Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  14. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  15. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert

Fünf Heilmittel gegen Traurigkeit nach Thomas von Aquin

17. Februar 2019 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weinen, seine Trauer mit einem Freund teilen, Baden und Schlafen gehören zu den Mitteln, die der hl. Thomas von Aquin gegen die Traurigkeit empfiehlt.


Florenz (kath.net/jg)
Im Leben jedes Menschen gibt es Zeiten, in denen die Traurigkeit unsere Stimmung trübt. Der hl. Thomas von Aquin (1224 – 1274) hat in der Summa theologiae (S. th. I-II, q. 38) fünf Mittel dagegen vorgeschlagen. Carlo de Marchi, ein Priester des Opus Dei, hat sie auf einer Konferenz in Florenz im Januar 2016 zusammengefasst.

1. Sich etwas Gutes gönnen

Das erste Mittel, das Thomas von Aquin vorschlägt, ist, sich etwas zu vergönnen, das man gerne mag. Das kann durchaus auch etwas Materielles sein, wie ein gutes Glas Wein. Auch Jesus habe gerne an Gastmählern und Festen teilgenommen, als er auf Erden war, sagt de Marchi.


2. Weinen

Wenn wir den Schmerz in uns verschlossen halten, betrübt sich die Seele immer mehr. Wenn wir ihn nach außen lassen, dann verteilt sich die innere Spannung nach außen und mildert somit den inneren Schmerz, schreibt Thomas von Aquin. Durch das Weinen lässt die Seele einen Schmerz los, der lähmend sein kann, sagt de Marchi. Er erinnert daran, dass auch Jesus geweint hat.

3. Sich einem Freund anvertrauen

Das Mitleid, das ein Freund empfindet, ist Ausdruck seiner Liebe. Diese wirkt gegen die Trauer. Eine kurze Nachricht oder ein Anruf bei einem guten Freund genügt oft, damit die Situation nicht mehr ausweglos erscheint, sagt de Marchi.

4. Die Wahrheit betrachten

Das Betrachten der Wahrheit, insbesondere der göttlichen Wahrheit und der erhofften zukünftigen Glückseligkeit bereitet Freude und mindert die Trauer, schreibt Thomas von Aquin. De Marchi verweist auf den „Glanz der Wahrheit“, der in den Schönheiten der Natur, der Kunst oder Musik gefunden werden kann. Sie können ein wirksames Mittel gegen die Trauer sein.

5. Baden und Schlafen

Diesen Vorschlag würden wir von einem mittelalterlichen Theologen vielleicht nicht erwarten, sagt de Marchi. Die Wirksamkeit dieses Mittels zeigt die enge Verbindung von Leib und Seele im Menschen. Auch körperliche Heilmittel können Leiden der Seele mildern.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Trauer

  1. Scharfe Kritik an Totendiamanten durch Berliner Bischöfe
  2. Abschied von meiner Großmutter
  3. Ist die christliche Bestattungskultur bedroht?
  4. Trauergemeinde rammt Kirchentür mit Bagger ein
  5. Schönborn: Tiefe Betroffenheit nach Flugzeug-Absturz







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  3. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  4. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  5. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  6. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  7. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  8. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  9. 'Gott ist gut'
  10. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  11. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  12. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  13. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  14. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  15. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz