Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. Kardinal Woelki bleibt Erzbischof von Köln
  3. 'Einige sähen mich lieber tot'
  4. Neuer Irrsinn - Indonesischer Erzbischof erklärt Impfverweigerer zu Sündern
  5. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  6. Impfpflicht für Messbesucher in kanadischer Erzdiözese
  7. Burke leidet an starken Nachwirkungen der Covid-Infektion - "Brief an jene, die für mich beten"
  8. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  9. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  10. Jede Verschlossenheit hält diejenigen auf Distanz, die nicht so denken wie wir
  11. Päpstliches Institut: Keine Gewissheit mehr über die Familie?
  12. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  13. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  14. Papst an junge Klimaaktivisten: "Macht Lärm, verschafft euch Gehör!"
  15. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“

Hilfe für Nahost-Christen: Melkiten-Patriarch Absi dankt Ungarn

3. März 2019 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Treffen mit Premier Orban: "Wir bitten Gott um Frieden und Hoffnung, damit alle christlichen Familien heimkehren können" - Seit 2016 flossen laut Orban aus Ungarn 24 Millionen Euro in Hilfsprojekte für verfolgte Christen


Budapest (kath.net/KAP) Eine hochrangige Bischofsdelegation der melkitischen griechisch-katholischen Kirche mit Patriarch Joseph Absi an der Spitze besucht in dieser Woche Ungarn und hat der Regierung in Budapest für deren Unterstützung der Christen im Nahen Osten gedankt. Am neuen Amtssitz von Premier Viktor Orban im Karmeliterkloster hoch über Budapest trafen die melkitischen Kirchenführer auch mit dem ungarischen Regierungschef zusammen. Orban verwies dabei darauf, dass Ungarn seit Herbst 2016 eine Summe von rund 24 Millionen Euro für Hilfsprojekte zur Verfügung gestellt, um verfolgte Christen in deren Heimatländern zu unterstützen.

In Syrien sei die Hilfe für junge Christen am dringendsten, damit diese nicht weiter in großer Zahl auswandern, sagte Patriarch Absi laut dem Onlineportal der katholischen Zeitung "Magyar Kurir" (Freitag) bei einem Vortrag an der Budapester NKE-Universität. "Wir möchten in unserer Heimat bleiben und den jungen Menschen dabei helfen", wandte sich der Patriarch an die Zuhörer, unter ihnen der für das Regierungsprogramm "Hungary helps" verantwortliche Staatssekretär Tristan Azbej sowie Nuntius Erzbischof Michael August Blume.


In diesem Sinn hatte auch die katholische Bischofskonferenz Ungarns Ende vergangenen Jahres zu einer Spendenaktion aufgerufen. Die Gläubigen hätten dabei rund 200.000 Euro für die Arbeit der syrischen Caritas und ein kirchliches Projekt ("Offene Krankenhäuser") gespendet, das auch den Ärmsten kostenfreien Zugang zu medizinischer Behandlung ermöglicht, teilte die Bischofskonferenz am Freitag mit.

Bei der Veranstaltung an der NKE-Universität wurde auch der zweite "Budapest-Bericht über die Christenverfolgung 2018" vorgestellt. Er enthält sicherheitspolitische Analysen, Maßnahmen des Vatikans zum Schutz der Christen, eine Übersicht zur Tätigkeit von Ordensgemeinschaften und kirchlichen Ritterorden in der Region und zum "Hungary Helps"-Programm. Schwerpunkt und gemeinsamer Nenner der an der Hilfe für die Nahostchristen beteiligten Einrichtungen ist die Vororthilfe, um Christen das Bleiben in ihrer Heimat zu ermöglichen.

Wiederaufbau in Homs

Der melkitischen Delegation gehören auch der Patriarchalvikar von Damaskus, Erzbischof Nicolas Antiba, sowie der Erzbischof von Homs, Jean-Abdo Arbach, an. In Homs gab es vor Ausbruch des Syrienkrieges eine starke christliche Gemeinde, 2014 wurde der IS aus der Stadt vertrieben. Die melkitische Erzdiözese vor Ort kümmert sich in ihren Jugendzentren um mehr als 4.000 Kinder, berichtete Arbach. Viele Familien erhielten Medikamente, Lebensmittel und finanzielle Unterstützung. Grundsätzliches Ziel sei, bei der Heimkehr der aus Homs geflüchteten Familien zu helfen. Dazu müssten weitere Wohnungen renoviert werden, so der Erzbischof: "Wir bitten Gott um Frieden und Hoffnung, damit alle christlichen Familien heimkehren können."
Der mit Rom verbundene melkitischen Kirche gehören laut der Stiftung "Pro Oriente" rund 1,6 Millionen Christen an; etwa die Hälfte lebt in Auslandsgemeinden in Brasilien, Argentinien und Australien. Der Syrer Joseph Absi wurde im Juni 2017 zum Patriarchen auf Lebenszeit gewählt.
In Ungarn besuchten Patriarch Abis und die Erzbischöfe Antiba und Arbach auch mehrere Melkiten-Gemeinden. So feierten sie in der 2014 geweihten melkitisch greichisch-katholischen Kirche in Gödöllö eine Vesper. Am Donnerstagabend stand ein Gottesdienst auf Einladung des emeritierten ungarischen Melkiten-Bischofs Szilard Keresztes in der griechisch-katholischen Kirche auf dem Rosenplatz in Budapest auf dem Programm. Daran nahmen auch Christen arabischer Muttersprache aus anderen Ländern teil.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 3. März 2019 

Danke wertes Kath.net Team- wieder eine frohmachende Botschaft aus Ungarn..

-
eines der ehemalg. s.g.Ostblockstaaten unter s.Zt.kommunistischem Regieme!

Es ist schon wertschätzend zu bezeichnen- wie gerade Länder, die selber in verg.Jahrzenten unter ideolg. Unterdrückung/ Bedrängnis + Verfolgung litten- u.was den chrisl. Glauben anbetraff- z.T. im Untergrund lebten u. treu durchhielten- auch teils bis zum Martyrium!
Dass diese Länder besonders offen sind- für die NOT-situationen des Nahen Osten- u. hier Syrien, kontinul. mit beachtl.finanzieller Hilfe unterstützen!
-
Es bewahrheitet sich, durchlittene Not- öffnet sensibler Herz u. Augen für die NOT des bzw. der Anderen!

Und dieses Ungarn ebenso für NOT-wendende Maßnahmen im eigenen Land eintritt- wie die jetzt vor kurzem
von der Regierung Orban gesetzl. vorgenom. großartigen finanzl. Familien- Unterstützung!
-
Da liegt offensichtl. dann auch der Segen des Himmels drauf!
-
Möge DIESER doch auch die Nachbarländer
mehr u. mehr "erreichen"!
-
In dieser Hoffnung dankb.verbunden..


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ungarn

  1. Ungarischer Kardinal Erdö: "Christus lässt uns nicht allein"
  2. Ungarn: Öffentliche Messen bleiben erlaubt
  3. Diplomat Eduard Habsburg: Papst versteht ungarische Migrationspolitik
  4. Budapester Kardinal Erdö verteidigt Weltkongress-Verschiebung
  5. Ungarns Bischöfe äußern sich zu "drängendsten" sozialen Problemen
  6. Anzahl kirchlicher Schulen in Ungarn seit 2010 verdoppelt
  7. Merkel und Orban erinnern an Flucht von DDR-Bürgern vor 30 Jahren
  8. Importierter Antisemitismus aus der muslimischen Welt
  9. Vorgeschobene und echte Gründe für Verteufelung von Viktor Orban
  10. Ungarische Regierung beschließt massive Familien-Förderung







Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Woelki bleibt Erzbischof von Köln
  2. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  3. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  4. 'Einige sähen mich lieber tot'
  5. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  6. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  7. "Infiziert vom Virus der Falschheit?"
  8. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“
  9. Burke leidet an starken Nachwirkungen der Covid-Infektion - "Brief an jene, die für mich beten"
  10. Immer gegen Woelki - Gefangen in der Sucht an der Vernichtung?
  11. Wenn der Bock zum Gärtner wird
  12. "Kardinal Woelki bleibt und das ist gut so"
  13. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  14. Initiative Dubium und Maria 1.0: „Quo Vadis“ Bischof Georg Bätzing?
  15. Es ist die Zeit, um auszurufen: Wächter (Jerusalems), erhebet euch

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz