Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  9. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  10. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  13. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel
  14. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden
  15. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab

Schweizer Jusos fordern Abschaffung christlicher Feiertage

13. März 2018 in Schweiz, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zürich: Abschaffung christlicher Feiertags einschließlich Weihnachten und Ostern – „Mythos der ‚christlicher Leitkultur‘“


Zürich (kath.net) Die christlichen Feiertage sollen abgeschafft werden. Das fordern die Jusos des Kantons Zürich in ihrem am Wochenende verabschiedeten Religionspapier. Dies schließe auch die Feiertage an Weihnachten und Ostern mit ein. Immerhin sollen aber alle privat die Möglichkeit haben, aus religiösem oder sonstigem Grund einen Feiertag zu beziehen. Die christlichen Feiertage sollten künftig allgemein durch nichtreligiöse Feiertage ersetzt werden, beispielsweise dem Frauentag oder dem Tag der Menschenrechte. Denn „eine einseitige Bevorzugung des Christentums und in einem säkularen Staat nicht haltbar“ (Grammatikfehler entspricht der Vorlage).


Außerdem wehren sich die Zürcher Jugendlichen „gegen den Mythos der ‚christlicher Leitkultur‘“. Dabei kritisieren sie unter anderem auch, das „konservative Kräfte“ zwar „vielen nichtchristlichen Religionen, vornehmlich dem Islam, die Unterdrückung der Frau* ohne Unterlass“ vorwürfen, dabei aber „nur zu gerne“ „die sexistischen Strukturen im Christentum und in den Kirchen“ übersähen. Wörtlich statuiert das Religionspapier der Zürcher Jusos: „Auch unter dem gegenwärtigen Papst, der allgemein als Reformer angesehen wird, verwehrt die römisch-katholische Kirche den Frauen* weiterhin die Priesterweihe und stellt sie somit fundamental schlechter als die Männer*. Trotzdem wird dem Katholizismus seine Frauen*feindlichkeit nur selten zum Vorwurf gemacht. Auch in diesem Zusammenhang spielt die im vorhergehenden Abschnitt beschriebene Instrumentalisierung des Islams eine Rolle: Von keiner Katholikin* wird verlangt, sich bezüglich der Frauen*politik Roms zu rechtfertigen, während muslimische Frauen* immer wieder dazu aufgefordert werden, sich von den unterdrückenden Strukturen zu distanzieren.“

Zur Dokumentation: Religionspapier der Jusos im Kanton Zürich - Anklicken und Downloaden



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  10. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  11. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  14. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  15. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz