Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

China: Regierung lehnt 'Einmischung' des Vatikans ab

30. Juni 2017 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kein Kommentar darüber, wo sich der offenbar verhaftete katholische Bischof Peter Shao Zhumin aufhält


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Im Fall des katholischen Untergrundbischofs Peter Shao Zhumin, der nach einem Termin bei der Religionsbehörde im Mai nicht mehr in seine Diözese zurückgekehrt war, hat die chinesische Regierung dem Vatikan Einmischung in ihre Innenpolitik vorgeworfen. "Wir lehnen es ab, dass irgendein Land oder eine irgendeine Partei einen sogenannten Einzelfall nutzt, um sich in Chinas innere Angelegenheiten einzumischen", sagte der Sprecher des Außenministeriums Lu Kang laut "Radio Vatikan" (Donnerstag). Am Montag hatte der Vatikan seine "schwere Sorge" über den Verbleib des Bischofs ausgedrückt.


Die Volksrepublik schütze das Recht auf Religionsausübung, wenn es im Einklang mit den Gesetzen stehe und mit "normalen" religiösen Tätigkeiten einher gehe, so der Sprecher. Lu betonte aber auch, die Regierung werde, wie auch andere Länder, religiösen Fragen in Zukunft verstärkte Aufmerksamkeit widmen. Wo sich der katholische Bischof Shao aufhalte, wollte die kommunistische Führung nicht kommentieren.

Der Heilige Stuhl sei wegen des Verschwindens des Bischofs nach einem Behördentermin "aufs Tiefste betrübt", hieß es am Montag aus dem Vatikan. Auch ähnliche Fälle seien "bedauerlicherweise" nicht hilfreich für das gegenseitige Verständnis. Shao Zhumin, der staatlich nicht anerkannte Bischof der chinesischen Millionenstadt Wenzhou, war am 18. Mai zu einem Termin im Amt für Religionsangelegenheiten gebeten worden - seitdem hatte seine Diözese keine Informationen mehr über seinen Verbleib.

Am 16. Juni soll er laut der römischen Missionsnachrichtenagentur "Asianews" am Flughafen von Wenzhou in Begleitung von Behördenvertretern gesehen worden sein. Die deutsche Botschaft in Peking geht davon aus, er könne unter Hausarrest stehen.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  2. "Ein tragisches Unrecht"
  3. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  4. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  5. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  6. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  7. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  8. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  9. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  10. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  8. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  12. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz