Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

10 Staaten unterstützen US-Protest gegen UNO-Konferenz

20. November 2019 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Bevölkerungskonferenz von Nairobi sei bereits im Vorfeld manipuliert worden. Ihre Beschlüsse hätten keine internationale Gültigkeit, heißt es in einer Stellungnahme.


Nairobi (kath.net/lifesitenews/jg)
Zehn Staaten haben eine Erklärung der US-Regierung unterzeichnet, das die Agenda der Bevölkerungskonferenz in Nairobi von 12. bis 14. November kritisiert. Erklärungen die von der Konferenz verabschiedet werden, haben keine normative Bedeutung, betonen die Unterzeichner.

Die Erklärung, die von Ägypten, Belarus, Brasilien, Haiti, Libyen, Polen, Senegal, St. Lucia, Uganda und Ungarn unterzeichnet wurde, stellt darüber hinaus fest, dass es kein Recht auf Abtreibung gibt. Das internationale Recht lege fest, dass jeder das Recht auf Leben habe, heißt es in der Erklärung mit Bezug auf Artikel 3 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung. Die Erklärung wurde am 14. November auf der Konferenz präsentiert.


Die Konferenz wurde vom Weltbevölkerungsfonds der UNO (UNFPA) und der Regierung Dänemarks als Folgekonferenz zum Bevölkerungsgipfel in Kairo vor 25 Jahren organisiert. An der Vorbereitung waren Regierungen anderer Länder beteiligt, die sich ebenfalls für liberale Abtreibungsregelungen einsetzen, darunter Kanada, Island, Finnland, Irland, Australien und Italien. Unternehmen wie Bayer und General Electric und Stiftungen wie die Ford Foundation waren ebenfalls Partner der Konferenz.

Schon im Vorfeld hat die Konferenz für Kritik gesorgt. Die Auswahl der Regierungen, welche die Konferenz vorbereiteten, sei sehr äußerst selektiv erfolgt, sagte Stefano Gennarini vom Center for Family and Human Rights (C-FAM). Lebensschutzorganisationen seien von Anfang an ausgeschlossen gewesen, sogar jene, die bei den Vereinten Nationen akkreditiert seien, kritisierte er.

Die Erklärung der US-Regierung brachte diese Einwände auf das Podium der Konferenz. Sie hätten sich „mehr Transparenz und Inklusivität“ bei der Vorbereitung gewünscht sowie klare Kriterien für den Zugang zivilgesellschaftlicher Organisationen, heißt es in dem Dokument.

Die Ergebnisse des Gipfels hätten keine normative Wirkung, weil sie weder zwischen den Regierungen verhandelt noch Ergebnis eines Prozesses zur Konsensfindung seien. Sie sollten daher in zukünftigen Dokumenten nicht zitiert oder vorausgesetzt werden.

Die Unterzeichnerstaaten kritisieren die einseitige Fokussierung auf bestimmte Aspekte des Aktionsprogramms der Bevölkerungskonferenz von Kairo, die nicht den Intentionen aller Mitgliedsstaaten entsprechen würden. Sie werfen den Organisatoren der Konferenz vor, mehrdeutige Formulierungen und Ausdrücke zu verwenden, deren Inhalt international nicht einheitlich verstanden werde und Vorbehalte und Rücksichten missachte, die in der Konferenz von Kairo festgelegt worden seien. Dazu zählen sie in erster Linie den Begriff „sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte“. Unter dieser Bezeichnung könne auch Abtreibung aktiv beworben werden, stellen die Unterzeichner fest.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

UNO

  1. US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren
  2. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  3. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  4. Deutscher und französischer Außenminister fordern Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin
  5. Vatikan setzt sich für Erneuerung der UN ein
  6. China attackiert Lebensschutz-Maßnahmen der US-Regierung bei den Vereinten Nationen
  7. UN-Sonderberichterstatterin: Leihmutterschaft ist Gewalt gegen Frauen und Kinder
  8. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen
  9. US-Regierung gegen Abtreibungs-Agenda der Vereinten Nationen
  10. ‚Keinen Cent mehr für Judenhass!’







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  4. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  5. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  6. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  7. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  10. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  11. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  14. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  15. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz