Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  3. 'Einige sähen mich lieber tot'
  4. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  7. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  8. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  9. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  10. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  11. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  12. Impfpflicht für Messbesucher in kanadischer Erzdiözese
  13. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  14. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  15. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab

Papstsprecher erklärt, warum Franziskus nicht "Rohingya" sagte

30. November 2017 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Greg Burke bei Pressekonferenz in Rangun: Vermeidung der Benennung erfolgte auf Anraten der Ortskirche - "Vatikanische Diplomatie ist nicht unfehlbar, das kann man natürlich kritisieren, die moralische Autorität des Papstes bleibt aber bestehen"


Rangun (kath.net/KAP) Die Reise von Papst Franziskus nach Myanmar dient laut Vatikan der Stärkung der jungen diplomatischen Beziehungen untereinander und der Stärkung der christlichen Minderheit. Deshalb sei bei der Planung kein Besuch in einem Flüchtlingslager vorgesehen gewesen, erklärte Vatikansprecher Greg Burke am Mittwochabend (Ortszeit) in Rangun gegenüber Journalisten. "Diplomatische Reisen sind etwas anderes als etwa die nach Lesbos", so Burke. Auch sei der Besuch in Myanmar geplant worden, bevor sich die Krise um die Rohingya im Sommer verschärfte.


Den von vielen westlichen Medien immer wieder erwarteten Begriff "Rohingya" habe der Papst auf Anraten der örtlichen Kirche nicht verwendet. Natürlich könne man - wie etwa Amnesty International - diese Entscheidung kritisieren, so Burke. "Vatikanische Diplomatie ist nicht unfehlbar", so der Sprecher des Papstes. Das könne man natürlich kritisieren. Die moralische Autorität des Papstes aber bleibe bestehen, zeigte sich Burke sicher.

Das Problem im Bundesstaat Rakhine, Heimat der Rohingya, sei schlimm, aber auch komplex. Anders als manche meinten, sei der Papst nicht allmächtig, müsse diplomatisch Kompromisse machen, sagte der Papstsprecher. Das nehme aber nichts von dem fort, was Franziskus früher schon gesagt habe und künftig sagen werde.

Nach dem Gewaltausbruch gegen die Rohingya in Rakhine Ende August hatte der Papst um internationale Hilfe unter anderem für "unsere Brüder und Schwestern, die Rohingya" gebeten. Der Heilige Stuhl und Myanmar hatten im Mai die Aufnahme offizieller diplomatischer Beziehungen vereinbart. Im August ernannte Papst Franziskus den südkoreanischen Erzbischof Paul Tschang In-Nam zum ersten Vatikanbotschafter für Myanmar.

Kathpress-Themenpaket mit allen aktuellen Meldungen und Hintergrundberichten zur Papstreise unter www.kathpress.at/papstinasien

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 phillip 30. November 2017 
 

Aufbau einer gerechten und liebevollen Welt

ad Micha. Man muss nicht Jurist oder Theologe sein, um zu erkennen, dass gerade zB der Dekalog, die Lehre Christi, die Bergpredigt, die - auch und nur in der Tradition gründende - Lehre der Kirche bzw deren Beachtung und Einhaltung, die nicht nur als Ideal erstrebenswert, sondern mit den Gnaden und Segen Gottes auch möglich ist, zu einer Gemeinschaft führen, die gerecht, liebevoll, ja heilig sein wird; ich bezweifle, dass eine solche Gesellschaft hier auf Erden, die dem Fürst der Welt zu siebe anvertraut ist, möglich sein wird. Eine Gott-lose Gesellschaft wird eine solchen Zustand - hier irren auch alle sozialistischen Ideen - mE nicht erreichen. Das dümmste kann in diesem Zusammenhang nur sein, die Gebote oder Sakramente, die uns in diesem Jammertal begleiten und uns hier hindurch helfen können, abzuschaffen. Jedem, der solches auch nur andenkt, nicht verhindert oder betreibt, mag sich auf sonst was berufen, auf eine moralische Autorität mit Sicherheit nicht. Caritas ohne Gott? Nein!


6

0
 
 Micha1984 30. November 2017 

@phillip

Wenn Sie in diesem Punkt mit Papst Franziskus nicht übereinstimmen, dann ist das eine Position, die Sie und andere gerne vertreten können. Ich bin auch nicht glücklich über die Situation und die spaltenden Tendenzen, die durch AL entstanden sind.

Lassen Sie aber doch bitte unserem katholischen Oberhaupt die Autorität, die ihm zukommt, und seine Erfolge bei der Verwirklichung einer gerechteren liebevolleren Welt. Wir sind alle aufgerufen am Reich Gottes mitzubauen. Ich finde, dass dies Papst Franziskus wie die Päpste vor ihm in deutlicher Form tut.


5

0
 
 phillip 30. November 2017 
 

Moralische Autorität

Ich jedenfalls - und es dürften noch viel mehr sein - habe so meine Probleme damit, jemanden eine moralische Autorität zuzuerkennen, der die Aufhebung von - nach dem Willen des Stifters eingesetzte - Geboten und Sakramenten durch persönliche Befindlichkeiten jener, die sich nicht daranhalten wollen, entweder selbst betreibt oder nichts dagegen unternimmt, obwohl es geradezu seine Aufgabe wäre, die Interessen des Stifters gegen jedwede Willkür, Schisma und Häresie zu wahren.


9

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. ‚Mit Groll gegen niemanden, mit Nächstenliebe gegen alle’
  2. Am Hochfest der Seligen Jungfrau Maria der Sieben Schmerzen: auf dem Weg
  3. Weihegebet zu Unserer lieben Frau der Sieben Schmerzen
  4. Kreuzerhöhung: sehen und bezeugen
  5. „Zachor“: „Erinnere dich!” Das Gedächtnis kann und darf dem Vergessen nicht Platz machen
  6. Nech Boh žehná Slovensko! Der Weg der Heiligkeit, der Weg der Seligpreisungen
  7. Isten, áldd meg a magyart! – Gott segne die Ungarn! Nach wenigen Stunden der Abschied
  8. Von der Bewunderung Jesu hin zur Nachahmung
  9. Man gewinnt nur dann an Höhe, wenn man in der Tiefe verwurzelt ist
  10. Kritische Anfrage des israelischen Oberrabbinats an Papst Franziskus







Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  3. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  4. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. 'Einige sähen mich lieber tot'
  7. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  8. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  9. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  10. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  11. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  12. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  13. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  14. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  15. "Mit grosser Sorge verfolgen wir die Skandale um das kathol. Nachrichtenportal kath.ch"

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz