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USA: Ehemaliger Abtreibungsarzt eröffnet Lebensschutz-Klinik

3. April 2017 in Chronik, 5 Lesermeinungen
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Tepeyac OB/GYN bietet medizinische Dienste für Schwangerschaft und Geburtshilfe an, die mit der katholischen Morallehre vereinbar sind. Ihr Leiter Dr. John Bruchalski führt nach seiner Bekehrung keine Abtreibungen mehr durch.


Fairfax (kath.net/LSN/jg)
In Fairfax (US-Bundesstaat Virginia) hat ein ehemaliger Abtreibungsarzt eine neue, große Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie eröffnet, die im Sinne des Lebensschutzes steht und arbeitet.

Am 25. März hat Michael Burbidge, der Bischof von Arlington, die Räumlichkeiten des „Tepeyac OB/GYN“ und der „Divine Mercy Care“ gesegnet. Die Anlage verfügt über 12 Untersuchungsräume, einen großen Bereich für Ultraschalluntersuchungen und Büros. Neben dem Warteraum befindet sich eine Kapelle. In unmittelbarer Nähe liegt ein Krankenhaus, das die Ärzte für Entbindungen nutzen können.

„Tepeyac OB/GYN“ bietet Geburtshilfe, Gynäkologie, natürliche Empfängnisregelung, Erwachsenengesundheit, Behandlung von Unfruchtbarkeit und Hormontherapien an, soweit diese der Morallehre der Katholischen Kirche entsprechen. Abtreibungen, Sterilisationen und künstliche Verhütungsmittel gibt es nicht.


„Wenn die ganze Welt fragt, warum Eltern ein behindertes Baby nicht abtreiben, dann sind wir da, um ihnen zu helfen“, sagt Dr. Marie Anderson, eine der Ärztinnen. „Tepeyac OB/GYN“ betreut auch Schwangere, bei deren Babys nur eine geringe Lebenschance diagnostiziert worden ist. Wenn das Kind eine besondere medizinische Betreuung vor und nach der Geburt benötigt, wird diese organisiert. Falls das Kind stirbt, können die Eltern Aufnahmen vom Herzschlag erhalten, die noch während der Schwangerschaft aufgenommen worden sind. Sie erhalten ein Herz aus Keramik mit dem Fußabdruck des verstorbenen Kindes.

Die „Divine Mercy Care“ nimmt sich um Frauen an, die unerwartet schwanger geworden sind und hilft bei Krisenschwangerschaften. Darüber hinaus hilft sie Frauen, die nicht oder nur unzureichend krankenversichert sind und sich die medizinischen Leistungen nicht leisten könnten. Dies betrifft etwa ein Drittel der Patientinnen von „Tepeyac OB/GYN“.

Dr. John Bruchalski, der Leiter der Klinik, hat früher selbst Abtreibungen und Sterilisationen durchgeführt sowie Verhütungsmittel verschrieben. Er war damals der Ansicht, damit seinen Patienten zu helfen. Doch je mehr Abtreibung und Verhütung es unter seinen Patienten gab, desto mehr zerbrochene Beziehungen, Geschlechtskrankheiten und Leiden stellte er unter seinen Patienten fest. Nach Pilgerfahrten nach Guadalupe in Mexiko und Medjugorje kehrte er zum katholischen Glauben zurück, in dem er aufgewachsen war und stellte seine medizinischen Fähigkeiten in den Dienst des Lebens. Kath.net hat hier berichtet: Ex-Abtreibungsarzt: Christus hat mir vergeben



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