Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  8. Vom Benehmen mit Majestäten
  9. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  10. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  12. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  13. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  14. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  15. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung

Schönborn: Gewissens- und Religionsfreiheit von Islam einfordern

13. März 2016 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Muslime, die nach Österreich kommen, müssten Gewissens- und Religionsfreiheit kennenlernen und auch akzeptieren - Vermittlung eines entsprechenden Wertekatalogs an Flüchtlinge - "Eindeutig Nachholbedarf" auch beim Frauenbild vieler Muslime


Wien (kath.net/KAP) Im Verhältnis zum Islam sind Gewissens- und Religionsfreiheit als "Schlüsselbegriffe der Menschenrechte" unaufgebbar, und sie müssen hier und in islamischen Ländern eingefordert werden. Das unterstrich Kardinal Christoph Schönborn am Sonntag in der "ORF-Pressestunde". Muslime, die nach Österreich kommen, müssten diese Werte kennenlernen und auch akzeptieren. Deswegen sage er auch deutlich Ja zur Vermittlung eines entsprechenden Wertekatalogs an Flüchtlinge. Anders als dem Christentum und dem Judentum fehle im Islam eine Aufklärung, die in Europa mühsam Stück für Stück errungen werden musste, wies Schönborn hin. In islamischen Ländern bestehe "Religionsfreiheit bestenfalls auf dem Papier".


"Eindeutig Nachholbedarf" ortete der Wiener Erzbischof beim Frauenbild vieler Muslime. Diskriminierungen von Frauen seien allerdings auch in Österreich spät beseitigt worden und noch immer im Gange, gab der Vorsitzende der Bischofskonferenz zu bedenken. Er erinnerte daran, dass seine alleinerziehende Mutter eine berufliche Führungsposition erarbeitete, jedoch bis zu ihrer Pensionierung Gehaltsnachteile gegenüber Männern erdulden musste.

Der Kardinal bestätigte, dass es immer mehr Muslime gebe, die zum Christentum konvertieren wollen. "Auch ich habe schon viele Muslime getauft", erklärte Schönborn und verwies gleichzeitig auf die klaren kirchenrechtlichen Regeln dafür. "Wir prüfen sehr genau, ob es eine ehrliche Konversion ist." Daher müssten alle erwachsenen Taufbewerber ein mindestens einjähriges Katechumenat absolvieren, bevor die Taufe gespendet wird und die Konversion vom Asylgerichtshof gegebenenfalls als nachgereichter Asylgrund anerkannt wird.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Einsiedlerin 18. März 2016 
 

Frauenbild der Muslime

Dieses ist tatsächlich sehr unterschiedlich. Während es im Sultanat Brunei sogar Pilotinnen gibt, dürfen in Saudi Arabien die Frauen nicht einmal Auto fahren, solche Angst hat man dort vor den Frauen!


0
 
 wandersmann 14. März 2016 
 

Wir prüfen sehr genau ...

"Wir prüfen sehr genau, ob es eine ehrliche Konversion ist."

Ja und so etwas lässt sich ja auch ganz einfach prüfen. Da fällt sofort jeder raus, der mogeln will. Die Überprüfung einer Gewissensentscheidung gehört ja auch zu den einfachsten Übungen. Lernt man im ersten Semester des Studiums.


Und das "einjährige Katechumenat" ist natürlich die totale Abschreckung für alle Bewerber, die es nicht ehrlich meinen.
Da würde niemand auf die Idee kommen diese Zeit einfach nur abzusitzen, um dann in Österreich bleiben zu können.

Wenn man etwas nicht sehr genau prüfen kann, weil man es prinzipiell nicht sehr genau prüfen kann, dann sollte man nicht schreiben, dass man es sehr genau prüfen kann. Das gilt auch für Kardinäle.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  2. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  3. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  4. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  5. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  6. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  7. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  8. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  9. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  10. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  7. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  8. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  9. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  10. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  11. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  12. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  13. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  14. Vom Benehmen mit Majestäten
  15. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz