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Probleme mit Übersetzern in Flüchtlingsheimen

9. Mai 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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ARD und „Bayrischer Rundfunk“ berichteten von gezielten Falschübersetzungen, durch die jesidische und christliche Flüchtlinge Nachteile erlitten – Ein weiterer Übersetzer äußerte Sympathien für islamistische Terroranschläge - Mit ARD-VIDEO


Berlin (kath.net) Über massive Probleme mit den Übersetzern in Flüchtlingsheimen berichtete die ARD vor einigen Tagen. Einer der Übersetzer billigte Anschläge mit islamistischem Hintergrund, außerdem scheinen muslimische Übersetzer Aussagen jesidischer und christlicher Flüchtlinge gezielt falsch übersetzt zu haben. Darüber berichteten die ARD und der „Bayrische Rundfunk“ (BR). Der BR bezeichnete es als „Tatsache“, dass „Eziden wie orientalische Christen“ „in deutschen Asylunterkünften immer wieder Opfer von Mobbing, religiöser Diskriminierung und körperlicher Gewalt durch intolerante sunnitische Muslime“ würden. „Die Göttinger Rechtsanwältin mit dem Fachgebiet Asylrecht, Kareba Hagemann, wirft den Behörden in diesem Zusammenhang Blauäugigkeit vor.“


Der BR berichtete beispielsweise über einen jungen Jesiden, der in Konflikte mit anderen Flüchtlingen geriet: „Sie wollten uns schlagen, haben uns beschimpft und der Dolmetscher hat dies während des Übersetzens alles verneint und hat behauptet, dass das alles nicht passiert sei.“ Die jesidische Kölner Studentin Gian Aldonani, die sich über das Hawar Hilfswerk in der Flüchtlingsarbeit engagiert, berichtete laut BR: „Es wird da gezielt falsch übersetzt. Wir dachten erst, es sind Einzelfälle aus Köln und Umgebung. Aber wir erkannten durch Dokumentieren der ganzen Fälle, dass es doch deutschlandweit der Fall ist, dass die Übersetzer da ganz gezielt falsch übersetzen.“

Ebenso klagen auch christliche Flüchtlinge über Falschübersetzer. In der Regel wollen die Flüchtlinge nicht mit ihrem echten Namen genannt werden und möchten unerkannt bleiben. Als Grund dafür nennt der „Bayrische Rundfunk“: „Die Angst ist zu groß.“

Im Zusammenhang mit dem Übersetzer mit Sympathien für terroristische Anschläge hatte das ARD-Politmagazin report München mehrfach beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg nachfragen müssen, bis eine Antwort kam. Das BAMF bestätigte laut „Bayrischem Rundfunk“: „‚dass sich ein Dolmetscher gegenüber anderen Dolmetschern in billigender Form zu Anschlägen mit islamistischem Hintergrund geäußert habe.‘ Nach genauer Prüfung des Falles habe das Bundesamt den Dolmetscher gesperrt. Der Dolmetscher könne somit für das Bundesamt ‚keine weiteren Einsätze mehr durchführen‘.“

ARD - Verrat im Flüchtlingsheim: Wenn Übersetzer falsch übersetzen



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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 9. Mai 2016 

wäre auf Grund solcher Meldungen

nicht zu fordern, dass ab sofort von allen Übersetzungen Tonaufzeichnungen gemacht werden, sodass im Fall von Klagen auf Übersetzungsfehler Beweise vorliegen?


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 Thomas05 9. Mai 2016 
 

Wann ist ein Forum christlich?

Dieses Forum nennt sich ein christliches Forum. Die Foristen nennen sich christlichen Foristen. Sie nehmen für sich in Anspruch, in christlichem Sinne das Welt- und Kirchengeschehen zu kommentieren.

Ist das alles berechtigt?

Tatsache ist, dass in Deutschland Tausende christliche Flüchtlinge ein Martyrium durchleiden, weil es schlichtweg fast niemandem interessiert, dass in den sogenannten Asylunterkünften muslimische Migranten, muslimisches Wachpersonal, muslimische Dolmetscher und muslimische Heimleitungen das fortsetzen, was sie auch schon in ihren Herkunftsländern mit Christen zu tun gewohnt waren.

Der Berliner Pfarrer Gottfried Martens hat Hunderte Fälle sorgfältig dokumentiert, der Öffentlichkeit vorgestellt, für jeden zu lesen.

Tatsache ist, dass Papst Franziskus uns Muslime als Brüder verkaufen will. Wie können wir Brüder nennen, die uns hassen und unsere Geschwister hierzulande und weltweit quälen?

Ich nenne das alles Ignoranz. Und Ignoranz ist die Verdrehung der Wahrheit.


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 Stefan Fleischer 9. Mai 2016 

Hat etwa Paulus das Christentum falsch verstanden

wenn er schreibt: „Deshalb wollen wir, solange wir noch Zeit haben, allen Menschen Gutes tun, BESONDERS ABER JENEN, DIE MIT UNS IM GLAUBEN VERBUNDEN SIND.“? (Gal 6,10) Für mich kommt das Schweigen unserer Bischöfe zudem dem Tatbestand der unterlassenen Hilfe sehr, sehr nahe, und vielleicht auch der Haltung jener Tempeldiener, die am Opfer der Räuber vorbei gingen, um sich nicht die Finger dreckig zu machen und um unter keinen Umständen ihren Dienst im Tempel zu versäumen. Der barmherzige Samariter aber dachte bei seinem Einsatz nicht daran, dass er deswegen vielleicht ein gutes Geschäft verlieren oder in einen schlechten Ruf gelangen könnte.


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 Tonika 9. Mai 2016 
 

Getrennte Unterbringung für abstrakt gefährdete Homosexuelle aber nicht für verprügelte Christen.

Bischof Koch, Kardinal Marx und der EKD-Bischof Bedford- Strohm sollten den Anstand haben, Größe beweisen und sich bei den christlichen Flüchtlingen, die von Muslimen in Flüchtlingsheime wegen ihrer Religion verprügelt und gemobbt wurden, entschuldigen.

Diese Würdenträger haben öffentlich die Not der christlichen Flüchtlingen in den Heimen kleingeredet, verharmlost und ihnen eine getrennte Unterbringung zum Schutz verweigert.

Auch einige User, die bei jedem Versuch auf die Not der Christen aufmerksam zu machen mit reflexartigen Ablenkungsversuche, Relativierungen oder Verharmlosungn der Not der Christen reagieren, sollten in sich gehen und dieses Verhalten gegenüber den verfolgten Christen hinterfragen.


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