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Theologe: Bei Islamismus hilft nur anderes religiöses Weltbild

21. Juli 2016 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
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Innsbrucker Theologe: Islamisten können nicht durch herkömmliche Sozialarbeit von Anschlägen abgehalten werden. Vielmehr bräuchten sie « tief religiöse Menschen, die sie auf dem Weg zu einem anderen Gottesbild begleiten».


Innsbruck (kath.net/KNA) Nach Einschätzung des katholischen Theologen Jozef Niewiadomski können Islamisten nicht durch herkömmliche Sozialarbeit von Anschlägen abgehalten werden. Was diese Menschen bräuchten, «sind tief religiöse Menschen, die sie auf dem Weg zu einem anderen Gottesbild begleiten», sagte der Innsbrucker Dogmatikprofessor am Mittwoch der Wiener Presseagentur Kathpress. «Einer Religion, die tötet, wird nur eine Religion, die den Gewaltverzicht und die Versöhnung mit Anderen, mit Fremden, ja mit Gegnern und Feinden lebt, standhalten», so der Experte.


Dagegen werde der Kontakt mit «aufgeklärten, säkularen» Sozialarbeitern westlicher Prägung Islamisten eher in ihren Auffassungen bestärken. «Menschen, die ihr Leben lang im Glauben gelebt haben, dass Gott das Töten von Menschen will und es auch mit dem Himmel belohnt», würden in solchen Fällen in ihren Vorurteilen bloß bestätigt, sagte Niewiadomski. Da sei es «nur eine Frage der Zeit und des Zufalls, ob ihr religiöser Glaube sie auch zu Taten verleitet».

Der Fall des islamistisch motivierten Axt-Angriffs eines offenbar minderjährigen Flüchtlings in einem Regionalzug bei Würzburg zeige, dass sozialpsychologische Integrationsmaßnahmen nicht ausreichten. «Es ist höchste Zeit, auch an so etwas wie eine religiöse Erziehung und damit auch an die Veränderung des religiösen Weltbildes vor allem der minderjährigen Flüchtlinge zu denken», sagte der Theologe.

Angesichts der Eskalation des islamistischen Terrors werde seitens der Politiker «mantra-artig wiederholt», dass man Jugendlichen Perspektiven und soziale Sicherheit ermöglichen solle. «Immer noch trauen sie sich nicht, den brisantesten Punkt anzurühren: das religiöse Weltbild der Flüchtlinge», so Niewiadomski.

Der christliche Theologie Dr. Johannes Hartl/Gebetshaus Augsburg: Mag Jesus Muslime? - 90 Sekunden Hard Facts


(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Ehrmann 21. Juli 2016 

@vk Gewaltverzicht wird es kaum geben. Das Thema Religion aber darf nicht verschwinden

Weder der Auftrag Jesu ("lehret alle Völker") noch das Gebot der gegnseitigen Achtung erlauben das Verschwigen des Themas Religion - es wäre dasselbe, wollte man fordern, daß in einer Ehe nicht mehr über Liebe gesprochen werden darf.


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 Via Appia 21. Juli 2016 

Atheismus niemals eine Alternative

Ich stimme der Aussage dieses Berichts zu - ein Thema, dass wohl leider kaum ein Politiker anfassen wird.
Wer diese Verhältnisse in noch zugespitzterer Form sehen will, der werfe einen Blick nach Frankreich. Nicht nur aus der Statistik, sondern aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass Atheismus hier den Ton angibt, intellektuell gesehen das einzig salonfähige ist. Christ-sein ist verpönt (teils sogar offen verhasst); mit dem Buddhismus wird geliebäugelt, als sei es ein Zeichen von Weltoffenheit oder eines gewissen Lifestyles; dem Islam begegnet man oft mit vorauseilender Unterwürfigkeit, "da muss man doch Rücksicht nehmen".
Seit nun die Attentate stattfinden, sehe ich häufig ein Unverständnis bei den Franzosen; aber wie will man einer, nach rund 100 Jahren Laizismus quasi fast schon Ent-Christianisierten Gesellschaft begreiflich machen, dass ihr Konzept nicht greifen wird? Dass ein fast-Islamist nicht für den Atheismus gewonnen werden kann? Er darin KEINEN SINN sieht?


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 Fisch7 21. Juli 2016 
 

stimme zu

Ja, fromme Christen könne hier mehr erreichen als die sogenannten Sozialarbeiter.

Leider nimmt die Anzahl der frommen Christen immer mehr ab. Die Folge ist, das das Böse immer mehr Macht bekommt. In meinem Empfinden ist dies die Folge des gottlosen Lebens vieler Menschen.

Betet viel den heiligen Rosenkranz zur Bekehrung der Sünder.

Gott liebt jede Seele bis zum Tode, dann folgt die Gerechtigkeit.


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 Prophylaxe 21. Juli 2016 
 

Der Westen sollte sich endlich eingestehen, dass es ein Fehler und weiterer Baustein der weltweiten Islamisierung war, reihenweise islamisch Ländr zu besetzen, und noch die letztn säkularen Regime stürzen zu wollen.
Sind die Schuldigen dieser Kriegverbrechen überführt, kann eingestanden werden, dass bestimmte Flüchtlinge unintegrierbar sind ( ein Minderjähriger kostet 4000 Euro/ Jahr ) und wieder in ihre Heimat zurückgeführt werden müssen.


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 naturmensch_ 21. Juli 2016 
 

"tief religiöse Menschen, die sie auf dem Weg zu einem anderen Gottesbild begleiten"

Dem stimme ich zu.
Fromme Menschen (Pfarrer inbegriffen) existieren im Promillebereich. Dafür gibt es Aktivistinen und Aktivisten, die keine Ahnung von ihrem Glauben haben und kaum beten.
Ein tiefgläubiger Moslem hat einen großen Respekt vor einem tiefgläubigen Christen. Auf dieser Schiene kann eine wunderbare Kommunikation stattfinden. Ich erfahre immer wieder so etwas.


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 vk 21. Juli 2016 

Religion und Frieden

Im Umgang zwischen den einzelnen Religionsgemeinschaften sollte der Friede im Vordergrund stehen. Hoffentlich werden Religion und Gewalt in Zukunft nicht mehr zum Thema.


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