Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  9. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  10. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  11. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  12. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  13. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  14. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  15. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien

Nicht jedes Begrünungsprogamm ist hilfreich

17. Juni 2019 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wer den rechten Umgang mit den Grünen lernen will, gehe bei Papst Benedikt XVI. in die Schule. Diese Klarheit lassen nicht wenige deutsche Bischöfe vermissen - Der Montagskick von Peter Winnemöller über ein Treffen zwischen der DBK und den Grünen


Berlin (kath.net)
Ein Spitzengespräch der deutschen Bischöfe mit „Bündnis90/Die Grünen“ meldete die Pressestelle der DBK Ende der vergangenen Woche. Sowas war in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts ungefähr so wahrscheinlich, wie es heute ein Gespräch mit der AfD wäre. Die Schmuddelkinder von einst sind mehrheitsfähig geworden oder halten sich zumindest dafür. In den 30 Jahren warnte die Kirche die Arbeiter noch mit dramatischen Worten vor der Sozialdemokratie, deren Vertreter heute ganz normale Gesprächspartner der Bischöfe sind.
Es könnte eine reine Machtperspektive sein. Eine Affinität des Episkopats zur weltlichen Macht ist in Europa eine Erblast aus Zeiten, als Bischöfe noch Fürsten waren. Man hat sich von der politischen Macht nie ganz verabschiedet, auch wenn man sie selber nicht mehr ausübt. In der Verneigung der Bischöfe vor der Ideologie der Grünen spiegelt sich das in unsere Zeit hinein.


Insgesamt, so die Pressemeldung der DBK, sei das Gespräch von dem Respekt vor den jeweiligen Wertepositionen geprägt gewesen.
Die Partei Bündnis 90/ Die Grünen ist die Partei, die sich federführend für ein verfassungswidriges „Recht auf Abtreibung“ einsetzt. Bei aller Höflichkeit und Diplomatie in der Abfassung von Pressemeldungen, ist es dennoch nicht denkbar, diesen Dissens zu verschweigen. Oder verneigt man sich seitens der deutschen Bischofskonferenz jetzt auch davor? Ferner sind die Grünen, um noch ein weiteres Beispiel zu nennen, treibende Kraft bei Etablierung von Gendermainstreaming und der nicht weniger schöpfungswidrigen Förderung sexueller Vielfalt. Nicht zu reden von der teilweise dramatischen pädophilen Vergangenheit im grünen Milieu. Auch vor dieser Werteposition können Bischöfe der Kirche keinen Respekt haben. Oder vielleicht doch?

Wer den rechten Umgang mit den Grünen lernen will, gehe bei Papst Benedikt XVI. in die Schule. In seiner Rede vor dem deutschen Bundestag nannte der Papst die Grünen als Beispiel, ohne sie namentlich zu nennen, da diese als junge Menschen einen wichtigen Gedanken, unseren defizitären Umgang mit der Natur, entdeckt und forciert hatten. Einen weiteren Gedanken zu entdecken regte der Papst an, nämlich unseren defizitären Umgang mit der Wahrheit. Auch hier nannte der Papst direkt ein Beispiel. „Es gibt auch eine Ökologie des Menschen. Auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muss und die er nicht beliebig manipulieren kann. Der Mensch ist nicht nur sich selbst machende Freiheit. Der Mensch macht sich nicht selbst.“ Das wäre eine Klarheit, die man sich auch von deutschen Bischöfen im Umgang mit den grünen Populisten wünschen würde.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Montagskick

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  3. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. ZDF hasst Katholiken
  6. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. Geht zu denen, die Christus nicht kennen
  9. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  13. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz