Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  8. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  9. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  10. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  11. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  12. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  13. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  14. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

Päpstlicher Theologe: Bischofskonferenzen können Lehre nicht ändern

6. November 2015 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wojciech Giertych klärt anlässlich der Bischofssynode wichtige theologische Begriffe wie Dezentralisierung, Eucharistie und Gewissen.


Rom (kath.net/LSN/jg)
Wojciech Giertych OP, der Theologe des Päpstlichen Haushaltes, hat in einem Interview mit LifeSiteNews zu einigen umstrittenen Themen Stellung genommen.

Dezentralisierung

Die Kirche habe sich immer zum Subsidiaritätsprinzip bekannt, sagt Giertych. Dieses beziehe sich aber auf die Regierung der Kirche, nicht auf die Theologie. Die Aufgabe der Bischöfe sei es, auf die individuellen Probleme ihrer Diözesen einzugehen, indem sie das Evangelium, die Lehre und Tradition der Kirche anwenden. Sie hätten nicht die Autorität, Fragen der Lehre zu entscheiden, ergänzt er.


Gewissen

Das Gewissen sei „ein Fenster zur Wahrheit“ und dürfe nicht mit Gefühlen oder Impulsen verwechselt werden. Eine Gewissensentscheidung sei ein Akt der praktischen Vernunft, nicht der Emotion. Um die Wahrheit erkennen zu können, müsse das Gewissen gebildet werden.

Giertych kann der Idee eines subjektiven Gewissens nichts abgewinnen. Es sei falsch und absurd, seine eigenen Moralprinzipien entwickeln zu wollen. Das Gewissen müsse den Dingen auf den Grund gehen um eine Handlungsalternative richtig beurteilen zu können, betont er.

Eucharistie

Das rechte Verständnis des Gewissens stehe in engem Zusammenhang mit dem würdigen Empfang der Eucharistie. Nur wer überzeugt sei, Jesus Christus in Gestalt von Brot und Wein zu empfangen und sich keiner schweren Sünde bewusst sei, dürfe die Kommunion empfangen, erinnert Giertych.

Die Eucharistie sei ein Geschenk Gottes, das entsprechend gewürdigt und dankbar angenommen werden müsse. Wenn wir hingegen die Geschenke Gottes mit einer Liste von Forderungen empfangen würden wir die Reinheit unserer Gottesbeziehung verlieren. Die häufig verwendete Phrase die Eucharistie sei eine Medizin für die Kranken und kein Preis für die Vollkommenen ändere daran nichts, sagt Giertych.


Link zum Artikel (englisch):
lifesitenews.com


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Theologie

  1. Bischof Barron warnt vor postmoderner Umdeutung des Naturrechts in der katholischen Moraltheologie
  2. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  3. Papst Leo: Das Theologiestudium ist keine „akademische Verpflichtung, sondern eine mutige Reise“
  4. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  5. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  6. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  7. Zahl der Theologiestudenten in Passau in drei Jahren versiebenfacht - Von 21 auf 140 Studienanfänger
  8. US-Theologe: Es ist nicht katholisch, wenn man ständig das Lehramt kritisiere
  9. ‚Veritatis splendor – der 30. Jahrestag einer vergessenen Enzyklika’
  10. Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  9. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  10. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  11. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  12. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  13. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  14. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  15. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz