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‘Olympiakaplan’ Chavanne hofft auf verbindende Kraft des Sports

27. Jänner 2018 in Österreich, 5 Lesermeinungen
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Seelsorger des österreichischen Olympia-Teams freut sich über "sensationelle" Annäherung von Süd- und Nordkorea im Vorfeld der Winterspiele - "Werde besonders bei den Alpinen und Skispringern mitfiebern".


Wien (kath.net/ KAP)
"Olympiakaplan" Pater Johannes Paul Chavanne hofft im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele vom 9. bis 25. Februar in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang auf die verbindende Kraft des Sports. Der Sport solle grundsätzlich möglichst unbehelligt von Politik sein, aber im Zuge solcher Großereignisse dürfe durchaus darauf gehofft werden, dass das Zusammentreffen von Menschen aus unterschiedlichen Ländern unterschiedlicher politischer Ausrichtung bei hoffentlich fairen Wettkämpfen friedensstiftend und völkerverbindend wirkt. Chavanne äußerte sich in einem "Kathpress"-Interview nach der offiziellen Verabschiedung der Sportler des österreichischen Olympia-Teams am Mittwoch in der Wiener Hofburg.

Der Seelsorger des ÖOC-Teams, der sich vor seiner dritten Olympia-Teilnahme "schon ein bisschen wie ein Routinier" fühlt, freut sich über die "sensationelle" Annäherung von Süd- und Nordkorea im Vorfeld der Winterspiele. Dass beide Nationen bei der Eröffnungsfeier unter einer Flagge einziehen wollen und sogar ein gemeinsames Eishockey-Team erwogen wurde, hätte man vor wenigen Wochen noch nicht zu hoffen gewagt, sagte Chavanne.


Der Zisterzienser aus Heiligenkreuz wird, wie er ankündigte, am 7. Februar nach Südkorea fliegen und in der Olympiastadt Pyeongchang wohnen. Er plant tägliche Besuche im Olympiadorf, wo auch die meisten österreichischen Athleten Quartier beziehen. Im dortigen "Faith Centre" gebe es auch eine Kapelle, die er für Gottesdienste nützen will. Abends werde er ins schon traditionelle Österreich-Haus kommen und "bei möglichst vielen Medaillenfeiern" dabeisein.

Seine priesterliche Begleitung werde Chavanne nicht nur den 105 entsandten Sportlern anbieten, "von denen ich schon die meisten kenne", sondern auch dem aus vielen Funktionären, Trainern, Physiotherapeuten oder Köchen bestehenden Begleittross. Er wünsche sich viele gute Gespräche und Kontakte. Präsent möchte der Ordenspriester vor allem auch für jene sein, die Misserfolge zu verkraften oder Verletzungen zu erleiden haben. Auch in der auf Höchstleistungen ausgerichteten Welt des Spitzensports komme es immer wieder zu Situationen, in denen deutlich wird, wie verletzlich jeder Mensch letztlich sei. Spätestens wenn Sportler älter werden, stünden sie vor der Herausforderung anzuerkennen, dass Leistung nicht das einzige Kriterium für ein gelingendes Leben sei, so Chavanne.

Besonders mitfiebern werde er "als Österreicher" wohl bei den alpinen Skirennläufern - und bei den Skispringern, denen er sich besonders verbunden fühle, sei ihr Metier doch auch wie seines als Priester "zwischen Himmel und Erde" angesiedelt, wie der "Olympiakaplan" scherzhaft anmerkte. Emotional besonders beteiligt werde er auch bei jenen Athleten sein, zu denen im Laufe seiner vierjährigen Tätigkeit als Seelsorger des österreichischen Olympiateams seit Sotschi 2014 ein Vertrauensverhältnis entstanden sei - "und das sind ganz schön viele". Mit einigen gebe es auch außerhalb von sportlichen Großereignissen regelmäßigen Kontakt.

P. Chavanne wird bis 25. Februar, bis zum Ende der Winterspiele in Pyeongchang bleiben, danach nach Europa zurückkehren, und vom 9. bis 18. März für die 12. Winter-Paralympics - die Olympischen Spiele für Menschen mit körperlicher Behinderung - erneut nach Südkorea reisen.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 723Mac 27. Jänner 2018 
 

der selige Alojs Andritzki

Märtyrer von KZL Dachau (Seligsprechung durch Papst Benedikt) verband mit Erfolg Seelesorge mit Sportaktivtäten
Mehrere Filme über Alojs Andritzki sind auf Youtube zu finden
Heilige Messe zum 75. Todestag 03.02.18 16.30 Uhr Kapelle des Karmelitinnenklosters am ehem. KZL Dachau Gelände


4
 
 Rolando 27. Jänner 2018 
 

Ein ermutigendes Zeichen,

denn auch dieser Kommunismus wird vergehen, auch Korea vereinigt sich wieder.
Kims Provokationen sind ein letztes Aufbäumen gewesen, der Erich verhielt sich vom Wesen her ähnlich. Beten beten beten.


5
 
 Rosenzweig 27. Jänner 2018 

DANKE - Kath.net ! - ein wunderschöner Bericht ..

--
und zugleich Beitrag zur Größeren EHRE GOTTES-
die auch– wie hier aufgezeigt- Sport u. besonders Olympia Spiele überstrahlen kann!–
Hier im Besonderen die ehrl. Bemühungen der “getrennten“ Sportler von Nord- u. Südkorea..- die diesmal unter GEEINTER(!) Flagge einziehen wollen u. sogar ein GEMEINSAMES(!) Eishockey-Team erwogen wird..?! .
Was wenige Wochen zuvor noch NICHT zu hoffen war- so der Olympia Kaplan Chavanne!.

Auch– GOTT dankend– dass in diesem Olympia-Priester seit vier Jahren– die Olympia- Spieler einen Seelsorger mit LEIB u. SEELE- ganz aus dem Kathl.GLAUBEN u. seiner Hl.Berufung lebend.. für diese oft entscheidenden Tage- sie täglich spürbar zur Seite
haben!
--
Da möchten wir uns ebenfalls im GEBET + Gedenken (an den Medien..!!)-
“EINS” mit ihnen allen machen?!
GOTTES SEGEN u. wachsende EINHEIT unter den Nationen erflehen!-
Welch ein Segen wär`s allein schon für KOREA..!
So dankb.hoffend verbunden..


4
 
 Rosenzweig 27. Jänner 2018 

DANKE - Kath.net - wunderschöner Bericht ...


1
 
 Fatima 1713 27. Jänner 2018 
 

Spitzensport

ist grundsätzlich mit Politik und Wirtschaft verwoben. Es ist alles ein "Riesengeschäft". Ich will damit nicht die Tätigkeit des Seelsorgers oder die Leistungen der Sportler schlecht machen, aber solche "Großereignisse" betrachte ich persönlich durchaus mit Skepsis.


4
 

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