Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien

Kardinal Müller betont gutes Verhältnis zu Papst Franziskus

29. Februar 2016 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus' Reformprogramm sei nichts revolutionär Neues, sondern bewege sich auf der Linie seiner Vorgänger


Köln (kath.net/KNA) Der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, hat sein gutes Verhältnis zum Papst betont. Vorwürfe, er leiste Widerstand gegen Franziskus, bezeichnete er im «Kölner Stadt-Anzeiger» (Montag) als «dummes Gerede» und ein «Märchen». Anders als er selbst, so Müller weiter, sei der Papst «kein Berufstheologe», sondern in erster Linie Seelsorger. Dies in die Ausübung des Papstamtes einzubringen, sei indes völlig legitim.

Franziskus' Reformprogramm sei nichts revolutionär Neues, sondern bewege sich auf der Linie seiner Vorgänger, so Müller weiter. «Das Besondere ist sein Charisma, mit dem er es versteht, Blockaden und verhärtete Positionen aufzubrechen.» Der Kurienkardinal nannte das «einfach genial». Er betrachte seine eigene Rolle als theologisches Korrektiv für den charismatischen Überschwang des Papstes.


Eine Zulassung wiederverheirateter geschiedener Katholiken zur Kommunion schloss Müller auch künftig aus. «Eine zweite Ehe oder ein zweiter Ehepartner, solange der rechtmäßige Ehepartner noch lebt, ist nach katholischer Auslegung der Worte Jesu nicht möglich», erläuterte er. Er habe Verständnis für die Sorge des Papstes, dass «Menschen in unklaren Eheverhältnissen» von der Kirche «wegdriften» könnten. Er empfahl den Betroffenen aber «andere - theologisch wertvolle und legitime Formen der Teilhabe am kirchlichen Leben». Gemeinschaft mit Gott und der Kirche bestehe «nicht nur durch den mündlichen Empfang der heiligen Kommunion».

Auf der Bischofssynode zu Ehe und Familie im Vatikan hatte die deutsche Sprachgruppe mit Müllers Beteiligung im vorigen Oktober diese Möglichkeit für wiederverheiratete Geschiedene als eine Gewissensentscheidung für denkbar erklärt. Dies gelte aber, so Müller jetzt, nur dann, «wenn die Eheleute wie Bruder und Schwester zusammenleben» - also in sexueller Enthaltsamkeit. Mit der Gnade Gottes sei dies möglich, so der Kardinal.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Johann Martin 29. Februar 2016 
 

Ja, es ist möglich!

Ich kenne mehrere wiederverheiratet-geschiedene Ehepaare, die wir Bruder und Schwester zusammenleben. Es ist also - mit Hilfe der Gnade Gottes - möglich. Allerdings kennen viele diese "Hilfe von oben" nicht mehr - andernfalls wären sie in ihrer ersten Ehe wahrscheinlich gar nicht erst gescheitert. Es ist die Gottesferne, die heute so viele Ehen scheitern lässt.


4
 
 hortensius 29. Februar 2016 
 

Beruhigung

Ich empfinde diese Erklärung von Kardinal Müller beruhigend. Danke! Sorgen machte mir schon, dass der Papst für seine Entscheidung so lange braucht.


5
 
 Veritatis Splendor 29. Februar 2016 

@Spes,

...ich teile Ihre Besorgnis!

Es "genügt" eine schwere, unbereute Sünde, um aus dem Empfang der Hl. Kommunion einen "Judaskuss" zu machen.


2
 
 spes 29. Februar 2016 

Nachdenklich

Zitat:
"Er empfahl den Betroffenen aber «andere - theologisch wertvolle und legitime Formen der Teilhabe am kirchlichen Leben». Gemeinschaft mit Gott und der Kirche bestehe «nicht nur durch den mündlichen Empfang der heiligen Kommunion»"

Diese Passage - sowie deren stetiges Bemühen - stimmt mich nachdenklich.
Es ist doch nur dann nicht erlaubt zur Kommunion zu gehen, wenn man sich im Stande der Todsünde befindet, oder bin ich falsch informiert?
Wenn dem so ist, dann ist diese Position doch eine recht leichtsinnig eingenommene Scheinlösung, die am eigentlichen Ziel, nämlich die Seelen für das ewige Heil zu gewinnen, total vorbei geht...
Was nützt es denn auf Erden am "kirchliche Leben teilzunehmen", sich scheinbar in der Gemeinschaft der Gläubigen zu befinden und dann doch das Lebensziel - nämlich das Ewige Heil - zu verfehlen?
Hier fehlen deutlichere Worte der Aufforderung zur Umkehr.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Müller

  1. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  2. Kard. Müller: „Deutsche Diözesen sind Teil der Weltkirche und nur insofern katholisch, als sie…“
  3. „Jesus ist also nicht aus religiöser Poesie geboren…“
  4. „Im Jubiläumsjahr ermutigt uns die Kirche, vom Geschenk der Barmherzigkeit Gottes zu profitieren“
  5. Kardinal Müller im „Giornale“-Interview: „Der Papst ist kein Star – Nein zum LGBTQ+-Jubiläum“
  6. Erste Papstreisen von Leo XIV. gehen in die Türkei und in den Libanon
  7. Erntedank: „Der Kosmos besteht um des Menschen willen“
  8. Müller: „Nur eine Woche nach der ‚LGBT-Jubiläumswallfahrt‘ hat man den Petersdom erneut missbraucht“
  9. Emeritierter Glaubenspräfekt Kardinal Müller: „Als Dogmatiker möchte ich nicht diplomatisch sein“
  10. The mystery of our faith: Why the birth of Jesus is the foundation of Christianity






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  9. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  10. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz