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Pseudo-Bischöfin bei Podium in katholischem Pfarreizentrum

13. Juli 2017 in Schweiz, 12 Lesermeinungen
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Neben Christine Mayr-Lumetzberger nimmt auch Simone Curau-Aepli, Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes, an der Diskussion teil.


Niederuzwil (kath.net/jg)
Die österreichische Lehrerin und ehemalige Benediktinerin Christine Mayr-Lumetzberger nimmt am 13. Juli an einer Podiumsdiskussion im katholischen Pfarreizentrum Niederuzwil im Bistum St. Gallen teil. Sie wird in den Informationen des Pfarreizentrums zur Veranstaltung als „römisch-katholische Bischöfin“ bezeichnet. Dies berichtet kath.ch.


Neben Mayr-Lumetzberger nehmen an der Diskussion zum Thema „Weg der Kirche in der Zukunft mit den Frauen“ Simone Curau-Aepli, Präsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF), die Katechetin Anita Rothauge und Martin Schmidt, der Präsident des Kirchenrates der evangelisch-reformierten Landeskirche St. Gallen teil. Die Veranstaltung wird von Barbara Schmid-Federer, Nationalrätin der CVP und Schwester des Abtes von Einsiedeln, moderiert.

Einer der Organisatoren ist Paul Gähwiler-Wick, der Präsident des Katholischen Kollegiums im Kanton St. Gallen. Das Katholische Kollegium St. Gallen ist das Parlament der Katholiken. Es hat 180 Mitglieder und wird von den Kirchenbürgern des Bistums gewählt.

Mayr-Lumetzberger sieht sich seit einer simulierten „Priesterweihe“ im Jahr 2002 als „römisch-katholische Priesterin“. Mit diesem Schritt hat sie sich automatisch die Exkommunikation zugezogen, die am 5. August 2002 vom Vatikan bestätigt worden ist. 2003 hat sie sich einer ebenfalls simulierten „Bischofsweihe“ unterzogen.


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