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Hansjörg Hofer: 'Andreas Laun hat viele wichtige Positionen vertreten'

17. Juli 2017 in Österreich, 8 Lesermeinungen
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Neuer Salzburger Weihbischof lehnt Zölibatsveränderung und Frauenweihe ab und lobt Andreas Laun: "Konsequent ein Ziel zu verfolgen. Und nicht so flatterhaft zu sein und sich nach dem Wind zu richten" - "Ehe für alle" ist nicht Weg der Kirche


Salzburg (kath.net)
Der neue Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer hat in einem Interview mit dem KURIER eine Öffnung des Priesteramts für Frauen klar abgelehnt. "Es ist aus meiner Sicht keine Diskriminierung, wenn Frauen nicht Priester werden können. Das ist einfach die bisherige Tradition der Kirche." Auch den Zölibat möchte er beibehalten. "Der Zölibat ist für mich ein Zeichen für eine radikale Christusnachfolge, für die tiefe Verwurzelung im Glauben. Wenn ein Mensch freiwillig um des Himmelreiches willen auf ein hohes Gut wie Ehe und Familie verzichtet, dann ist das ein Hinweis darauf, dass er der Liebe zu Gott nichts vorzieht. Ich glaube, die Kirche tut gut daran, wenn sie an der Ehelosigkeit der Priester festhält." Hofer erinnnert daran, dass in der evangelischen Kirche die Pastoren heiraten dürfen, es dort auch keine Priesterschwemme gäbe.


Angesprochen auf den Salzburger Weihbischof Andreas Laun erklärte Hofer, dass er mit ihm immer ein ganz gutes Verhältnis gehabt haben und er mit ihm weiterhin den Kontakt pflegen werde. Laun habe die Themen, die ihm wichtig waren, konsequent verfolgt. Dies sei "eine wichtige" Tugend. "Konsequent ein Ziel zu verfolgen. Und nicht so flatterhaft zu sein und sich nach dem Wind zu richten. Andreas Laun war sicher kein Bischof, der das getan und den Menschen nach dem Mund geredet hätte. Das schätze ich auch, dass jemand zu seiner Position steht." Hofer erinnerte daran, dass der Lebensschutz ein Herzensanliegen von Bischof Andreas gewesen sei und dies ein zentrales Anliegen der Kirche sei. Da stehe er voll und ganz dahinter.

Das Thema "Ehe für alle" sei sicher nicht der Weg der Kirche. "Denn der Mensch ist als Mann und Frau geschaffen. Das sagt schon der schlichte Hausverstand. Alles anderes ist etwas Gekünsteltes, das viele Menschen überhaupt nicht verstehen. Eine Ehe ist zwischen Mann und Frau. Das ist eine Grundbotschaften der Bibel.", so der neue Weihbischof.



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