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Henckel-Donnersmarck: Westen darf Muslime nicht verletzen

17. Jänner 2018 in Aktuelles, 23 Lesermeinungen
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Früherer Missio-Nationaldirektor und Heiligenkreuzer Altabt im "profil"-Interview: "Aus christlichem Eigeninteresse" ist das westliche Fehlen jeglichen Schutzes für religiöse Gefühle "grundsätzlich falsch"


Wien (kath.net/KAP) Für den Dialog mit dem Islam kommt es nach Ansicht des Heiligenkreuzer Altabts Gregor Henckel-Donnersmarck auf eine "Reziprozität" an wie auch auf das Bemühen, Empfindlichkeiten der Muslime nicht zu verletzen. Das hat der frühere Nationaldirektor der Päpstliche Missionswerke (missio Österreich), der am Dienstag seinen 75. Geburtstag feiert, im Interview dem Nachrichtenmagazin "profil" (15. Jänner) dargelegt. Muslimen sollte man mit derselben Rücksicht begegnen wie dies gegenüber Juden bereits der Fall sei, um sie so "aus dem Ghetto herauszuholen", so der einstige Geschäftsführer eines Großunternehmens, der dann mit 34 Jahren in den Zisterzienserorden eintrat.

Bei der oft konfliktreichen Begegnung zwischen den Religionen würden die "good news" in den Medien oft untergehen, kritisierte der Ordensmann, der an den Sturm nach der Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI. vor zwölf Jahren erinnerte. "Er hatte in dieser Rede ein Zitat des byzantinischen Kaisers Manuel II. verwendet, das völlig missverstanden wurde. Es kam zu heftigen Protesten, zu Mordaufrufen gegen den Papst, einzelne Priester und Nonnen wurden umgebracht." Kaum erwähnt werde jedoch, dass Papst Benedikt daraufhin die Botschafter der islamischen Staaten zum Gespräch gebeten habe. Daraus sei ein dauerhafter Dialog zwischen Christentum und Islam entstanden, den auch Papst Franziskus unterstütze.

Differenziert äußerte sich Henckel-Donnersmarck zum Thema der Verletzung religiöser Gefühle. Aus "christlichem Eigeninteresse" halte er es für "grundsätzlich falsch, dass wir in der westlichen Welt keinerlei Schutz für religiöse Gefühle mehr kennen", sagte der Ordensmann. Derartige Gefühle von Anhängern jeder Religion seien "empfindlich", und es bestehe ein "berechtigtes Schutzbedürfnis". So entschieden der "grauenhafte" Terroranschlag auf "Charlie Hebdo" auch abzulehnen sei, halte er es dennoch als falsch, wie diese Zeitschrift über religiöse Gefühle und Glaubensinhalte herziehe und dabei auch das Christentum "bloßgestellt, verspottet, niedergemacht" werde. Die richtige Reaktion darauf sei, mit rechtlichen Mitteln dagegen vorzugehen, doch hätten Frankreichs Bischöfe mit ihren jahrzehntelangen Klagen gegen das Satiremagazin im laizistischen Frankreich nie Gehör gefunden.


Die freie Meinungsäußerung gelte es als Recht zu verteidigen. Es handle sich dabei aber nicht um ein "absolutes Recht, das sich gegen alle anderen Rechte durchsetzt", mahnte der Altabt, der zugleich zu "Taktgefühl gegenüber anderen Menschen" aufrief. Sehr froh sei er darüber, dass das Judentum hierzulande nach der "Nazi-Katastrophe" und dem Holocaust mehr nicht verspottet werde. Mit gleicher Rücksicht sollte man auch den Muslimen begegnen, "um sie nicht in die Gewalt zu treiben", denn "Verletzung von Empfindlichkeiten führt zur Gewalt".

Muslime aus "Ghetto" befreien

Christen sollten zuerst einmal "respektvoll über den Propheten Mohammed reden": Dies würde den "Dialog, den wir dringend brauchen, um uns den Muslimen verständlich zu machen und sie aus ihrem Ghetto herauszuholen", maßgeblich erleichtern, sagte der Zisterziensermönch. Den heutigen "Anpassungsschwierigkeiten der Muslime" gelte es zudem mit Verständnis zu begegnen: Auch die katholische Kirche habe in der Neuzeit "eine schwere Krise durchgemacht", als die historisch-kritische Erforschung der Heiligen Schrift zunächst als Bedrohung empfunden worden sei. Letztlich habe es sich dabei aber um einen "reinigenden Prozess" gehandelt. Diese schwere Krise durch Erforschung der "Heiligen Schrift Koran" stehe dem Islam noch bevor, wobei die Christen den Muslimen in dieser Frage "vielleicht sogar helfen" könnten.

Mit zahlreichen weiteren Hürden müsse die Religionsbegegnung zurechtkommen: Imame wünschten sich "gläubige Christen als Gesprächspartner", sie fänden aber stattdessen "aber nur eine belanglose Allerweltsgesellschaft vor, der jede Religion verdächtig ist", so die Erfahrung des Heiligenkreuzer Altabts. Dazu kämen Erinnerungen an den Jugoslawien-Krieg, als "plötzlich auf europäischem Boden Moscheen zerstört wurden, auch Kirchen, um die kulturell-ethnische Identität der jeweils anderen auszuradieren. Das hat natürlich in der muslimischen Welt, von Marokko bis Indonesien, ungeheure Empörung ausgelöst."

Henckel-Donnersmarck räumte ein, dass es migrationsbedingt starke Veränderungen im europäischen Islam - darunter auch Radikalisierung - gebe. Er begrüßte in diesem Zusammenhang das neue Islamgesetz, das die Unterstützung österreichischer islamischer Gruppen durch ausländische Organisationen verbiete. Während es ursprünglich in dem Gesetz um Bosniaken gegangen sei, adressiere es heute vor allem Zuwanderer aus verschiedenen Ländern Nordafrikas und des Vorderen Orients.

Reziprozität ein Anliegen der Päpste

Als wichtiger Punkt gegen eine Ausbreitung des Fundamentalismus unter den in Europa lebenden Muslimen erachtete Henckel-Donnersmarck, den Verantwortlichen Reziprozität vorzuschlagen: "Wenn wir den Saudis erlauben, in Österreich Moscheen zu bauen, dann müssten die Saudis uns erlauben, in Saudi-Arabien Kirchen zu bauen. [...] Wir sollten - weil wir dazu stark genug sind - in diesen Fragen immer von uns aus den ersten Schritt tun und sagen: Es ist jetzt eure Aufgabe, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen." Er sehe auch den von Papst Benedikt XVI. angestoßenen "Dialog auf Augenhöhe" als Schritt in diese Richtung. Dem nunmehr emeritierten Pontifex wie auch dessen Nachfolger Franziskus seien Reziprozität "ein echtes Anliegen".

Wenig hält der Altabt von einer "sehr selbstkritischen eurozentrischen Schuldhaltung" im Blick auf Reconquista, Kreuzzüge und Türkenkriege: "Die Kreuzzüge waren die Reaktion auf die zunehmende Unterdrückung und Vertreibung von Christen, die 600 Jahre lang das Gebiet von Persien bis Marokko dominiert hatten. Den Kreuzzügen ist ein jahrhundertelanger islamischer 'Kreuzzug' gegen das Kreuz vorangegangen. Christen wurden vertrieben, zwangsislamisiert oder gemeuchelt. Ich lehne Gewalt ab, aber am Beginn des 'Islamischen Staates' in Syrien hatte ich plötzlich Verständnis für den Ruf nach einem militärischen Eingreifen, als die Christen in Syrien um Hilfe riefen."

Europa verübt "Selbst-Genozid"

Europa hätte in Syrien jedoch gar nicht militärisch intervenieren können, auch aufgrund seiner "moralischen Schwäche": Der Kontinent habe sich "durch Empfängnisverhütung und Freigabe der Tötung ungeborener Menschen im Mutterleib in einen Selbst-Genozid gebracht", so der Ordensmann. Entstanden sei dadurch ein "Vakuum" und ein "Sog", stünden doch nun die Arbeitskräfte "in Afrika und im Nahen und Mittleren Osten millionenfach bereit". Die Kirche wolle jedoch gar keine Demografie betreiben, einzig gehe es ihr "um die Würde von Frau und Mann in der Ehe und das Recht auf Leben", betonte Henckel-Donnersmarck.

Vom Manager zum Mönch

Henckel-Donnersmarck wurde am 16. Jänner 1943 als Ulrich Maria Karl Graf Henckel von Donnersmarck im schlesischen Breslau geboren. Nach der Flucht siedelte sich seine Familie 1945 zunächst in Bayern und dann in Kärnten an. Henckel-Donnersmarck studierte in Wien an der Hochschule für Welthandel und spondierte zum Diplomkaufmann und war dann bei der Speditionsfirma Schenker tätig, ab 1973 als Geschäftsführer für die spanische Niederlassung.

1977 trat er als Novize im Stift Heiligenkreuz ein, nahm den Ordensnamen Gregor an und studierte Theologie. 1982 zum Priester geweiht, war er ab 1986 Prior in Stift Rein und ab 1992 Assistent des Zisterzienser-Generalabtes in Rom, ehe er von 1994 bis 1999 die Päpstlichen Missionswerke in Österreich als Nationaldirektor leitete. Am 11. Februar 1999 wählte ihn der Konvent von Heiligenkreuz zum 67. Abt des Stiftes; dieses Amt übte er bis 2011 aus. Von 2003 bis 2007 war er zudem Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Pythia 22. Jänner 2018 
 

-Empfindsam für religiöse Gefühle

Der Erzabt scheint die Worte Jesu "Gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie!", die den Missionsauftrag an alle Gläubigen und vor allem natürlich an seine Jünger, die Priester, beinhalten, nicht zu kennen. Jesus sagte Nicht: "Respektiert und achtet die Religion der Heiden!"


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 Catherine 19. Jänner 2018 
 

Eine ganze Sure

über die Verteilung der Beute, wozu auch die Frauen der Besigten gehören,gibt es im Koran, eine Sure über den Frieden sucht man vergeblich. Dies allen selbst ernannten Islam-Experten ins Stammbuch, die als Nicht-Orientalisten das große Wort führen. Das ist so, als würde man beim Arzt vom Rechtsanwalt behandelt werden.

Töten steht im Koran im Imperativ!


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 deepthought77 19. Jänner 2018 
 

Kniebeuge vor dem Bösen

HD hätte die Pflicht, zu sagen, was der Islam ist,nämlich die Gegenreligion zu Christus, demnach von der anderen Seite. Dass unsere Oberen das nicht mehr aussprechen wollen, zeigt deren Feigheit und deren Abfall von Gott.
Sie stimmen ein in den Chor der Guten, die behaupten, dass es das Böse, böse Völker und böse Menschen nicht gibt, während dessen man sie uns systematisch ins Land kippt mit verheerenden Folgen. Man darf nicht sagen wie der Islam diese Völker prägt und wie diese Völker insgesamt ticken und von wem sie abstammen. Das ist gegen jedes klare wissenschaftliche Denken und das ist böse, denn das Ziel ist die Vernichtung von Christen und Juden.
Von diesen zahllosen Opfern reden unsere Oberen nach wie vor im Gottesdienst nicht, sondern gestalten die Messe zur Anbetung der "Flüchtlinge". Ich bete das nicht mit und verlasse entspr. Messen. Sie treiben damit leider auch viele aus unserem Land von der Kirche weg, die das verständlicherweise anekelt.Wieder! machen die Kirche mit!


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 Steve Acker 19. Jänner 2018 
 

Mohammend interessiert mich

eigentlich gar nicht.
Ich schau lieber auf das heute und die Gepflogenheiten der Moslems hier.
Und da ist eine Menge dabei, das entweder störend oder nicht akzeptabel ist, und es muss ihnen klar gemacht werden, dass sie hier in Mitteleuropa drauf verzichten müssen.


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 phillip 19. Jänner 2018 
 

"Christen und Moslem glaubten an den gleichen Gott "

@scribus. Meines Erachtens ist die Ansicht, Christen und Moslem glaubten an den gleichen Gott, bei Kenntnis der Glaubensinhalte der Christen und der der Moslems eine Todsünde, welche bereits latae sententiae mit Exkommunikation bedroht und deshalb ein formeller Richterspruch entbehrlich ist. Allerdings scheint mir in den von Ihnen angesprochenen Personen ein Schuldfähigkeit mangels Zurechnungsfähigkeit nicht gegeben. Papst Franziskus´ und seine Gefolgsleute haben es doch schon aufgegeben, die Lehre Christi des Sohnes Gottes, die Gebote Gottes und Einheit der Katholiken zu verteidigen Aber was soll´s, richten wird letztlich Jesus wenn er wiederkommt. Bleiben Sie der einzig wahren Kirche Jesu Christi treu auch wenn Ihnen so wie vielen der rauhe Wind des Subjektivismus, Verachtung und Verfolgung durch die modernistischen "Zeitgeistlern" entgegenschlägt. Orientieren Sie sich am Lehramt der Katholischen Kirche wie sie bis zum Jahre 2013 bestanden hat; Sie sind nicht alleine! Gott zum Gruß


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 Catherine 19. Jänner 2018 
 

Wieder ein Nicht-Experte

Der Abt hat vergessen, den Dialog-Abbruch der Al Azhar un Kairo mit Papst Benedikt XVi. zu erwähnen. Dieser wurde erst wieder mit dem neuen Pontifikat und dem Kniefall vor den Muslimen am Grün-Donnerstag und dem Imam an Pfingsten im Vatikan aufgenommen. Die zeitgenössischen Juden nannten den Islamgründer, den Semiten Muhammad, den stets lachenden Mörder. Es wird Zeit, daß die Ignoranz aufhört.


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 Scribus 18. Jänner 2018 
 

Herr Henckel-Donnersmarck

sollte nicht über Dinge reden, von denen er nichts versteht. Leider scheint es unter Theologen normal zu sein, gegenüber dem Islam und den Hadithen Süßholz zu raspeln. Dieses Geschwafele führt zu Reziprozität. Das abstrakte Geschwafele der Theologen kommt beim Normalbürger nicht an, Wer kann schon mit vielen Worten nichts sagen wie ein Theologe. Besonders die in hohen Ämtern (Woelki, Marx) leben im Luftraum ihrer Fantasie.

Diese Herren sollten sich bemühen, die wesentlichen Unterschiede zwischen Christentum und Islam zu definieren.
Ein Bischof oder Kardinal, der sagt, Christen und Moslem glaubten an den gleichen Gott sollte exkommuniziert werden,


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 Hadrianus Antonius 18. Jänner 2018 
 

Sich blamieren und zitiert werden

"Es gibt Sätze, die muß man nicht parodieren;
Es reicht, sie zu zitieren".
(H. Rülke, Baden-Württemberg)

Übrigens: DeKesel bekommt jetzt Probleme mit den Muslims trotz vielen blöden Anbiederungen und Lippenbekenntnissen zu dem Islam, weil er nun öffentlich für Trennung von Staat und Religion, für Respekt für Freimauer und für Multireligiosität wirbt:
"Es ist nicht gut, daß es nur den Islam bei uns geben würde..."(Originalzitat J. DeKesel).
Das kontradiziert natürlich den Koran, weil der Islam natürlich alle unterwerfen will (nicht: bekehren)


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  18. Jänner 2018 
 

Gratulation zu........

...Ihrem Outing, Herr Altabt!!!

Wen wollen Sie damit beeindrucken?
Doch nicht etwa den Gutmenschen und linken Medien?


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 myschkin 18. Jänner 2018 
 

Die Pflicht christlicher Geistlicher

Wäre es, mit Muslimen so zu sprechen, dass sie sich taufen lassen. Insbesondere, wenn Muslime im Abendland leben, ist die Assimilation durch Mission das Gebot der Stunde. Hier gibt es eine christliche Bringschuld gegenüber den muslimischen Heiden.


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 Stepher 17. Jänner 2018 
 

... über Prophet reden

... in Ordnug Herr Abt, dann empfehle ich ihnen alle Reden, Haditen und den Koran genau zu lesen. Dann studieren sie die Vita ihres Propheten und vergleichen sie die Taten des IS. Ich bleibe katholischer Christ. Jesus ist und bleibt mein Verkünder durch all Seine Propheten. Amen!!


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 Joy 17. Jänner 2018 
 

Wenn H-D die Dinge tatsächlich so gesagt hat,

ist ihm in Vielem, aber nicht in Allem zuzustimmen. Trotzdem schade, dass er nie Bischof geworden ist, wäre ein starker und mutiger Hirte gewesen!


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 introibo 17. Jänner 2018 
 

Realitätsferne

ist hierbei Henckel-Donnersmarck zu attestieren.
Interessant ist allerdings, dass es unter Flüchtlingen und im arabischen Raum immer mehr Übertritte vom Islam zum Christentum gibt. Allerdings findet man diese Konvertiten dann eher bei evangelikalen Freikirchen und weniger in der röm.-kath. Kirche. Ich kenne selbst einen Konvertiten, der freikirchlich engagiert ist und die Äusserungen von Henckel-Donnersmarck strikt zurückweisen würde. Kuschelkurs mit dem Islam bringt gar nichts - allein Evangelisation und gelebter Glaube sind wirksam und GOTT gefällig.


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 Octi 17. Jänner 2018 
 

"respektvoll über den Propheten Mohammed reden"

Ja den Respekt hat er sich eindeutig verdient: an einem Tag 800 Kriegsgefangene enthaupten zu lassen, am gleichen Tag, an dem er Vater und Bräutigam einer jüdischen Frau enthauptet hat, diese zu vergewaltigen und so für den Islam zu "gewinnen", ein 6-jähriges Kind zu "heiraten", am Ende seines Lebens jeden Monat mindestens eine neue Frau zu heiraten, seinen gläubigen Anhängern kriegsgefangene Frauen als Sexsklavinnen zu versprechen,... ja Donnerwetter, so einer hat sich wirklich Respekt verdient. IRONIE OFF
Bitte Hamed Abdel Samad lesen


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 Chris2 17. Jänner 2018 
 

Freie Meinungsäußerung?

Bei allem Respekt, auch vor den vielen richtigen Aussagen von Donnersmarcks, Dber das Recht auf freie Meinungäußerung existiert (in D) nur noch für diejenigen, die auf Regierungslinie sind. Gerade der Kotau vor dem Islam auf allen Ebenen ist mir völlig unverständlich. Oft sind es die Selben, die noch vor ein paar Jahren auf Papst Bedikt XVI. und "fundamentalistische Christen" eingedroschen haben, die jetzt den Islam gegen jede Kritik mit der "Islamophobie"-Keule verteidigen.


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 wedlerg 17. Jänner 2018 
 

Ja und nein

Muslime haben Zugang zum Heiligen und sind ehrfürchtig vor Gott; deshalb stößt sie auch der Westen in seiner säkularen, materiellen Form ab. Das ist alles richtig. Insofern kann ich Muslime für Christus gewinnen, indem ich diese ihre Wahrheiten vertiefe.

Auf der anderen Seite haben Muslime auch starke Tendenzen, Gewalt anzuwenden, v.a. gegen Christen, und den Westen, und noch mehr gegen Juden. Dem muss ein klarer riegel vorgeschoben werden. Insgesant sind einige Muslime, v.a. Frauen und Kinder, sehr zugänglich für Christus und sehr liebevoll. Da liegt in der Tat eine Chance zu beidem: Mission und Verständigung.


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 lesa 17. Jänner 2018 

Von Christus her denken

@bernhard-k: Es ist oft nicht möglich, mit Worten zu Muslimen zu sprechen.
Aber immer "von Christus her denken." Das haben Sie schön gesagt. Dann bezeugt man ihn durch authentische Handlungseise und findet den rechten Umgang, bzw. Tonfall. Siehe Charles de Foucauld ... Von Christus abweichen, von der lebenspendenden Wahrheit, das hilft niemandem und schafft keine Einheit.


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 martin fohl 17. Jänner 2018 
 

Den ersten Schritt haben wir getan

und haben viele Flüchtlinge bei uns aufgenommen. Wir haben aber auch das Recht Religionsfreiheit und die Einhaltung der Menschen- und Frauenrechte einzufordern! Da darf es kein zurückweichen geben! Es steht nirgends geschrieben, dass wir Christen uns wie wehrlose Lämmer verhalten müssen! Dies gilt übrigens auch in Sachen Abtreibung und Euthanasie! Die Geschichte lehrt uns, manchmal ist Widerstand erste Bürgerpflicht!


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 Liberaler 17. Jänner 2018 
 

Mohammed

An was denkt Henckel-Donnersmarck im Blick auf Mohammed? Was verdient hier Respekt und wird bislang kaum erwähnt?


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 derGl?ckliche 17. Jänner 2018 
 

So sehr ich die Worte von Gregor Henckel-Donnersmarck schätze,

so sehr halte ich aber folgende Annahme für einen Trugschluss; "Wir sollten - weil wir dazu stark genug sind - in diesen Fragen immer von uns aus den ersten Schritt tun".

Erstens, die katholische Kirche ist derzeit in einer beispiellosen Krise, der Glaubensabfall ist apokalyptisch, von Stärke kann gar keine Rede sein.

Zweitens, in Österreich gibt es Religionsfreiheit auch für Muslime und dies schon sehr lange. Es liegt an Saudi Arabien in Bezug auf die Reziprozität nachzuziehen und Religionsfreiheit herzustellen.

Drittens, seinen wir nicht naiv, es gibt ernst zu nehmende Bestrebungen Europa zu islamisiern. Von einem Dialog auf Augenhöhe sind wir weit entfernt. In den Augen der Muslime sind wir Kuffar - also Ungläubige.

Vollinhaltlich Recht hat Gregor Henckel-Donnersmarck bezüglich der Abtreibung - ein "Selbst-Genozid" schwächt den europäischen Kontinent seit der Einführung der Fristenlösung.


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 bernhard_k 17. Jänner 2018 
 

Die Lösung ist einfach ...

Den Muslimen von Jesus Christus erzählen. Und dann, sobald sie Jesus Christus wirklich kennen und lieben gelernt haben, werden Muslime automatisch Christen - dies ist fast schon ein Naturgesetz.

Und auch das Integrationsproblem ist dann vollständig gelöst!

Also: Immer von Jesus Christus her denken ...


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 Kleine Blume 17. Jänner 2018 
 

Entscheidend ist der Prozentsatz an Muslimen im jeweiligen Wohnviertel.

Wer das Viertel dominiert, prägt auch den Alltag (auf der Straße, in Schulen, beim Einkaufen etc.)

Möglicherweise setzen sich einige wenige Islamgelehrte insgeheim mit der historisch-kritischen Methode bzgl. der Koranexegese auseinander - ob die Menschen im Alltag jedoch davon etwas mitbekommen?


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 Adamo 17. Jänner 2018 
 

Henckel-Donnersmarck in Ehren,

aber vor den Gräueltaten muslimischer Gewalttäter steckt er leider den Kopf in den Sand!


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