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Nicht jedes Begrünungsprogamm ist hilfreich

17. Juni 2019 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
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Wer den rechten Umgang mit den Grünen lernen will, gehe bei Papst Benedikt XVI. in die Schule. Diese Klarheit lassen nicht wenige deutsche Bischöfe vermissen - Der Montagskick von Peter Winnemöller über ein Treffen zwischen der DBK und den Grünen


Berlin (kath.net)
Ein Spitzengespräch der deutschen Bischöfe mit „Bündnis90/Die Grünen“ meldete die Pressestelle der DBK Ende der vergangenen Woche. Sowas war in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts ungefähr so wahrscheinlich, wie es heute ein Gespräch mit der AfD wäre. Die Schmuddelkinder von einst sind mehrheitsfähig geworden oder halten sich zumindest dafür. In den 30 Jahren warnte die Kirche die Arbeiter noch mit dramatischen Worten vor der Sozialdemokratie, deren Vertreter heute ganz normale Gesprächspartner der Bischöfe sind.
Es könnte eine reine Machtperspektive sein. Eine Affinität des Episkopats zur weltlichen Macht ist in Europa eine Erblast aus Zeiten, als Bischöfe noch Fürsten waren. Man hat sich von der politischen Macht nie ganz verabschiedet, auch wenn man sie selber nicht mehr ausübt. In der Verneigung der Bischöfe vor der Ideologie der Grünen spiegelt sich das in unsere Zeit hinein.


Insgesamt, so die Pressemeldung der DBK, sei das Gespräch von dem Respekt vor den jeweiligen Wertepositionen geprägt gewesen.
Die Partei Bündnis 90/ Die Grünen ist die Partei, die sich federführend für ein verfassungswidriges „Recht auf Abtreibung“ einsetzt. Bei aller Höflichkeit und Diplomatie in der Abfassung von Pressemeldungen, ist es dennoch nicht denkbar, diesen Dissens zu verschweigen. Oder verneigt man sich seitens der deutschen Bischofskonferenz jetzt auch davor? Ferner sind die Grünen, um noch ein weiteres Beispiel zu nennen, treibende Kraft bei Etablierung von Gendermainstreaming und der nicht weniger schöpfungswidrigen Förderung sexueller Vielfalt. Nicht zu reden von der teilweise dramatischen pädophilen Vergangenheit im grünen Milieu. Auch vor dieser Werteposition können Bischöfe der Kirche keinen Respekt haben. Oder vielleicht doch?

Wer den rechten Umgang mit den Grünen lernen will, gehe bei Papst Benedikt XVI. in die Schule. In seiner Rede vor dem deutschen Bundestag nannte der Papst die Grünen als Beispiel, ohne sie namentlich zu nennen, da diese als junge Menschen einen wichtigen Gedanken, unseren defizitären Umgang mit der Natur, entdeckt und forciert hatten. Einen weiteren Gedanken zu entdecken regte der Papst an, nämlich unseren defizitären Umgang mit der Wahrheit. Auch hier nannte der Papst direkt ein Beispiel. „Es gibt auch eine Ökologie des Menschen. Auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muss und die er nicht beliebig manipulieren kann. Der Mensch ist nicht nur sich selbst machende Freiheit. Der Mensch macht sich nicht selbst.“ Das wäre eine Klarheit, die man sich auch von deutschen Bischöfen im Umgang mit den grünen Populisten wünschen würde.


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Lesermeinungen

 Adamo 17. Juni 2019 
 

Ich möchte ebenfalls behaupten, dass unsere deutschen Parteien

allesamt einen defizitären Umgang mit der Wahrheit haben.

Mit dieser angedeuteten Aussage hat unser em.Papst Benedikt XVI. in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag vollkommen recht.

Beispiele dazu gibt es zuhauf wenn man aufmerksam die Bundestagsdebatten verfolgt.


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 girsberg74 17. Juni 2019 
 

Und wieder einmal Bischöfe

In der Hauptsache sind es Persönlichkeitsproblem, die für Leitungsaufgaben ungeeignet machen.

Es fehlt an Geradlinigkeit und geistlicher Stärke, für das einzutreten, was sie mal gelobt haben.


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 Herbstlicht 17. Juni 2019 
 

eine erhellende Lektüre

Interessierten Lesern von kath.net empfehle ich folgenden Link:

https://www.publicomag.com/2019/05/publico-dossier-die-psychologie-des-gruenen-erfolgs/

Wenn man weiss, wie Meinungen gelenkt werden können ist man besser gefeit.
Es würde sicher nicht schaden, wenn auch Bischöfe sich gelegentlich einmal mit grüner Meinungslenkung beschäftigen würden.


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 Wunderer 17. Juni 2019 
 

Im Zusammenhang mit den sog. Grünen von Wertepositionen zu sprechen, verbietet sich. Die beteiligten Bischöfe hätten ein starkes Wort der Ermahnung sprechen müssen. Aber sie selber vertreten die Werte, die sich aus dem Glauben ergeben, nicht wie erforderlich, jedenfalls nicht diese Bischöfe- zum Schaden der Kirche und Gläubigen.
Es sind auch dieselben Bischöfe, die einen großen Bogen um Papst Benedikt XVI. machen und machten.
Was tun?- Beten und beten, auch Briefe schreiben oder Ähnliches und dann auch, wo möglich, aus dieser "Körperschaftskirche" gegebenenfalls austreten, die kaum jemandem eine Träne nachweinen wird.


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