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„Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"

14. Juli 2026 in Weltkirche, 18 Lesermeinungen
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Erzbischof Cordileone von San Francisco (USA) hat auch jene Katholiken im Blick, die in Gefahr stehen, „geistliche Nahrung außerhalb der mit Rom verbundenen Familie zu suchen“


San Francisco (kath.net) „Die jüngste Bischofsweihe durch die Priesterbruderschaft St. Pius X. offenbart ein wachsendes Misstrauen, das schon seit langer Zeit schwelt.“ Darauf macht Erzbischof Salvatore J. Cordileone, Erzbischof von San Francisco, auf seinem X-Auftritt aufmerksam. „Beten wir dafür, dass bald ernsthafte Bemühungen um einen aufrichtigen und ehrlichen Dialog beginnen und dass den Gläubigen ein leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird – damit sie sich nicht gezwungen sehen, geistliche Nahrung außerhalb der mit Rom verbundenen Familie zu suchen.“

In einem anderen Beitrag retweetete Cordileone einen Artikel mit der Forderung von Erzbischof Georg Gänswein nach mehr Zugangsmöglichkeiten zur Messe in der außerordentlichen Form und kommentierte: „Wir brauchen für die Gläubigen einen besseren Zugang zur traditionellen lateinischen Messe, aber auch mehr ehrfürchtige, von der Tradition geprägte Messen im Novus Ordo.“


Bereits 2024 hatte Cordileone in einem Gastkommentar im britischen „Catholic Herald“ darauf hingeweisen, dass in einer entchristlichten Zeit, die obendrein traditionellen Formen von Religion zunehmend feindselig gegenüber steht, die Kirche alle Ressourcen einsetzen müsse. Die Alte Messe und die Schönheit, zu der sie inspiriere, sei eine solche Ressource, gerade auch für junge Menschen. Die Messe in der außerordentlichen Form sei einer der Wege um Seelen, die weit von Christus entfernt sind, zu ihm und zu seiner Braut, der Kirche, zu führen.


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