Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  11. Zwei Formen - ein Ritus
  12. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  13. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  14. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
  15. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?

"Jugend für das Leben" stellt klar: Es gab keinerlei Belästigung vor Abtreibungsklinken

5. November 2025 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lebensschutzgruppe äußerst sich kritisch auch gegenüber den Medien, die die Darstellung der Gegner dieser ProLife-Aktionen ungeprüft übernähmen, während es gleichzeitig bei "Jugend für das Leben" keine Presseanfrage dazu gegeben habe.


Wien (kath.net/KAP) Die in den vergangenen Tagen erneut erhobene politische Forderung nach "Schutzzonen" vor Abtreibungskliniken beruht nach der Darstellung von "Jugend für das Leben" auf Falschaussagen: Dass es bei Lebensschutz-Aktionen wie etwa einer jüngst durchgeführten Gebetskampagne "Theaterblut, Belästigungen oder Beleidigungen" gebe, wie Grünen-Frauensprecherin Meri Disoski behauptet habe, entspreche keineswegs den Tatsachen, so der Verein in einer Aussendung vom Montag. Disokis Vorstoß war zuvor im Nationalrat bereits abgelehnt worden.

Bei der internationalen Kampagne "40 Tage für das Leben" war am Mariahilfer Gürtel in Wien durchgehend gebetet worden - in Sichtweite des Eingangs zu einer Abtreibungsstätte, jedoch am Grünstreifen des Gürtels auf der gegenüberliegenden Seite der mehrspurigen Fahrbahn. Die Aktion wird schon seit Jahren im Herbst durchgeführt, mit klaren Regeln: "Es wird gebetet. Personal und Frauen werden nicht angesprochen, es wird nichts verteilt", betonte Leopold Stolberg, Vorsitzender des für die Durchführung zuständigen Vereins "Jugend für das Leben", der von der Österreichischen Bischofskonferenz anerkannt ist.


Die Vorbehalte gegen diese Gebetsaktionen und andere angemeldeten Versammlungen des Lebensschutzes bezeichnete Stolberg als "dreist" und als "erdichtete Märchen", zumal sie nicht zuträfen: Noch nie sei es dabei zu einem Vorfall bzw. sonstigen strafbaren Handlungen seitens der Lebensschützer gekommen, hätten die Landespolizeidirektionen in Wien und anderer Bundesländer auf Anfrage bestätigt. Stolberg weiter: "Nötigung, Belästigung oder Beleidigung sind in Österreich zum Glück längst strafbar."

Kritisch äußerte sich Stolberg auch gegenüber den Medien, die die Darstellung der Gegner dieser Aktionen ungeprüft übernähmen, habe es doch bei "Jugend für das Leben" keine Presseanfrage dazu gegeben. "Erstaunlich" sei weiters, dass konservative Parteien bisher kaum reagiert hätten angesichts dessen, dass hier die "Religions-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit unter Beschuss" stehe.

An der grundsätzlichen Ausrichtung hält "Jugend für das Leben" fest: "Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, Abtreibung macht Frauen nicht gesünder, sondern zur Mutter eines toten Kindes", hieß es in der Aussendung. Gesundheitseinrichtungen sollten wieder "Schutzzonen für Ungeborene werden", so Stolberg, der eine Debatte über die "realen Bedürfnisse von Schwangeren in Not" einforderte: Einer IMAS-Umfrage zufolge würden die meisten Frauen, die eine Abtreibung vornehmen, dazu gedrängt und hätten zuwenig Hilfe aus dem Umfeld.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto (c) Jugend für das Leben


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  2. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  3. Marsch für das Leben/Warschau: rund 40.000 Teilnehmer!
  4. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  5. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  6. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  7. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  8. Dezidiert pro-Life: Papst erhebt Leiter der Päpstlichen Akademie für das Leben zum Bischof
  9. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  10. Linksradikaler Anschlag auf Veranstaltungsort eines Lebensschutz-Treffens






Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  4. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  7. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  10. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  13. Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
  14. Zwei Formen - ein Ritus
  15. Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz