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9. Juli 2019 in Prolife, 9 Lesermeinungen
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Aktion Lebensrecht für Alle zur Preisverleihung an Abtreibungsärztin Kristina Hänel: "Kann es ein Dienst an der Gesundheit sein, wenn bei denen von Frau Hänel angebotenen 'Behandlungen' regelmäßig einer der beiden Patienten in ihrer Praxis stirbt?"


Fulda (kath.net/ALfA) "Kann es ein Dienst an der Gesundheit sein, wenn bei denen von Frau Hänel angebotenen 'Behandlungen' regelmäßig einer der beiden Patienten in ihrer Praxis stirbt?" Das fragt Cornelia Kaminski, Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle, ALfA e.V. Sie reagiert damit auf die Preisverleihung "Marburger Leuchtfeuer" durch den Marburger Oberbürgermeister an die Abtreibungsärztin Kristina Hänel.

Kaminski führt aus: Der Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies zeichnet am 9. Juli die Allgemeinmedizinerin Kristina Hänel mit dem von der Humanistischen Union und der Stadt Marburg gemeinsam ausgelobten „Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte“ aus. Als Begründung führt er an, dass Frau Hänel ebenso wie die zweite Preisträgerin „ihren Dienst an der Gesundheit richtungsweisend und beispielgebend an moralischen und ethischen Grundsätzen ausrichte“.

Diese Preisverleihung ist in hohem Maße fragwürdig. Abgesehen von der rechtlichen Fragwürdigkeit – ein Amtsträger würdigt eine Ärztin dafür, dass sie wiederholt gegen bestehendes Recht verstoßen hat – stellt sich die Frage, ob Frau Hänel tatsächlich einen richtungsweisenden Dienst an der Gesundheit unter beispielhafter Ausrichtung an moralischen und ethischen Grundsätzen leistet.


Kann es ein Dienst an der Gesundheit sein, wenn bei denen von Frau Hänel angebotenen „Behandlungen“ regelmäßig einer der beiden Patienten in ihrer Praxis stirbt?

Ist es moralisch und ethisch beispielhaft, wenn, wie Kristina Hänel in ihrem Buch beschreibt, sie Abtreibungen durchführt, um Seitensprünge zu vertuschen? Oder wenn ein Arzt eine Abtreibung durchführt, bloß weil die Eltern kein Mädchen wollen? Auch diese Dienstleistung bietet Hänel an, wie in ihrem Buch „Die Höhle der Löwin“ nachzulesen ist (Die Höhle der Löwin: Geschichten einer Ärztin über Abtreibung, Ulrike Helmer Verlag 2018, S. 174-179).

„Wer wie Kristina Hänel seine Definition, wann ein neues Menschenleben beginnt, nicht an wissenschaftlichen Fakten orientiert, sondern für sich persönlich als den Augenblick der Geburt festlegt, dient mit dieser Sichtweise weder der Gesundheit, noch handelt er beispielgebend nach moralischen und ethischen Grundsätzen. Er handelt vielmehr völlig willkürlich nach eigenem Gutdünken und führt dabei wissentlich Frauen hinters Licht,“ so die Bundesvorsitzende der ALfA, Cornelia Kaminski.

Wenn dieser Dienst von Frau Hänel beispielgebend ist, wie in der Begründung formuliert wird, dann bedeutet dies folgendes:

Es ist beispielgebend, die Definition dessen, was ein Mensch ist, selbst vorzunehmen und biologische Fakten dabei außer Acht zu lassen.

Es ist beispielgebend, diejenigen, die man dann als „Nicht-Menschen“ definiert hat, zu töten.

Es ist beispielgebend, Frauen in Bezug auf ihre Behandlung unzureichend aufzuklären,

Es ist beispielgebend, sich wiederholt und dauerhaft über bestehendes Recht und Gesetz hinwegzusetzen.

Mit Frau Hänel ehrt die Stadt Marburg eine Ärztin, die Abtreibungen durchführt, und sieht gleichzeitig tatenlos zu, wie die letzte geburtshilfliche Einrichtung im gesamten Kreisgebiet (mit Ausnahme der Universitätsklinik) geschlossen wird. Der Oberbürgermeister nutzt sein Amt, um verfassungswidrige Positionen gesellschaftsfähig zu machen. Das ist medizinisch, ethisch, menschlich und politisch äußerst bedenklich.

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob vor oder nach der Geburt, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).

Pressefoto Cornelia Kaminski


Foto C. Kaminski (c) privat


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Lesermeinungen

 paul_1 12. Juli 2019 
 

Authentisch

Eigentlich wollt ich nur das dumme Argument der Abtreibungsbefürworter entkräften, dass der Körper der Frau ihr gehört.

Wir sind auf der Erde um den Willen des Vaters zu tun. Wenn es der Wille des Vaters ist, dass sie schwanger ist, dann kann die Frau nicht einfach das Kind abtreiben.

Sie ist in ihren Handel an die Gebote des Vaters gebunden. Die liebe tut deinen Nächsten nichts Böses.

Ein Kind einfach zu töten ist böse!

Eine christliche katholische Frau darf keine Abtreibung vornehmen. Eine Ungläubige Frau könnte es tun aber wenn sie zum Glauben findet wird sie erkennen, dass sie gegen den Willen des Vaters gehandelt hat und muss Buße tun.

Schwieriges Thema obwohl doch so einfach. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich hätte auch nicht gewollt, dass meine Mutter mich abgetrieben hätte. Wie ihr wollt dass auch die Menschen tun so tut auch ihr!

Hätten uns Mütter uns alle abgetrieben, dann würde es uns alle nicht mehr geben!


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 Authentisch 10. Juli 2019 

@paul_1 und @ora et labora

Ich habe im ersten Impuls und auch "Empfehlen" gedrückt bei @paul_1. Im gleichen Moment kam mir ein Einwand dahingehend, wie "@ora et labora" dies "begründet". - Vielleicht wollte @Paul_1 sagen, dass NUR GOTT über Leben und Tod entscheidet, entscheiden "darf" und nicht "was z. B. eine (Abtreibungs)Ärztin [Frau Dr. Hänel] für (über)lebenswert erachtet.
Wir befinden uns aktuell in einer "fürchterlichen" Ver-/Ent-Rückung der Welt. Wir müssen beten! Zum einen für die "verirrten", fehlgeleiteten Menschen/Seelen und um Gnade bei Gott für diese und für die Welt, dass Gott barmherzig "Einhalt gebiete". Dass neue Heilige eintreten für die Welt: heilige Priester, wahre Politiker, wahre Menschen des Glaubens!


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 Nussknacker 9. Juli 2019 
 

Vielen Dank Frau Kaminsky,

dass sie die Widersprüche dieser menschen- und lebensverachtenden Ideologie so klar aufzeigen.
Der Mensch scheint nicht Willens zu sein, aus seinen Fehlern zu lernen.
Widersprüche bzw Lügen, das Wort wider dem Wort Gottes, führt immer wieder ins Elend und kostet unzählige Menschenleben.

Das Leben der Allgemeinheit und einzelner Menschen kann nicht an Wohlbefinden zunehmen, wenn man dafür das Leben von Menschen, noch dazu der Wehrlosesten opfert ,und diese dahin mordet.

Gedanken, Worte und Werke des Einzelnen haben Einfluss auf die Allgemeinheit, sowie die Allgemeinheit auf den Einzelnen Einfluss ausübt.
Im Guten sowie im Bösen.
"Keiner lebt sich selber und keiner stirbt sich selber", um es mit Paulus zu sagen.


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 lakota 9. Juli 2019 
 

@paul_1

Sie meinen wohl "sie DARF es nicht durch Abtreibung entscheiden". Können tut sie es schon und leider tun es auch viele.


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 paul_1 9. Juli 2019 
 

ora et labora

ora et labora
Das habe ich eigentlich gemeint, nämlich dass nicht die Frau es bestimmen kann sondern der Vater festlegt wer ein Kind bekommt.
Wenn eine Frau gebiert hängt von seinen Willen ab. Sie kann es nicht selbst durch Abtreibung entscheiden.


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 girsberg74 9. Juli 2019 
 

„Richtungsweisend“ - stimmt!

Zitat:
„Als Begründung führt er an, dass Frau Hänel ... ‚ihren Dienst an der Gesundheit richtungsweisend und beispielgebend an moralischen und ethischen Grundsätzen ausrichte‘“.

Kommentar:
„Richtungsweise“ stimmt schon, das weiß am besten die Rentenversicherung, nur dürfte die Rentenversicherung DIESE Richtung nicht begrüßen; denn der Herr Bürgermeister kommt für die Ausfälle nicht auf.

Wenn eine Sache nach moralischen und ethischen Grundsätze ausgerichtet ist, so ist das immer zu begrüßen. Gegen eine solche Rede eines Bürgermeisters ist in der Regel nichts einzuwenden, solange man die Grundsätze dieses Bürgermeisters nicht kennt.

Was für ein Bürgermeister, was für eine Stadt, was für eine Gesellschaft!


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 ora et labora 9. Juli 2019 
 

@ paul_1

Mord an den Ungeborenen hat wohl nichts mit Gottes Willen und Reich zu tun.

Gott bestimmt nicht dass ein Kind getötet werden soll, sondern der Mensch,der dieser Versuchung durch den Teufel erlegen ist...


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 Eliah 9. Juli 2019 
 

Das Goldene Kalb des 21. Jahrhunderts

Die Preisverleihung zeigt, dass die Abtreibung das Goldene Kalb der heutigen Zeit ist. Ihm wird alles, aber auch alles zu Füßen gelegt. Die satanische Bosheit des Blutopfers ungeborener Kinder rechtfertigt in den Augen der Anhänger dieses Kults sofar die zielgerichtete Beseitigung von Mädchen.


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 paul_1 9. Juli 2019 
 

dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf der Erde.

Was wir selbst über eine Sache denken ist nutzlos sondern wir müssen immer schauen was der Wille des Vaters ist. Der Herr bestimmt, wann wie und wo ein Kind auf die Welt kommt.


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