmal
pointiert auszudrücken.

Wer könnte mir wenigstens sieben deutschsprachige Jesuiten-Professoren
nennen, die wirklich dezidiert konservativ katholisch sind und z.B.
"Humanae Vitae" ohne wenn und aber
dozieren und auch sonst dem überlieferten, verbindlichen Lehramt
bzgl. der kath. Glaubens- und Sitten lehre unverfälscht und unverkürzt folgen?

Mein Beitrag konnte hier natürl. nur
kursorisch und damit lückenhaft sein.

Er reicht aber m.E. aus, um skizzenhaft
die Kritik von Bernhard Joseph bzgl. der
gegenwärtigen Jesuiten prinzipiell zu bestätigen.

Heiliger Ignatius von Loyola bitte
für die Gesellschaft Jesu, daß sie
wieder treu und fest zur verbindlichen
kath. Glaubens- und Sittenlehre zurückkehrt!


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 Alpenglühen 10. Jänner 2020 

@SCV

Anscheinend ist Ihnen entgangen, daß viele Würdenträger, die von Papa em. Benedikt in ihr Dienstamt berufen wurden, erst seit der „Ära“ P. F. ihr wahres Denken zeigen. U. das ist meist das genaue Gegenteil von dem, was sie bis dahin sagten und taten. Allein in Deutschland gibt es leider mehr als genug Beispiele….


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 Lilia 10. Jänner 2020 
 

Wenn alle Priester, Bischöfe und Kardinäle, die Papst Benedikt den Gehorsam verweigert haben

auch sofort exkommuniziert worden wären - wäre uns vieles erspart geblieben!!


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 SCV 10. Jänner 2020 
 

@Bernhard Joseph: Benedikt XVI und die Jesuiten

@Bernhard Joseph: da Sie so stark antijesuitisch eingestellt sind, sollten Sie wissen, dass unser hochverehrter em. Papst Benedikt XVI ein großer Förderer der Jesuiten war. So holte er einige namhafte Jesuiten in die Kurie nach Rom.

Ihre Gleichsetzung der Jesuiten mit dem Islam ist wohl ironisch gemeint?


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 Bernhard Joseph 10. Jänner 2020 
 

Das Zerstörungswerk der Jesuiten - III

Der jesuitische Gehorsam stellt eine völlige Pervertierung des Gehorsams dar, wie ihn die Kirche den Gläubigen vorschreibt.

Der Gehorsam der Kirche ist in die Tradition der Kirche als Lehre der Kirche eingebettet. Damit hat der Gehorsam seinen absoluten Bezug im Inhaltlichen und nicht im bloß Formalen. Somit untersteht auch der Papst, da er Mensch und nicht Gott ist, auch nicht ein Werkzeug Gottes, dem Gehorsam gegenüber den verbindlichen Glaubensinhalten. Die Kirche als Ganze, also in der Totalität der Zeit, stellt die letzte Autorität dar, ihr ist zu gehorchen.

Gehorsam pervertiert sich also dann, wenn er sich vom inhaltlichen Bezug ablöst. Er gewinnt dann eine dämonische Kraft, die alles zersetzt, da dem jesuitischen Gehorsam das Korrektiv fehlt.

Wo die Person des Papstes nicht mehr vom Amt unterschieden wird, sie also zur Wahrheit selbst erhoben wird, da fällt Gott und Mensch in eins. Der Jesuitische Geist schwingt sich zum Gott auf.

Dem ist kein Gehorsam zu leisten!


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 Bernhard Joseph 10. Jänner 2020 
 

Das Zerstörungswerk der Jesuiten - II

Das theologische Denken in weiten Teilen des Jesuitenordens kommt dem theologischen Denken im Islam nahe. Auch da vermengt sich ein dunkler Mystizismus mit Versatzstücken positivistischer Erkenntnis. Der Irrationalismus, der diesem theologischen Denken entspringt, ist total und sein Machtanspruch damit notwendig totalitär.

Daher pochen die Jesuiten auch so strikt auf einen blinden Gehorsam gegenüber Papst Franziskus. Die Rechtfertigung zieht das jesuitische Denken aus dem mystischen Anspruch, ein Werkzeug Gottes zu sein, wie es im Islam Mohammed ist.

In der Vermengung von positivistischem Denken und dunkelstem Mystizismus verwischt sich alle Logik. Wahrheit verliert sich im mystischen Prozess. Die Begriffe büßen ihre Eindeutigkeit ein. Besonders deutlich wird dies beim Begriff Barmherzigkeit, mit dem sich dann das Sittliche selbst aufheben lässt.

Die Symbiose des Irrationalismus der Aufklärung mit einem dunklen Mystizismus führt zur radikalste Form der Irrationalität


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 Bernhard Joseph 10. Jänner 2020 
 

Das Zerstörungswerk der Jesuiten

Am Tag der Wahl eines Jesuiten zum Papst wusste ich, dass dies kein Freudentag für die Kirche ist und das dunkelste Zeiten auf unsere Kirche und die Gläubigen zukommen.

Wer die Handlungen von Bergolio als Papst verstehen will, muss sich mit der Entwicklung des Jesuitenordens beschäftigen. Dieser Orden zersetz schon seit langem Katholizität. Die Vermengung von positivistischer Aufklärung mit einem dunklen Mystizismus im Jesuitenorden führte zu einer Theologie des totalen Relativismus. Wer sich mal die Predigten und Aussagen von Papst Franziskus anschaut, wird schnell dieses Muster erkennen. Auch da stehen ideologische Versatzstücke der positivistischen Aufklärung neben einem dunklen Mystizismus. Auf dieser "Basis" lässt sich keine Lehre fundieren, weil alles im Fluss ist. Die Jesuiten pflegen daher einen Gehorsam, der sich von Inhalten völlig abkoppelt und sich lediglich aus der Hierarchie ableitet. Letztlich glauben die Jesuiten, ihr Orden sei das Werkzeug Gottes.


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 hape 10. Jänner 2020 

Gedanken zu den Folgen päpstlicher Häresien – 5 - Ende

Fazit: eine böse Absicht unterstelle ich Papst Franziskus nicht. Er scheint selbst aber seines Glaubens nicht ganz sicher zu sein. Er tut mir leid, weil er auf die falschen Berater hört, weil er dadurch gewisse Häresien lanciert und weil er vor Gott für die allgegenwärtige Verwirrung die Letztverantwortung hat.

Als treuer Katholik begleite ich ihn trotzdem, auch wenn das sehr schmerzhaft ist. Ich tut dies mit aller mir zur Verfügung stehenden liebenden Aufmerksamkeit und mit, hoffentlich angemessener, kritischer Loyalität.

–––
Im Gebet mit Papst Franziskus verbunden, hape


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 hape 10. Jänner 2020 

Gedanken zu den Folgen päpstlicher Häresien – 4

Wie ist nun damit umzugehen? Ich habe mich dazu entschieden, Bf. Athanasius Schneider zu folgen, der dieses hochkomplizierte und sensible Thema ausführlich referiert hat (www.kath.net/news/67374). Er rät dazu, so verstehe ich Bf. Schneider, sich der Schwächen dieses Pontifikates bewusst zu sein, zugleich aber treu an der traditionellen Lehre festzuhalten. Die Gläubigen sollen dieses dunkle Tal, an der Seite von Papst Franziskus durchschreiten und für ihn beten, in der Hoffnung, dass er eines Tages seine zweifelhaften Aussagen doch noch widerruft.

Prof. Seifert weist darauf hin, dass auch Papst Johannes XXII. im 14. Jh. seine Häresien widerrufen hat. Wenn auch erst auf dem Sterbebett. (www.youtube.com/watch?v=nxUbzyxbrbw).

–––
Fortsetzung


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 hape 10. Jänner 2020 

Gedanken zu den Folgen päpstlicher Häresien – 2

Zugleich ist aber diese Weigerung eben doch eine klare Entscheidung. Darüber hinaus finden sich zu jedem heterodoxen Vorwurf auch orthodoxe Aussagen des Papstes. Heute redet er so, morgen anders. Was gilt denn nun? Das dadurch entstehende Deutungsvakuum kann dann jeder so auslegen, wie er mag und eben durchaus auch mit häretischen Inhalten füllen. „Who am I to judge?“

Das wiederum nimmt Papst Franziskus in Kauf. Sodass am Ende der Vollzug der Häresie nicht zwingend vom Papst selbst, sondern eher von anderen vollzogen wird. (Stichwort: Prozesse anstoßen). Woran wiederum der Papst aber nicht unschuldig ist.

Letztlich ist es wohl dieser eigenartige Führungsstil von Papst Franziskus, der eine Häresie kirchenrechtlich schwer greifbar macht. Kardinal Kasper, der Souffleur und Mentor des Papstes im Hintergrund, jubelte daher auch: „Der Papst ändert keine einzige Lehre – und doch ändert er alles.“

–––
Fortsetzung


11

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 hape 10. Jänner 2020 

Gedanken zu den Folgen päpstlicher Häresien – 1

Gestern habe ich in zwei Kommentaren dargestellt, warum ich, mit Prof. Seifert und Prof. Spaemann, v.a. die Abu-Dhabi-Erklärung, aber auch AL für häretisch halte. Damit stellen sich unzählige Fragen, zum einen in die Richtung, was das für mich selbst bedeutet. Zum anderen in die Richtung, was das für den Papst, aber auch was das für die Bischöfe und Kardinäle bedeutet.

An dieser Stelle wird es kompliziert. Und zwar richtig kompliziert. Denn es ist kirchenrechtlich offenbar nicht einfach, die Häresien von Papst Franziskus rechtssicher zu formulieren. Das mag mit seinem peronistischen Führungsstil zusammenhängen. Damit also, dass er führt, indem er nicht führt. Papst Franziskus weigert sich z.B., i.S.d. überlieferten Lehramtes klare Entscheidungen zu treffen (Stichwort Dubia).

___
Fortsetzung


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 Gandalf 10. Jänner 2020 

Verwarnung für ZEITBLICK

Letzter Kommentar natürlich nicht freigeschaltet, kommt hier noch einmal so ein Schwachsinn, dann gibts unangekündigt seine Sperre!


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 Zeitzeuge 10. Jänner 2020 
 

Absoluten Gehorsam schulden die katholischen Gläubigen

der verbindlichen, überlieferten, unverfälschten und unverkürzten
katholischen Glaubens- und Sittenlehre!

Das gilt auch für den Papst, der nicht
Herr und Schöpfer sondern erster Diener
der kath. Lehre ist!

Ich erkenne die theologisch falschen
Passagen in der Abu Dhabi-Erklärung u.
Amoris Laetita, um zwei Beispiele
zu nennen, n i c h t an!

Ich darf u. werde auch niemals einen symbiothischen Synkretismus ("Pachamama") billigen!

Ein Beispiel für echten Gehorsam:

Sollte der Papst die alte, strenge
Fastenordnung wieder verbindlich für
die gesamte Kirche vorschreiben, werde
ich sofort gehorschen!

Im Link ein brisantes, neues Interview
mit Kardinal Burke, wo er z.B. über
die Nichtbeantwortung der Dubia, den
erschreckenden Unglauben auch bei sehr vielen getauften US-Katholiken bzgl. des absolut verpflichtenden Dogmas der Wesensverwandlung in der hl. Eucharstie
und über einen anscheinend als Gegenentwurf zum KKK geplanten Katechismus referiert!

Allein den Betern kann es noch gelingen!

thewandererpress.com/catholic/news/frontpage/interview-with-cardinal-burke-he-is-with-us-trusting-in-the-lord-in-turbulent-times-2/


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 cooperatorveritatis 10. Jänner 2020 
 

@C+M+B Meine Begründung (Teil 3 und Ende)

...dass dieser für ihn wirklich eine echte theologische Kategorie
ist. Aber auch nicht mehr als für seine Vorgänger bis zurück zum
Apostelfürsten Petrus.

Sieht man aber zurück auf diese 7 Jahre Papst Franziskus, dann kann man als redlicher u. an der Wahrheit orientierter Beobachter gar nicht anders, als dieses Pontifikat als progressistisch einzuordnen, inhaltlich (AL, Abu Dhabi, Amazonassynode, Pachamamaskandal, Zerstörung Inst. JPII für Ehe und Familie etc.) aber auch vom unredlichen Stil her (nicht sprechen mit den Dubia-Kardinälen,Fußnotentrick in AL, klammheimliche Aufnahme von Dokumenten in der Folge von AL in die AAS, päpstl. Agieren bzgl. des Malteserordens,langes Protegieren des Missbrauchskardinals McCarrick wider besseren Wissens, Durchwinken einer DBK-Orientierung zur Ermöglichung des Kommunionsempfangs f. evangel. Ehepartner per Unterschrift mit "F." auf einer Marx'schen Protokollnotiz an der Glaubenskongregation vorbei, mehrere problematische Skalvariinterviews etc.).


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 cooperatorveritatis 10. Jänner 2020 
 

@C+M+B Meine Begründung (Teil 2)

...im Vatikan höchst willkommen sind u. gerade der "reiche" Kardinal Marx höchsten Einfluss beim Papst hat).
Was Sie mit kirchenpolitischer u. kircheninterner Transparenz
konkret meinen, erschließt sich mir nicht. Die Schöpfungsord.
scheint mir für den Papst nur im Sinne der Thunberg'schen Klima-
religion von Belang zu sein, im Sinne der von BXVI. proklamierten
Ökologie des Menschen aber nur in stark reduzierter Weise u.
die großen Ordensgründungen (Jesuiten, Franziskaner, Benediktiner)
scheint er mir doch vor allem unter dem Aspekt der neomodernist.
Strömungen in denselben zu schätzen, wohingegen er prosperierende
Neugründungen mit traditionellem Charisma, insbesondere bzgl. der
Liturgie, zu bekämpfen scheint, wo es nur geht. Das aber ist doch
nun wirklich das Gegenteil von kirchlichem Konservatismus u. wer
das verdreht, wie Sie, scheint mir eher ein kleiner Sophist zu
sein.

Die unverblümte Rede vom Teufel: ja, geschenkt, verehrter @C+M+B,
da will ich dem Papst nicht absprechen,...


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 cooperatorveritatis 10. Jänner 2020 
 

@C+M+B Meine Begründung (Teil 1)

Ich kann Ihrer Auffassung vom kirchlichen Konservatismus sogar einiges abgewinnen. Hier scheint es sogar Berührungs-
punkte zu geben mit dem päpstlichen Wappenspruch "Omnia In-
staurare in Christo" von Eugenio Sarto (Papst Pius X.).

Ihrem Versuch dies auch für Franziskus geltend zu machen, mag ich aber dennoch nicht folgen. Die Begründung haben Ihnen die Mitkommentatoren eigentlich schon gegeben. Im Wesentlichen ist es die Tatsache, dass der aktuelle Papst in seinen scheinbar konservativen Verlautbarungen nicht konsistent ist: zu den meisten Punkten, die Sie anführen, kann man ebenso progressive Verlautbarungen o. Gesten dagegen halten (Abtreibung: Lob für Emma Bonino, Einladung von Referenten und Profs. für päpstl. Institute, die Abtreibung zumindest tolerieren, öffentliche Weigerung Abtreibung häufiger zu thematisieren; Homosex.: "Wer bin ich, dass ich urteilen könnte", Protegierung von James Martin; arme Kirche: wirklich nur eine Floskel, weil die Steuermittel u.a. aus D...


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 Tonika 10. Jänner 2020 
 

Liberale Häresien werden geduldet oder sind gar willkommen.

Warum wurden die Maria 2.0-Aktivisten samt den zustimmenden Bischöfe, die sie unterstützt haben, nicht exkommuniziert? Maria 2.0 Akistivisten wurden nicht ekommunziert, da Häresie und Aufstand gegen die Kirche immer nur dann erlaubt sind, solange sie von liberalen, progressiven antikatholischen Gruppen verübt werden. Viele Jesuiten, die oft nur mit antikatholischen und glaubenschädigenden Aktionen glänzen, müssten auch schon längst exkommuniziert worden sein. Aber Pustekuchen, denn nicht alle Katholiken sind gleich, manche genießen Privilegien und sind unantastbar.


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 Tonika 10. Jänner 2020 
 

Willkür. Häretiker die der Kirche wirklich schaden und vom Glauben abgefallen sind, werden hofiert.

Wenn Götzendienst, Leugnung oder Bekämpfung von fundamentale Glaubenswahrheiten, Synoden, die zu Abschaffung der von Christus gestifteten Kirche führen sollen oder dämonische Tierkadaver am Kruzifix, offenbar keine Gründe für eine Exkommunikation sind, dann liegen auch keine anderen Gründe für eine Exkommunikation. Es ist nur Willkür, dass diese Mönche exkommuniziert worden sind, sonst werden im Namen der Toleranz und Barmherzigkeit alle möglichen Häresien, Rebellionen geduldet oder gar gefördert.

Echt krass wie schnell die Hierarchie Exkommunikation bei konservativen kath. Gruppen ausspricht, die ihnen nicht in den Kram passen, während liberale, aggressive interne Kirchenfeinde, die für alles stehen was gegen Gott und Kirche ist, Narrenfreiheit genießen. Diese werden gar von der Hiearchie gefördert und gesegnet.


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 nazareth 9. Jänner 2020 
 

Bitte liebe Mönche, bleibt dem Papst treu. Der Schutz gegen. Irrtum ist nur unter dem Schutzmantel unserer hl. kath. apostolischen von Gott garantierten Kirche zu haben
Franziskus sei euer Lehrer. Oder Johannes vom Kreuz, Padre Pio, Ludwig Maria Grignon von Montfort,... Tausende verschmähte Treue, die Gott als Erneuerer brauchte. INNERHALB DES GEHORSAMGELÜBDES! Keine Ausnahme möglich.


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 Kostadinov 9. Jänner 2020 

Schon komisch...

es gibt ja Meinungsfreiheit, auch für Papstverteidiger ;-)
aber die eifrigsten von ihnen mit immer der gleichen Argumentationsweise tauchen hier ständig unter neuen Nicks auf und verschwinden dann wieder in der Versenkung

was ist eigentlich aus @geroni aus dem Thread von neulich geworden?


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 Israel 9. Jänner 2020 

Ich bin dafür, wir schicken Papst und sämtliche Kardinäle, Bischöfe, Priester,...nach Lourdes.
Heilige Bernadette, bitte für uns alle!


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 hape 9. Jänner 2020 

Prof. Robert Spaemann zur Amoris Laetita

Spaemann sieht v.a. im Artikel 305 / Anm. 351 ein Problem und erklärt, dass sich der Bruch mit der Lehrtradition „zweifellos für jeden denkenden Menschen, der die entsprechenden Texte kennt“ ergebe. Die Kirche habe unbeschadet der menschlichen und moralischen Beurteilung des Einzelfalls, „keine Vollmacht, ohne vorherige Umkehr, ungeordnete sexuelle Beziehungen durch die Spendung von Sakramenten positiv zu sanktionieren und damit der Barmherzigkeit Gottes vorzugreifen“. Dies habe JPII in „familiaris consortio“ (Art. 84) so festgelegt. Die Vorstellung von Kardinal Kasper, „familiaris consortio“ durch eine Änderung in der Praxis der Sakramentenspendung „weiterzuentwickeln“, sei in Wirklichkeit „ein Bruch mit ihrer wesentlichen anthropologischen und theologischen Lehre über die menschliche Ehe und Sexualität“. (kathpedia.de) – Häretisch ist eine Lehre, die im Widerspruch zum Lehramt steht. Ich denke schon, dass das mit AL gegeben ist, zumindest aber intendiert ist.


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 Herbstlicht 9. Jänner 2020 
 

@C+M+B, noch einen ergänzenden Nachtrag,

die Untergrundkatholiken Chinas betreffend -

https://onepeterfive.com/cardinal-joseph-zen-to-his-brother-cardinals-the-church-is-being-killed-in-china/?utm_campaign=shareaholic&utm_medium=twitter&utm_source=socialnetwork

Müssten die Sorgen und Befürchtungen des Kardinal Zen nicht ernst genommen werden?
Papst Franziskus möge in seinen Predigten nicht ständig die vermeintlich Rigiden kritisieren, sondern auch einmal sein eigenes Verhalten so vorbehaltlos wie nur irgend möglich hinterfragen.


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 Labrador 9. Jänner 2020 
 

Lieb C+M+B (2)

Das mit der Abtreibung ist auch so eine Sache. Das JPII Institut wurde entkernt und neue Profs berufen, die das mit der Abtreibung viel, viel lockerer sehen. Auch die Worte von EB Paglia, aus PFs innerem Kreis, widerlegen Sie.
Wie zuvor: “rechts blinken und links abbiegen”

Und das mit der Transparenz: Meinen Sie das ernst oder wollen sie uns (mich) verschaukeln? Was wäre da bei den Synoden transparent gelaufen? Bei der ersten Familiensynode zB gab es aufgrund von “voreiligen Annahmen” (man könnte dazu auch Manipulation sagen) einen Aufstand der afrikanischen Bischöfe. Lehre über Fußnoten und durch die Hintertür ist auch nicht wirklich ein Zeichen für Transparenz.

Und dass Sie die Skepsis gegenüber Neugründungen (zB der Franziskaner der Immakulata) und das Forcieren der alten Orden (zB der Jesuiten) als Zeichen für konservativ halten, das könnte auch als Witz des Tages durchgehen.

Verzeihen Sie C+M+B, aber spielen Sie hier bullshit-Bingo wie man in den USA sagt?


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 Herbstlicht 9. Jänner 2020 
 

@C+M+B

Wichtige Punkte wurden schon genannt, die Franziskus vorgeworfen werden könnten.
Sie werden doch sicher der Tatsache zustimmen können, dass der Pontifex zumindest irritiert.
Dies betrifft nicht nur einige Katholiken, sondern viele.

Wie sehr lobte er die Politikerin und Bilderbergerin Emma Bonino als "große Frau", die doch selbst von sich sagte, an über 10.000 Abtreibungen mitgewirkt zu haben, auch befürwortet sie Euthanasie.

Zeigt Franziskus Solidarität mit den chinesischen Katholiken, stärkt er ihnen den Rücken?
Andererseits sein zuwendender Umgang mit Moslems, seine positive Haltung zur Migrationsfrage, z.B. "alle aufnehmen, auch die Bösen" (aus dem Gedächtnis zitiert).

Wie beurteilen Sie die abrupte Entlassung Kardinal Müllers?

Wie seinen Umgang und der anschließenden Aufhebung des Ordens der Immakulata?

Es gäbe noch einiges mehr an Verwirrendem aufzuzählen.
Papst Franziskus knüpft nicht das Band, welches eigentlich einen sollte, sondern zerreisst es.


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 Klimakos 9. Jänner 2020 

@Aegidius
C+M+B = Cardinal + Marx + Bischofskonferenzvorsitzender

Sie haben mich ganz schön zum Lachen gebracht. Vielen Dank dafür.
Aber ganz ausschließen kann man das natürlich auch nicht. :)


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 Labrador 9. Jänner 2020 
 

Lieb C+M+B - schon mal was von gaslighting gehört?

Zu meiner Bewertung gehören zuallererst die Taten:
- ein weiter so zu P. James Martin S.J.
- das Verhalten gegenüber homosexuellem Missbrauch zB in Lateinamerika (Chile, Honduras, ...)
- seine schützende Hand über B Zancheta,, Card.
Coccopalmerio und Freunde, Don “Mercedes”
So PF überhaupt reagiert hat (zB Chile, Don Merzedes) geschah es nur nach massivem öffentlichen Druck und nicht etwa deshalb, weil PF da so besonders “scharf“ wäre. Das läßt ihre “ schärfste Erklärung gegen Homosexualität, die je ein Papst äußerte (AL 251)” ziemlich welk und blass aussehen und das ist noch sehr höflich ausgedrückt!

Die von ihnen angeführte Armut ist oberflächlicher Schein. Das Leben im Gästehaus kostet mehr als ein renovieren des Appartements und wohin verschwindet das ganze Geld, sodass sogar der Peterspfennig geplündert werden muß?
Das PF gegen die Kirchensteuer wäre, ist auch relativ neu Card Marx, aus seinem innersten Kreis, scheints noch nicht geschnallt zu haben.. -> Vatikan pleite


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 Paul-Lukas 9. Jänner 2020 
 

Rauch satans

Der Rauch Satans ist in die Kirche eingedrungen und hat sich bis in die höchsten Kreise breit gemacht. Das sollte eigentlich alles sagen.

@Chris2,
die Unterstellung, dass die Eremiten den außerordentlichen Ritus feiern würden und evtl. deswegen den Papst so angerifen, wie auch "andere Gemeinschaften und Bistümer" ist eine freche Unterstellung und Hetze gegenüber dene traditionsverbundenen Katholiken, die den außerodentlichen Ritus schätzen und ihrem Bischöf in Rom höchsten Gehorsam leisten. Das eine hat mit dem anderen NICHTS zu tun. Solche Unterstellung sind eine Lüge.

Solche Kommentare und Hetze sollten hier nicht veröffentlich werden!!!


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 hape 9. Jänner 2020 

Prof. Josef Seifert zur Häresie von Abu-Dhabi - 2

Wie kann Gott wollen, dass es widersprüchliche Aussagen über sein Wesen gibt? Wenn es stimmt, dass es nur den einen, dreifaltigen Gott gibt, wenn es stimmt, dass es nur den einen Sohn Gottes gibt, wenn es stimmt, dass Gott die Liebe ist, wie kann Gott dann wollen, dass andere Religionen darüber nicht aufgeklärt werden? Es wäre ja geradezu lieblos, andere Religionen in ihrer Unkenntnis über Gott verharren zu lassen. Deshalb ist es falsch zu sagen, Gott habe von Anbeginn die Verschiedenheit der Religionen gewollt. Das Gegenteil ist der Fall.

Deshalb halte auch ich diese Aussage, die ganz klar in die Verantwortung von Papst Franziskus fällt, für eine Häresie, die dringend und zwingend widerrufen werden muss.

(https://www.youtube.com/watch?v=uJDf2dpl-yw)

–––
Ende


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 hape 9. Jänner 2020 

Prof. Josef Seifert zur Häresie von Abu-Dhabi - 1

Seifert sagt, seine Kritik an der Abu-Dhabi-Erklärung beziehe sich auf die Aussage, dass Gott von Beginn an die Verschiedenheit und Vielfalt der Religionen wolle. Das sei eine das Christentum radikal infragestellende Behauptung, die von vielen als Häresie eingestuft werde. Denn Gott wolle dass ihn alle Menschen in der Wahrheit erkennen, ihn lieben und auf seine Erlösung antworten. Deswegen könne Gott nicht wollen, dass Millionen Menschen nicht an Jesus Christus, nicht an den Sohn Gottes und nicht an die Auferstehung glauben. Auch der Missionsauftrag wäre dann sinnlos. In Mt 28,19 heißt es: „Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern;“ Jesus sagt eben nicht, dass davon Muslime, Buddhisten, Hindus und Atheisten ausgenommen werden sollen.

–––
Fortsetzung


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 Zeitzeuge 9. Jänner 2020 
 

Lieber Bernhard Joseph,

Zum Thema:

Die Behauptung, daß "der Pluralismus und
die Verschiedenheit der Religionen"
gottgewollt sei, ist falsch, da GOTT
sich nicht widersprechen kann!

Wer die fünf Dubia nicht im Sinne der
verpflichtenden moraltheologischen
Lehre der kath. Kirche beantwortet
ist Häretiker, wer eine Antwort verweigert, steht unter Häresieverdacht!
Wir wissen, daß gewisse Texte aus
Amoris laetita der kath. Sittenlehre
widersprechen, was eindeutig aus den
Dubia hervorgeht!

Die Handlung unter den Augen des Papstes
war eindeutig ein heidnischer Pachamamakult, was auch der Amazonas-
Bischof Azcona bestätigte(s. Link!), das, besonders in den Andenstaaten ein
symbiotisch-synkretitischer Kult leider alltäglich praktiziert wird, ist eine
Tatsache.

Ein "Papa haereticus" wurde von etl.
Theologen seit Gratian für möglich gehalten, darunter die Päpste
Innozenz III. und Paul IV.!

Die Dialektik unseres "Papstverstehers"
ist hier nicht neu, Diskussionen können
auch entlarvend sein!

www.kath.net/news/69579


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 Fischlein 9. Jänner 2020 
 

C+M+B

Sie verteidigen PF, indem Sie auf die ignatianische Form von Anruf-Antwort hinweisen. Das soll zeigen, wie sehr er auf die zahlreichen aktuellen Anforderungen der Zeit u. Weltlage antwortend eingeht. Ich kenne aber kein Dokument der Kirche, das diese Form und danach formulierten Versuche zu agieren "heilig gesprochen" worden wären. Soviel ich mich erinnere, hat es im letzten Jahrhundert gewaltige Probleme im Orden der Jesuiten, obwohl sie sich sicher an der Form orientiert haben.
Wenn also PF als Jesuit danach handelt, bedeutet das für mich keine Garantie für die Korrektheit seiner Antworten.


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 Aegidius 9. Jänner 2020 
 

Ich habe lange auf dem Schlauch gestanden ...

... aber jetzt fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren:
Der rhethorische Akrobat, der hier elegant per Zirkelschluß F. jedes (von berufenerem Munde geäußerten) Häresieverdachts bzw. der Nonchalance gegenüber Irrtümern freispricht, Eremiten Fortschrit verwehrt, dafür umso mehr den Wegschritt von ewigen Wahrheiten für katholisch hält ("Erbe bewahren" kann man schließlich auch im Museum, wenn es den "Fortschritt" stört), gar den diktatorischen Stil des griesgrämigsten, gereiztesten, unhöflichsten, unkooperativsten, selbstbezogensten aller Päpste, die ich bislang erleben durfte, für "erfrischend" hält, ist niemand anderes als:

(Trommelwirbel)

Cardinal + Marx + Bischofskonferenzvorsitzender (oder zumindest ein Bewunderer, das habe ich noch nicht ermittelt)


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 Hadrianus Antonius 9. Jänner 2020 
 

Respekt!

Die Orkney-Inseln haben es in sich...;-)
Die vertuschende belgische Salesianer (Kard. Tagkle war auch involviert) wußten beim Fall des Rezidiv.-Pädophilen "Paters" Luk Delft ( caritas internationalis) nicht wo sie diesen gefährlichen Typpen einsperren sollten (Papa Strongsay bot sich an)("Transalpne Redemptoristen") :-)
1. PFranziskus ist natürlich häretisch: die Correctio filialis hat es einwandfrei documentiert.
2. Betr. die Dubia: PF gibt Interviews an X und Y und Z ; die Dubia betreffen Glaubenspunkte.
Wenn diese Dubia nach der Lehre beantwortet werden, liegt dieses Pontifikat auf den Hintern.
3. Kard. Brandmüller hat diesbezüglich schon gesagt, daß es höchst wünschenswert wäre, daß PF eine Professio fidei abgibt.
4. Das Persistieren in heidnischem Unsinn von "Ipse harmonia est" bis zum Fake "Pachamama" ist kein menschliches Errare, sondern d....Perseverare.
%. C+M++B: Ihr N°4 stimmt und trifft zu.
GuG X!

O.I.I.C.


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 C+M+B 9. Jänner 2020 

@Bernhard Joseph – Ich zweifle nicht an den Dubia

1
„Dubia“ sind formal NIE von substanzieller Natur für die Kirche. Dogmen hingegen schon. Inhalte, auf welche Dubia verweisen, können jedoch die Glaubenssubstanz betreffen. Die 5 Dubia von 2016 beinhalteten substanzielle moraltheologische Fragen. Ich hätte es begrüßt, wenn der Papst darauf eingegangen wäre, teile Ihre Ansicht aber nicht, dass Franziskus durch sein Schweigen seine Amtspflicht verletzt hätte, zumal er am 18.11.2016 sagte: "Einige - denken Sie an gewisse Entgegnungen zu 'Amoris laetitia' - verstehen es weiter nicht“.

2
Ein Papst kann natürlich auch Golf spielen oder Schwimmen, OHNE seine Amtspflicht zu vernachläßigen.

3
Dass das monarchische Prinzip dem Dienstgedanken entgegensteht, kann ich nicht nachvollziehen.

4
Ein Papst kann qua officium in der Tat keine Irrlehre vertreten. Würde der Träger des Primatamtes eine Irrlehre äußern, so würde er es privatim und außerhalb des Amtes tun und wäre durch den Akt selbst amtsenthoben.


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 Diadochus 9. Jänner 2020 
 

Gesprächsverweigerung

Ist ein Häretiker denn ein Verhandlungspartner? Nein! Der Vorfall ist eine Zuspitzung der Kirchenkrise.


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 Bernhard Joseph 9. Jänner 2020 
 

@C+M+B / II

Sofern die Nichterwähnung von Lehrinhalten zu einer häretischen Praxis führt, wie in Teilen in D schon der Fall, ist es die Aufgabe des Papstes, die Kirche wieder von solchen Auswüchsen subjektiver Glaubensauslegung zu reinigen. Unterlässt er es, so verfehlt der Papst seine Aufgabe eklatant.

Sie sprechen an anderer Stelle von der "- schärfste Erklärung gegen Homosexualität, die je ein Papst äußerte (AL 251)".

Wie vereinbart sich diese Aussage mit Gestalten wie den Nacktselfie-Bischof Zanchetta, der im päpstlichen Gästehaus herumspaziert und sich so der Strafverfolgung entzieht?

Und warum kann dann Pater Mertes weiter im Sinne der Homo-Lobby in der Kirche agieren?


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 Bernhard Joseph 9. Jänner 2020 
 

@C+M+B

"ES STEHT DEM PAPST FREI, DUBIA ZU BEANTWORTEN ODER NICHT."

Nein, wenn man das Papstamt richtig versteht, dann nicht, denn dem Papst obliegt es, die Gläubigen im Glauben zu stärken und nicht zu verwirren!

Die Dubia wurden von hohen Kardinälen gestellt, sie sind also substanzieller Natur, was das richtige Glaubensverständnis anbetrifft.

Nach Ihrer Deutung wäre der Papst auch frei Golf zu spielen statt um sich um den Glauben und die Kirche zu kümmern. Das Amt ist aber kein monarchisches sondern ein dienendes!

Zu Ihrer zweiten Antwort (Abu-Dhabi Erklärung):
Nach Ihrem Verständnis kann ein Papst a priori keine Irrlehre vertreten, weil er ja die höchste Instanz der amtlichen Kirche darstelle. Alles, was also dann der Papst sagt, wird zur amtlichen Erklärung der Kirche, unabhängig davon, ab diese Erklärung mit dem vereinbar ist, was alle Päpste vorher erklärt haben. Danach wäre es unmöglich, dass ein Papst in die Irre geht und falsche theologische Positionen vertritt.


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 girsberg74 9. Jänner 2020 
 

Genau hier versagt PF!

@C+M+B [@Bernhard Joseph - Papst antikatholisch?]

„ … ES STEHT DEM PAPST FREI, DUBIA ZU BEANTWORTEN ODER NICHT.“

Die „Dubia“ behandeln eine Frage der Lehre (einer Irrlehre). Ein Papst kann einer Entscheidung in einer Lehrfrage nicht ausweichen; er begünstigt sonst Häresien, nimmt seine Verantwortung nicht ernst. Er ist in seiner Gleichgültigkeit gegenüber den gestellten Fragen selbst ein Häretiker.


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 C+M+B 9. Jänner 2020 

@cooperatorveritatis - Muss ein Papst konservativ sein?

Mit „konservativ“ meine ich, das Glaubensgut wahrend u. bewahrend (conservare) und damit welt- u. kirchengestaltend in Gegenwart u. Zukunft hinein zu agieren (progredi). Ich meine damit nicht, Dinge zu vertreten, die einer mehr traditionsorientierten Gruppe von Katholiken wichtig sind.

Dennoch einige Bsp. für Letzteres im Denken von Papst Franziskus:
- Handhabung von Exkommunikation
- Anprangerung der Abtreibung
- schärfste Erklärung gegen Homosexualität, die je ein Papst äußerte (AL 251)
- kirchenpolitische und kircheninterne Transparenz
- Anmahnung einer armen Kirche (gegen die Kirchensteuer)
- Betonung nicht nur der Erlösungsordnung, sondern auch der auf erstere hingeordneten Schöpfungsordnung
- Rückbesinnung auf die großen Ordensgründungen der Kirche, Skepsis gegenüber ständigen Neugründungen u. Charismatikern
- die unverblümte Rede vom Teufel
u.a.m.

Diese Äußerungen als bloßes päpstliches „Manöver“ zu bezeichnen, steht Ihnen frei. Dass es das ist, müssten Sie noch begründen.


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 girsberg74 9. Jänner 2020 
 

Bitte kein Orakel, sondern Klarheit!

@Aegidius „Es soll ja auch Menschen geben, "die einfach zu doof" sind, um selbst zu sehen, wie sie in die Häresie abgleiten.“

An dieser Stelle bitte klar sagen: Wer?


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 athanasius1957 9. Jänner 2020 
 

Diese EXKOMMUNIKATION ist ein Kompliment!

Sogar mein Nick-Heiliger Athanasius wurde verbannt, exkommuniziert, als Bischof abgesetzt und quasi kaltgestellt. Nicht desto trotz kam er immer wieder zurück und wurde rehabilitiert.


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 C+M+B 9. Jänner 2020 

@Aegidius - Die These, ich verbreite Thesen

1. Die These stellten meine Gegner auf: «Der Papst ist häretisch.» Wenn ein Katholik wie ich sagt, der Papst sei NICHT häretisch, so ist das keine These, sondern Glaubensgut.
2. Auch hier keine These, sondern eine logische Schlussfolgerung:
Ein Eremit lebt qua definitionem weltabgeschieden und ist mit der Welt lediglich über das Gebet verbunden. Sich via eigene Webseite mit der Restwelt zu vernetzen widerspricht seiner Lebensform.
3. Dass der Papst seine Dynamik in der ignatianischen Form von Anruf-Antwort gestaltet, ersieht man daraus, wie sehr er auf die zahlreichen aktuellen Anforderungen der Zeit u. Weltlage antwortend eingeht. Keine These, sondern Tatsache.
4. Jeder Christ muss konservativ und progressiv zugleich sein (nicht konservativistisch od. progressistisch); bewahren ohne Bewegung ist Traditionalismus, Fortschreiten ohne Erbe ist leerer Dynamismus.
5. Dass der Papst erfrischend ist, zeigt sich nicht zuletzt an unserem Disput. Es ist aber keine These, sondern Ansichtssache.


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 C+M+B 9. Jänner 2020 

@JuM+ - Ist der Papst heidnisch veranlagt?

Können Sie belegen, dass das kniende Gebet um die Amazonien-Utensilien, bei welchem der Papst zugeschaut hatte, ein neuer "Kult des Vatikans" ist? Können Sie nachweisen, das hierbei Standbilder ANGEBETET wurden? Oder könnten es auch einfach lokale, den hergereisten Menschen traditionell wichtige Attribute gewesen sein (ein Mutter-Kind-Bild), die man vor den geglaubten wahren Gott hingelegt hat?
Bei den Kirchenvätern gibt es beide Haltungen: a) alle vor- oder nicht-christlichen Bildnisse zu zerstören, oder b) sie ins Christliche zu transformieren. Der Papst schien b) befolgen zu wollen; der Mann, der die Figuren später in den Tiber warf, hingegen a).


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 Aegidius 9. Jänner 2020 
 

C+M+B, als Hilfestellung für Sie gedacht. Ihre gewagten Thesen lauten:

1. Der Papst ist kein Häretiker (diesmal richtig geschrieben!)
2. Es geziemt sich nicht für echte Eremiten, eine Webseite zu unterhalten.
3. Franziskus hört alles Begegnende als Anruf Gottes, auf den je neu geantwortet werden muss, geantwortet aus den Schätzen und Vorräten der Kirche zwar, aber immer in Bezug auf den begegnenden Menschen und seine Lage.
4. (implizit) Was auch immer Sie mit 3. meinen, Sie behaupten, es ist katholisch.
5. "Progressiv "heißt „in alle Welt hinaus".
6. "Progressiv" kann der Christ nur gehen, wenn er sein Glaubensgut „konservativ“-bewahrt.
7. Der Papst lebt irgendetwas "auf erfriscxhende Weise" vor.

Abgesehen davon, daß Ihre Dialektik zu "progressiv" und "konservativ" schon an Spadaro-Mathematik erinnert, würde mich interessieren, ob Sie (ich verlange ja gar nicht 12 wie cooperatorveritatis) wenigstens ein einziges klitzekleines Beispiel für Ihre steilen Thesen vorlegen können. Schon einmal Danke für Ihre Mühen!


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 C+M+B 9. Jänner 2020 

@Bernhard Joseph - Papst antikatholisch?

Warum beantwortet Franziskus dann nicht die Dubia?
DAS MÜSSEN SIE DEN PAPST FRAGEN, NICHT MICH.
DUBIA (Zweifel) SIND JEDOCH NOCH LANGE KEIN HÄRESIEVORWURF.
ES STEHT DEM PAPST FREI, DUBIA ZU BEANTWORTEN ODER NICHT.

Und wie steht es mit der Abu-Dhabi Erklärung - ist diese mit der bisherigen Lehre der Kirche vereinbar?
DAVON MUSS MAN ZUNÄCHST AUSGEHEN, WENN DIE AMTLICHE KIRCHE SIE MITUNTERSCHREIBT, BZW. DAS GEGENTEIL BEWEISEN. UNKLARHEITEN ODER AUSLASSUNGEN IN EINEM INTERRELIGIÖSEN DOKUMENT VON SEITEN DES KATHOLISCHEN AMTES BELEGEN NOCH KEINE HÄRESIE. HÄRESIE BESTEHT IN EINER DEKLARATIVEN THEOLOGISCHEN FALSCHAUSSAGE.

Und was lässt sich theologisch unter Voranschreiten verstehen, etwa dass zentrale Lehrinhalte sich überlebt haben?
WENN ZU BELEGEN WÄRE, DASS DER PAPST EXPLIZIT ZENTRALE KATHOLISCHE LEHRINHALTE AUFGIBT ODER SOLCHE ALS „ÜBERLEBT“ ERKLÄRT, DANN WÄRE DER PAPST LATAE SENTENTIAE AMTSENTHOBEN. NICHT-ERWÄHNEN ODER NICHT-BETONEN VON LEHRINHALTEN IST KEIN NEGIEREN SOLCHER.


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 JuM+ 9. Jänner 2020 
 

@C+M+B: Ist der Pachamama-Kult des Vatikan auch so eine erfrischende Weise?

Dass die beiden Begriffe „konservativ“ und „progressiv“ zwei Seiten der einen Medaille Christi sind und aufeinander verweisen, lebt dieser Papst auf täglich erfrischende Weise vor.


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 cooperatorveritatis 9. Jänner 2020 
 

@C+M+B

Mache ich gerne.
Sie haben eine kurze Betrachtung zu "Konservativ" und "Pro-
gressiv" vorgelegt und dann geschrieben (=These):

"Dass die beiden Begriffe „konservativ“ und „progressiv“ zwei Seiten der einen Medaille Christi sind und aufeinander verweisen, lebt dieser Papst auf täglich erfrischende Weise vor."

Und für diese Behauptung, insbesondere für die konservative
Komponente, bitte ich Sie, mal einige Beispiele zu geben. Die
Zahl 12 war nur eine kleine ironische Überspitzung, die Sie
mir hoffentlich nachsehen werden.

Ich sehe übrigens in der einen oder anderen konservativen
Anwandlung, die bei diesem Papst auch mal vorkommen mag, nur
Mannöver der Verwirrung, mit denen konservative und damit
eigentlich papsttreue Katholiken bei der Stange gehalten
werden sollen. Diese Manöver sind aber nicht durch eine
wirkliche Herzenshaltung gedeckt (Beispiel: "Abtreibung ist
wie ein Auftragsmord").


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 Stephaninus 9. Jänner 2020 
 

Gestern auf Bibel-TV

Die Eremiten werden also mit der höchsten Kirchenstrafe belegt. Da kennt man kein Pardon. Es geht aber auch anders: Ich habe gestern auf Bibel-TV den Schlussteil eines Interviews mit dem Generalvikar des Bistums Essen gesehen. Es ging um den synodalen Weg. Bei allem Respekt: Sollten sich solche Vorstellungen des Katholizismus durchsetzen, wäre die Auflösung der Kirche Fakt. Aber eben: Häresien links sind längst salonfähig und episkopal etabliert.


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 C+M+B 9. Jänner 2020 

@cooperatorveritatis

Ich sehe nicht, dass ich irgendwo eine These aufgestellt hätte. Darum weiß ich auch nicht, worauf sich Ihre Bitte bezieht. Sie werden es mir sicher erläutern...


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 hape 9. Jänner 2020 

Dialogverweigerung

Die drei sind nicht die einzigen, die Papst Franziskus Häresien unterstellen, bzw. die ihm unterstellen, dass er Häresien duldet, wenn nicht gar protegiert. Es gibt viele Webseiten, die solche Vorwürfe detailliert auflisten, mit der entspr. theol. Begründung. So wie es aussieht, werden diese Listen täglich länger.

Was die Dialogverweigerung angeht, die der Exkommunikation der drei Eremiten vorausging, so lehrt der gesunde Menschenverstand, dass das eine Vorgeschichte haben muss. Auch ich habe schon die unangenehme Erfahrung gemacht, dass mancher Dialog garnicht der gemeinsamen Wahrheitsfindung dient, sondern nur eine billige Alibi-Veranstaltung war. Wozu aber ein Dialog, wenn das Ergebnis von demjenigen diktiert wird, der am längeren Hebel sitzt?

Wer die Macht hat zu exkommunizieren, hat deshalb noch lange nicht recht. Die Kirche kann bei der Exkommunikation irren. Im Zeitalter der Klerikalismus muss man aber wohl auch damit rechnen, dass das Amt missbraucht wird.


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 C+M+B 9. Jänner 2020 

Weder - noch

Weder ist der Papst ein Häretiker (eine solche Aussage gehörte ohnehin theologisch differenziert begründet), noch geziemt es sich nicht für echte Eremiten, eine Webseite zu unterhalten. Statt "Eremit + Webseite" würden die drei gescheiter als Weltpriester fungieren, dann würden sie vielleicht die Dynamik eines Franziskus besser verstehen, der - als Jesuit in ignatianischer Tradition - alles Begegnende als Anruf Gottes hört, auf den je neu geantwortet werden muss, geantwortet aus den Schätzen und Vorräten der Kirche zwar, aber immer in Bezug auf den begegnenden Menschen und seine Lage.
„Konservativ“-bewahrend geht der Christ „progressiv“ (=weiterschreitend) „hinaus in alle Welt“ (Mk 16,5); progressiv „in alle Welt hinaus“ kann der Christ nur gehen, wenn er sein Glaubensgut „konservativ“-bewahrt. Dass die beiden Begriffe „konservativ“ und „progressiv“ zwei Seiten der einen Medaille Christi sind und aufeinander verweisen, lebt dieser Papst auf täglich erfrischende Weise vor.


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 cooperatorveritatis 9. Jänner 2020 
 

Riesenchance vergeigt!

@wedlerg
Ja, ich gebe Ihnen recht, aber das Gesprächsangebot
hätten die 3 nicht ausschlagen dürfen. Sie hätten
mit viel belastbaren Materials gegen Franziskus in
solch Gespräch gehen können. Riesenchance vergeigt!
Unklug!


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 wedlerg 9. Jänner 2020 
 

große Toleranz

Die Anhänger der Toleranz sind besonders groß im Ausüben von Toleranz.


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 Aegidius 9. Jänner 2020 
 

Eremitus emeritus?


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 edith7 9. Jänner 2020 
 

Geborsamsverweigerung als Pflicht

Hut ab vor den schottischen Eremiten!
Offenbar bietet die Einsiedelei einen natürlichen Schutz vor geistiger Ansteckung durch das säkulare Welt- und Kirchengetriebe und hilft, klaren Kopf zu bewahren.
Inzwischen wird es auch für einfache katholische Gläubige zunehmend zur Pflicht, ihren Oberen den Gehorsam zu verweigern, wenn die gültigen Wahrheiten des Glaubens durch sie verfälscht werden.
Häresie liegt z. B. vor, wenn der Papst die Praxis einiger Ortskirchen gutheißt, die sexuell aktive Ehebrecher zur Kommunion zulassen, oder wenn er, wie in der Erklärung von Abu Dhabi (04.02.2019), den Pluralismus und die Verschiedenheit der Religionen als gottgewollt bezeichnet, wo doch die Menschen nur durch Jesus Christus das Heil erlangen können.


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 Chris2 9. Jänner 2020 
 

Wo sind eigentlich die Kriterien definiert,

wie und wann sich ein Bischof oder Papst selbst exkommuniziert? Klar: Wenn ein Papst "Priesterinnenweihen" erlaubt oder gar selbst eine Priesterweihesimulation an einer Frau vornimmt, hat er sich, wie die Beteiligten damals auf der Donau, selbst exkommuniziert, weil er dem de facto im Abendmahlssaal erklärten Willen Gottes widerspricht. Aber was ist z.B. mit Irrlehren, die man bewusst "laufen lässt"? Oder de-facto-Änderungen der Lehre durch Interpretationen zu Fußnoten Synodaler Schreiben? Oder durch Interviews in Flugzeugen?


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 JuM+ 9. Jänner 2020 
 

Haben die Eremiten Recht oder nicht?

Diese Frage hat sich doch immer wieder über die Jahrhunderte der Kirche gestellt.
„Die Wahrheit wird Euch freimachen“.


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 Chris2 9. Jänner 2020 
 

Na ja,

so ganz falsch ist diese Analyse ja nicht. Man lasse mich raten: Die Mönche haben außerdem den außerordentlichen Ritus zelebriert, so wie andere Gemeinschaften und Bistümer, die Franziskus zerschlagen oder durch weniger renitentes Personal auf Linie gebracht hat, weil, sagen wir mal, 5 von 100 Ordensmitglieder den bisherigen Weg "a schtückwait nisch ganz so doll" fanden? Liebes kath.net-Team, bitte dranbleiben, der Fall könnte interessant sein.


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