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MdB Hubert Hüppe: Keine Genexperimente an menschlichen Embryonen!

3. April 2017 in Deutschland, keine Lesermeinung
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CDU-Bundestagsmitglied: In früheren „bioethischen Debatten der Vergangenheit wurden immer wieder mit großem Pathos teilweise phantastische Heilungsphantasien präsentiert, die später wie Seifenblasen zerplatzten.“


Berlin (kath.net/pm) Anlässlich der erneuten Forderung nach Legalisierung der verbrauchenden Forschung an menschlichen Embryonen erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, Berichterstatter für medizinische Ethik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit:

„Das Verbot der verbrauchenden Embryonenforschung im deutschen Recht hat sich bewährt und wird von keiner ernst zu nehmenden politischen Kraft in Frage gestellt. Es hat uns vor Situationen wie in Großbritannien bewahrt, wo die Erlaubnis der Embryonenforschung in den ersten 14 Tagen umgekehrt dazu verpflichtet, die Forschungsembryonen nach 14 Tagen zu töten.


Die Leopoldina scheut sich dennoch nicht, sich für solche Menschenversuche stark zu machen und das Tötungstabu zu brechen.

Die Forderung der ad-hoc-Gruppe aus der Leopoldina nach Legalisierung der verbrauchenden Forschung an menschlichen Embryonen ist mit dem vollmundigen Versprechen unterfüttert, es gehe um "völlig neue Behandlungsmöglichkeiten genetischer Erkrankungen".

Auch in bioethischen Debatten der Vergangenheit wurden immer wieder mit großem Pathos teilweise phantastische Heilungsphantasien präsentiert, die später wie Seifenblasen zerplatzten. Zugunsten embryonaler Stammzellen etwa wurde eine "Ethik des Heilens" in Feld geführt, die den Staat zur Legalisierung von Embryonenverbrauch ethisch verpflichte. Seit Jahren aber ist es völlig ruhig um embryonale Stammzellen geworden, mit ihnen geheilte Patienten sind bisher nicht in Erscheinung getreten.

Daher sollte man den bioethischen Testballon der Gruppe um Jochen Taupitz nicht überbewerten. Eine Legalisierung verbrauchender Embryonenforschung steht nicht zur Debatte.“


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