Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  9. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  10. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  13. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren

Erst ein nettes Selfie aus Wien, dann 169 Menschen abgeschlachtet

15. Jänner 2018 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Französischer Medienbericht: Österreichische Behörden und Caritas haben 2015 "Heimat"-Flug von Massenmörder "Achmed der Syrer" bezahlt. Dieser hat Sprengstoffgürtel für Anschläge in Paris und Brüssel hergestellt


Wien (kath.net)
Der bekannte österreichische Kolumnist Christian Ortner hat in einem Kommentar in der "Presse" schwere Kritik daran geübt, wie in den Jahren 2015 und 2016 die Öffentlichkeit über die Terroristen unter den Migranntenströmen belogen wurde. Unter dem Titel "Erst ein nettes Selfie aus Wien, dann 169 Menschen abgeschlachtet" thematisiert er den Fall des islamistische Terrorist Ahmad Alkhald. Dieser habe am 16. November 2015 in Wien ein Flugzeug nach Istanbul und später nach Ankarae bestiegen. Der Mann , der auch als "Achmed der Syrer" bekannt ist, hat jene Sprengstoffgürtel gefertigt, mit deren Hilfe im November 2015 und im März 2016 in Paris und Brüssel insgesamt 169 Menschen getötet und 750 zum Teil schwer verletzt worden sind.

Besonders brisant ist, dass der Flug des Massenmörders, der seitdem verschwunden ist, laut der französischen Tageszeitung „L'Express“ von den österreichischen Behörden und der Caritas bezahlt wurden. Der Grund ist, dass Ahmad Alkhald zuvor als Flüchtling über die Balkanroute nach Wien und von dort weiter nach Brüssel gereist war. Anschließend gab er an, freiwillig in seine Heimat zurückkehren zu wollen. Das Gratisticket bekam er mit der "Geschichte", dass sein Haus in Syrien getroffen und Familienmitglieder verletzt wurden.


Ortner schreibt dazu: "Dass der Massenmörder auch noch auf Kosten von Caritas und Steuerzahler gleichsam hochoffiziell fliehen konnte, ist freilich nur ein skurriler Nebenaspekt einer bis heute weitgehend unter den Teppich gekehrten Frage: Wer trägt in welcher Form die Verantwortung dafür, dass 2015, 2016 und womöglich auch später Terroristen des IS (und andere) wie jener Achmed der Syrer völlig unbehelligt nach Europa einreisen konnten, um hier ihren blutigen Geschäften nachzugehen?"

Der Kolumnist kritisierte dann die damalige Dummheit und Ignoranz der politisch Verantwortlichen in Wien und Berlin. Dies haben damals konkrete Warnungen weggewischt und bestritten, dass Jihadisten die unkontrollierte Einreise nützen könnten. Ein ranghöchste österreichische Terrorbekämpfer sagte damals laut Ortner: „Ein Terrorist wird sich vermutlich nicht im Strom jener verstecken, die vor Menschen wie ihm fliehen. Er wird nicht auf überladene Boote steigen oder in Lkw klettern, wo er sich der Gefahr aussetzt, vielleicht zu ersticken.“ Ortner kritisierte dann den damaligen österreichischen Bundeskanzler, der lapidar meinte: "Die Flüchtlinge sind die Opfer und nicht die Täter.“ und den deutsche Innenminister, Thomas de Maiziere, der im Oktober 2015 erklärt, dass es keine Hinweise gäbe, dass sich unter den Flüchtlingen auch Terroristen gäbe. Die Süddeutsche machte sich damals sogar mit einem Bericht "Die Mär vom eingeschlichenen Terroristen“ darüber lustig. Das sei laut Ortner genau der selbe Zeitpunkt gewesen als "Achmed der Syrer" in Ulm um politisches Asyl angesucht habe. Kurz darauf reiste er nach Brüssel, wo er er die Sprengstoffgürtel baute.

Ortner schreibt abschließend: "Wie konnte es sein, dass die vermeintlich Verantwortlichen in Berlin und Wien der eigenen Bevölkerung so dreist die Unwahrheit gesagt haben oder jedenfalls die Wahrheit verschweigen konnten? Und das, obwohl dringliche Warnungen vorlagen. Und: Warum stützten die Geheimdienste in Wien und Berlin die Lügen der Regierenden?"


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Terror

  1. Sydneys Erzbischof: "Angriff auf Juden ist Angriff auf uns alle"
  2. „Die katholische Gemeinschaft hat heute Morgen für unsere jüdischen Nachbarn und Freunde gebetet“
  3. Großbritannien: Brandstiftung an einer Kirche, Vorbereitung terroristische Handlungen
  4. Terrorismus breitet sich im Norden Mosambiks aus
  5. „Terror in Südostasien frisst sich immer weiter vorwärts“
  6. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  7. Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’
  8. „Aufstehen gegen jede Art von Radikalismus“
  9. "Wir wollen und werden keine IS-Schergen unter uns dulden"
  10. Sri Lanka: „Über Nacht war das ganze Land getauft“






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  7. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  8. "Es wird Europa zerstören, für immer!"
  9. Erdbeben in Kolumbien: Priester evakuierte Gläubige während der Messfeier
  10. Im Puls des Herzens Gottes
  11. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  12. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  13. UNICEF-Daten widerlegen Hungersnot-Narrativ im Gazastreifen
  14. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  15. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz