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Sternberg attackiert AfD

24. Mai 2016 in Deutschland, 41 Lesermeinungen
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Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken: «Auf diese Vereinfacher fallen wir nicht herein!» - Zum Katholikentag in Leipzig sind Spitzenvertreter der AfD nicht eingeladen.


Leipzig (kath.net/KNA) Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, hat die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) zum wiederholten Mal in deutlichen Worten kritisiert. «Die AfD grenzt aus, sie will spalten statt zu integrieren», sagte Sternberg am Dienstag in Leipzig. «Auf diese Vereinfacher fallen wir nicht herein!»

Der ZdK-Präsident warf der Partei vor, Kernsätze des Grundgesetzes zur Disposition zu stellen. Die AfD lehne zudem das politische System ab und wolle den Sozialstaat «drastisch zurückbauen». Anders als von der AfD behauptet, befinde sich Deutschland nicht auf dem Weg zum Rechtspopulismus. Die Mehrheit denke anders. «Für diese Mehrheit Willkommenskultur kein Schimpfwort.»


Weiter sagte Sternberg, das Parteiprogramm der AfD sei durchzogen von einem generellen Misstrauen gegenüber Religionen. Wer den islamischen Religionsunterricht ablehne, entziehe auch dem christlichen Religionsunterricht die Legitimationsgrundlage. «Die AfD legt die Axt an die Wurzel der bewährten religionsfreundlichen Ordnung in Deutschland.»

Der Präsident des höchsten Gremiums der katholischen Laien in Deutschland äußerte sich auf der Frühjahrsvollversammlung des ZdK. Am Mittwoch beginnt in Leipzig der 100. Deutsche Katholikentag. Spitzenvertreter der AfD sind zu dem vom ZdK zusammen mit dem gastgebenden Bistum Dresden-Meißen veranstalten Glaubenstreffen nicht eingeladen.

Scharf ging Sternberg auch mit anderen rechten und nationalistischen Strömungen in Deutschland und Europa ins Gericht. «Wenn das christliche Abendland beschworen wird, halten wir dagegen: Es muss um das Christliche im Abendland gehen.» Dazu gehörten der Einsatz für die Menschenwürde und die Bereitschaft, Fremde zu integrieren.

Mit Blick auf die Regierungen in Ungarn und Polen fügte Sternberg, der auch CDU-Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen ist, hinzu: «Es ist besser, wenn wir in einem transparenten und fairen parlamentarischen Verfahren zu Kompromissen kommen, die dann als 'kleineres Übel' erscheinen mögen, als wenn wir um den Preis der systemischen Unfreiheit zu vermeintlich besonders katholischen Gesetzen kommen.»

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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