Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  3. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen
  4. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  5. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  6. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  7. '.... gut, dass ich nicht so bin wie andere!'
  8. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  9. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  10. Die Visitatoren sind im Erzbistum Köln eingetroffen: Bischöfe Arborelius und van den Hende
  11. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  12. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  13. Modehaus-Kette C&A mit eigener ‚Pride-Kollektion’ im LGBT-Monat Juni
  14. Belarus: Orthodoxe Kirche setzt regimekritischen Erzbischof ab
  15. Schulschließungen waren falsch!

'Braune Anti-Christen' - Splitterpartei ist dezidiert antichristlich

28. Oktober 2015 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die gegen Flüchtlinge hetzende rechtsextremistische Splitterpartei „III. Weg“ hat auch dem Christentum den Kampf angesagt. Verfassungsschutz geht auch von Nähe zu Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime aus.


Ludwigshafen (kath.net/pl) „Braune Anti-Christen“. Unter diesem Titel schildert die Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ Aktivitäten der Rechtsaußen-Partei „III. Weg“. Diese werbe „für Volkstänze und angeblich vorchristlich-germanische Bräuche“. Doch gehe es dabei „um mehr als nur um Folklore: Die von einem Wahl-Pfälzer geführte Truppe ist verbandelt mit einer heidnisch-esoterischen Glaubensgemeinschaft, die Rassenlehre predigt und dem Christentum den Kampf angesagt hat“. In der Partei haben sich, so die „Rheinpfalz“, „enttäuschte NPD-Mitglieder und Neonazis aus der Kameradschaftsszene zusammengeschlossen“. Auf der Internetseite finde man, schreibt die Tageszeitung, beispielsweise folgende Aussage: „Leider sind es nach wie vor die christlichen Werte, die unser Tagesgeschehen und den Jahreslauf mit seinen Festen im Allgemeinen bestimmen.“


Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die Kleinpartei „III. Weg“ als rechtsextremistisch ein und erläutert, dass Neonazis „signifikante(n) Einfluss“ darin haben. Medienberichten zufolge mehren sich Ermittlungen gegen den „III. Weg“, es geht um den Verdacht der Hetze gegen Flüchtlinge und um die geistige (oder möglicherweise auch faktische) Nähe zu Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime. Die „Tagesschau“ hatte schon im August berichtet: „Es gibt bei mehreren Brandanschlägen auf geplante Flüchtlingsunterkünfte Bezüge zum ‚III.Weg‘. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt bestätigte das für einen Brandanschlag im oberbayerischen Reichertshofen. Nach ARD-Recherchen gab es im Vorfeld des Anschlages in der Nacht zum 16. Juli zahlreiche Aktionen des ‚III.Weges‘ in der Region. Die Mitglieder verteilten unter anderem Flugblätter, in denen gegen Flüchtlinge gehetzt wurde.“ Wahrscheinlich sind immer wieder Sympathisanten des III. Weges bei Pediga-nahen Demonstrationen dabei.

Die gleichzeitige Gegnerschaft der rechtsextemistischen Splitterpartei gegen Flüchtlinge und Christentum scheint kein Zufall zu sein. In einem Beitrag über die Herkunft der Sonnwendfeiern auf der Internetseite dieser Neonazis wird festgestellt: „Jahrhundertelang hat das eindringende Christentum versucht, diese alten Volksbräuche [Anm.d.R.: der Germanen] auszurotten.“ Offenbar wird von der vom Verfassungsschutz beobachteten Splitterpartei also auch das Christentum als „fremd“ eingestuft. Ein Wort, das bei dieser bedenklichen Klientel keinen guten Klang hat.

Auch Sachbeschädigungen in der Autobahnkirche Baden-Baden zeigen Nazi-Symbole - Staatsschutz ermittelt (Bisher keine Erkenntnisse über die Täter)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 queenie 28. Oktober 2015 
 

Antichristlich,

antitolerant und antihuman sowie
ethnozentrisch.


1

0
 
 Rapunzel14 28. Oktober 2015 
 

Ich habe einmal ein Plakat von so einer Partei

mit der Aufschrift "Flüchtlinge raus! Noch ist es nicht zu spät!" gesehen. Man konnte richtig den Hass spüren,den dieses Plakat versprühte.
Solche Parteien sind wirklich eine Gefahr.


0

0
 
 Chris2 28. Oktober 2015 
 

Gewalt von links

wird meist entweder völlig verschwiegen (einmal abgesehen von den Maikrawallen) oder den "Gegnern" / Opfern untergeschoben. Klammheimlich lachen sich so manche Meinungsmacher wohl sogar ins Fäustchen, weil das prima zur Radikalisierung beiträgt und "nette" Fernsehbilder einbringt. Falls alles nichts hilft, werden die Taten sogar der anderen Seite untergeschoben (Z.B. in der Meldung: "Pegida hetzt weiter. Ein Schwerverletzter"). Da spielt es dann auch keine Rolle, ob es wirklich unbelehrbare nationale Sozialisten oder einfach nur besorgte Bürger getroffen hat. Ist ja eh alles nur "(Nazi-] Pack", wie sich so mancher Minister zu pauschalisieren erdreistet...


2

0
 
 christorey 28. Oktober 2015 
 

Hitler bevorzugte auch heidnische Bräuche

Er und viele Andere Gleichgesinnte waren begeistert von heidnischen Bräuchen, Ideen und verwickelt in Spiritismus und Okkultismus.

wir wissen, welche Früchte diese Leute hervorgebracht haben.

Ob von rechs (national) oder von links (multikulturelle-anarchi), der Sozialismus ist gemeingefährlich und die Linken sind viel aktiver und leider auch aktuell anerkannt und geschützt, obwohl wie in Frankfurt und andernorts Gesetze grundsätzlich übertreten und Gewalt an der Tagesordnung ist.


7

0
 
 Dismas 28. Oktober 2015 

Na klar, DAS sind die

"völkischen Nazis".
Ansonsten stoßen sie gegen die Chisten und die Kirche genauso ins Horn wie die sog. "Antifa", die linken SED Nachfolger und die sog."Grünen". verblendete "Hassprediger" sind diese genannten selber, obwohl sie diesen Terminus gerne gegen ihre Gegner verwenden. Ein Katholik darf und kann nicht "hassen"!!


6

0
 
 Tisserant 28. Oktober 2015 

@Chris2
Ich glaube da haben Sie nichts versäumt!

Wobei diese Hasstruppe in ihrem antichristlichen und hierbei besonders antikatholischen Geplärre, folgenden Parteien und Organisationen in nichts nachsteht, bis auf den völkischen Unsinn, dies wird nämlich gerne vergessen!
Die Linke, Grüne, Antifa, DGB, DKP, in Teilen die SPD, Amnesty International, UNO, Pro Familia etc

Ich habe am Marsch für das Leben vor einem Jahr in Berlin teilgenommen, oben genannte waren mit Fahen auf der Gegenseite und plärrten dort zum Teil, wie vom Teufel besessen!

Ergo, nicht nur nach rechts schauen, sondern schon die etablierten Kirchen- und somit Christenfeinde beobchten!

Beten wir für diese!


9

0
 
 Chris2 28. Oktober 2015 
 

Nie gehört. Man muss aber offensichtlich

auch nicht alle Parteien kennen...


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Extremismus

  1. Innenministerium verbietet 'linksunten.indymedia.org'
  2. Exorzist: Der Teufel fürchtet die Mutter Gottes
  3. 'Linke, rechte, islamistische Extremisten gefährden die Sicherheit'
  4. Berlin: Linksextreme Szene hat Zulauf
  5. Facebook muss aufhören, Extremisten und Salafisten Plattform zu bieten
  6. Britische Regierung plant Gesetz gegen Extremismus








Top-15

meist-gelesen

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. '.... gut, dass ich nicht so bin wie andere!'
  3. Die Christuserscheinungen von Sievernich dauern an
  4. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  5. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  6. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  7. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  8. „Der Fall Marx und die Deform der Kirche, die sich Reform nennt, hängen zusammen“
  9. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  10. "Das widerspricht dem Sinn eines geistlichen Amtes für das Heil der Menschen"
  11. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"
  12. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  13. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  14. Der Rücktritt des Kardinals ist der politische Weg
  15. Ein Rücktritt als Kampfmittel?

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz