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Belgien: Kreuze müssen aus den Räumen des Roten Kreuzes verschwinden

13. Dezember 2017 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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Aktion geschieht auf schriftliche Anordnung des Rot-Kreuz-Provinzverbandes Lüttich - Nicht zum ersten Mal fallen Untersektionen des Belgischen Roten Kreuzes durch Feindlichkeit gegenüber dem Kreuz auf


Lüttich (kath.net) Aus den Geschäftsräumen des Belgischen Roten Kreuzes in der Region Lüttich werden die Kreuze entfernt. Dies geschieht auf schriftliche Aufforderung des Rot-Kreuz-Provinzverbandes Lüttich. Darüber berichtete die Evangelische Nachrichtenagentur „idea“. Ein Sprecher des belgischen Roten Kreuzes bestätigte gegenüber „idea“ diesen Vorgang. Er erläuterte, dass die Zweigstellen an die Grundprinzipien erinnert worden seien und deshalb gebeten worden waren, die Kreuze zu entfernen. Denn wegen des Grundsatzes der Neutralität fördere das Hilfswerk keine Darstellung religiöser Symbole, und Kreuze könnten den Anschein erwecken, dass man mit einer Religion in Zusammenhang stehe. „idea“ berichtete weiter, dass es von Ehrenamtlichen innerhalb des Lütticher Roten Kreuzes zu öffentlicher Kritik kommt.


Leider fällt das Belgische Rote Kreuz nicht zum ersten Mal mit Feindlichkeit gegenüber dem Kreuz auf. Das Flämische Rote Kreuz (das ebenfalls zum Belgischen Roten Kreuz gehört, aber nicht identisch ist mit dem Roten Kreuz Lüttich), hatte vor eineinhalb Jahren ein umstrittenes Video veröffentlicht, das wegen heftiger öffentlicher Kritik wieder zurückgezogen werden musste. Dort war behauptet worden: „Konstantins Kreuz: 110.000 Menschen getötet. Lateinisches Kreuz: 17.000.000 Menschen getötet... Nazi-Kreuz: 60.500.000 Menschen getötet - Rotes Kreuz: 41.520.000 Menschen gerettet“. kath.net hatte ausführlich über den Skandal berichtet.


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Lesermeinungen

 Henry_Cavendish 13. Dezember 2017 
 

Keine christliche Organisation

Verzeihung, aber manche Kritik hier läuft ins Leere.

Der/ die Gründer beriefen sich nicht auf das Christentum (und die Organisation hatte anfangs auch einen anderen, politisch neutralen Namen.
Zum "Roten Kreuz" kam es, weil dann als Kennzeichnung die umgekehrte Flagge der Schweiz genutzt wurde. Aber schon kurz danach wurde auch der "Rote Halbmond" geschaffen.
Henry Dunant, der Gründer und sicher lange Jahre ein evangelischer Christ, lehnte die Kirchen am Ende seines Lebens ab.

Aber als christliche Organisation war es nie gedacht, sondern als Organisation, die das Leid von Kriegsopfern, besonders Soldaten, lindern wollte. Eine Initiative der Kirchen war es nicht. Und wenn es eine des Glaubens war, dann wohl offensichtlich eine, die dem Glauben von Muslimen und Christen gleichermaßen entspricht.


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 Hubert_2 13. Dezember 2017 
 

Schande,

was ist daran schlimm, mit einer Religion im Zusammenhang zu stehen. Die anderen mit ihrem roten Halbmond oder dem roten Davidsstern tun das auch nicht. Sondern haben sich dezidiert mit ihrem Logo vom roten Kreuz abgesetzt. Das ja schon vorher (1863) bestand.


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 antonius25 13. Dezember 2017 
 

Zu wenige Christen

Das Problem ist wie immer, dass es zu wenige Christen gibt mittlerweile in Europa. Das Rote Kreuz wurde von Christen gegruendet und wenn sie weiterhin im Roten Kreuz dominant waeren und selbstbewusst, wuerde es auch christlich bleiben. In einer Gesellschaft mit 3-5% Christen (Messbesucher in D, kath+ev.) werden solche Strukturen wie das Rote Kreuz oder grosse christliche Kirchen mit der Zeit selbstverstaendlich verschwinden. Die Frage ist: schaffen wir eine Rechristianisierung bevor das passiert?

Das Gleiche haben wir vor ein paar Wochen bei LIDL erlebt. Da wurde das Kreuz vom Kirchturm auf der Joghurt-Packung entfernt nicht aus Christenfeindlichkeit, sondern weil die Christen zu wenige sind, um fuer den Markt wichtig zu sein. Beweis: In Italien verkauft Lidl Grableuchten mit Bildern von Heiligen oder dem Hl. Herzen Jesu. Weil es eben genuegend Christen gibt, die das kaufen und somit Nachfrage besteht. In Deutschland habe ich das noch nie gesehen.


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 Michael F. 13. Dezember 2017 
 

Rotes KREUZ verscheucht das KREUZ

Realsatire, oder?
Kann man nicht den roten Halbmond bitten, diese Filiale zu übernehmen?


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 dalet 13. Dezember 2017 

Name

Das Rote Kreuz sollte sich in diesem Fall auch umbenennen.
Roter Halbmond wäre doch ein guter Name, das wäre erstens völlig neutral und hätte zweitens Wiedererkennungswert in islamischen Ländern. *Ironie off*


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 st.michael 13. Dezember 2017 
 

Schliessen

Das ist so als wenn man VW das Logo verbietet.
Zumachen den Laden.


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 lakota 13. Dezember 2017 
 

Richtig @Spatz in der Hand

und würde das dem Roten Kreuz hier einfallen, wurde ich sofort meine Mitgliedschaft kündigen (wie bei den Maltesern).


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 SpatzInDerHand 13. Dezember 2017 

Und wann ändern sie ihren Namen und ihr Logo? :( :( :(


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