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Russlands Kirche appelliert zu Alkoholverzicht bei der WM

14. Juni 2018 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Pastoralamts-Vertreter Lebedew: "Stockbetrunken zu sein bedeutet, das Fest zu verderben"


Moskau (kath.net/KAP) Die russisch-orthodoxe Kirche engagiert sich für eine entspannte, positive und frohe Atmosphäre bei der Fußball-WM und ruft deshalb zum Verzicht auf Alkohol auf, wie "Interfax" am Dienstag meldete. Der stellvertretende Vorsitzende des Pastoralrats der Diözese Wjatka, Andrej Lebedew, forderte die Fußballfans auf, die Tage der Weltmeisterschaft ohne Alkohol zu verbringen und dem Sport den Vorrang zu geben.


"Lasst uns nüchterne Fans sein, die zusammen mit ihren Familien radfahren oder am Morgen ein Training absolvieren", sagte der Priester im Interview mit "Interfax-Religion". Lebedew hob hervor, "stockbetrunken zu sein bedeutet, das Fest zu verderben".

Auch die russisch-orthodoxe Caritas "Miloserdie" bemüht sich in diesem Sinne. Sie veranstaltete am Wochenende eine Homeless-Fußballturnier im Moskau "Leader"-Sportzentrum im Sokolniki Park, wie "Interfax" berichtete. Die Sportveranstaltung endete mit einem alkoholfreien Picknick. Unter den Teilnehmern des Wettbewerbs waren die Stationen der Moskauer Krisenzentren, die Mitarbeiter dieser Zentren und die Sympathisanten der betroffene Menschen. "Der Fußball-Cup unter Obdachlosen ist ein Schritt zur Solidarität mit denen, die ihr Haus oder ihre Wohnung verloren haben", sagten die Organisatoren des Wettbewerbs.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 16. Juni 2018 
 

@Heike40

Also, ich fürchte, das Ganze ist nur eine Alibiaktion! Haben Sie gewusst dass im ehemaligen Sowjetimperium (UdSSR plus Satellitenstaaten) 40 Millionen Menschen alkoholabhängig sind? Es geht in den meisten Fällen aber nicht um Bier und Wein, sondern um hochprozentigen Schnaps.Auf YouTube kann man anschauen, was sich da alles ereignet, auch russisch orthodoxe Priester im Talar sieht man mit der Schnapsflasche in der Hand, zum Teil volltrunken! Was natürlich nicht heißen soll, dass es dies bei katholischen Priester nicht gibt.
Die ganze Sowjetgesellschaft war auf Lüge und Betrug aufgebaut, unter Putin ist das nicht viel anders. Die Nomenklatura hat sich die besten Stücke der ehemaligen sowjetischen Betriebe herausgeschnitten und lebt in Saus und Braus, die absolute Mehrheit der Bürger hat große wirtschaftliche Probleme. Dazu kommt noch der Überwachungsstaat. Das alles fördert den Alkoholismus.
Die wahren Ursachen werden vom Patriarchat aber nicht angesprochen!Msgr. Franz Schlegl


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 Heike40 16. Juni 2018 
 

Respekt!!!

Da muß ich jetzt aber doch Respekt zollen! Bei unseren deutschen Oberhirten würde es bestenfalls heißen: "Kauf euren Alkohol bei einem Unternehmen der Kirche", und es würde mit Hilfe für Arme, Obdachlose etc. "schmackhaft" gemacht.

Da ärgert mich ebenfalls immer noch dieses "Nach der Mess die Maß".

Warheit und Wahrhaftigkeit erwarte ich mir auch von unseren deutschen Oberhirten.


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